Galerie   Spiele   Spenden   Startseite    Forum    Wiki    Suchen    FAQ    Registrieren    Login
Die Suche hat 17 Beiträge gefunden.
Autor Nachricht
Beitrag Forum: Off Topic   Geschrieben: Di, 25. Jul 2017 20:23   Titel: Am Eigenen Wagen Herumschrauben?

Hi Leute,

wer hat denn noch einen alten Wagen, an dem man selbst herumschrauben kann? Ich nicht und es nervt mich. Alle Fehler muss ich mit einem Diagnosegerät von Autoaid auslesen, was zwar toll ist, aber mir fehlt das Schrauben am Wagen. So wie damals halt.

Wie ist es bei euch so?
Beitrag Forum: Fotowissen   Geschrieben: Fr, 09. Jun 2017 14:44   Titel: Re: Wie Digitalisieren Ich Meine Dias Am Besten?

RamonaS hat folgendes geschrieben: [Beitrag anzeigen]
Hmm schade, dass mir hier wohl keiner weiterhelfen kann :/ da muss ich dann wohl mal selber weiter schauen....

Ich bin gerade noch einmal auf meinen alten Account in diesem Forum gestoßen und wollte es mir nicht nehmen lassen, hierzu noch einmal zu antworten Ich hab meine Dias damals dann bei Diafix digitalisieren lassen. Die haben übrigens auch eine schöne Übersichtsseite, die sich mit dem Thema Diascanner beschäftigt. Vielleicht hilft das ja noch jemandem hier weiter :)
Beitrag Forum: Fotowissen   Geschrieben: Mo, 07. Jul 2014 12:54   Titel: Wie Digitalisieren Ich Meine Dias Am Besten?

Hallo zusammen!

Meine Großeltern möchten ihre alten Dias (ca. 1200 Stück) nun endlich digital haben, da der Dia-Projektor kaputt ist und sich ein neuer nicht wirklich lohnt ;)
Daher ist meine Frage: Wie geht so was und wer macht so was? Habe gelesen, dass man das wohl auch selber machen kann. So richtig traue ich mir das aber nicht zu. Kennt daher jemand einen guten Anbieter? Am besten aus der Nähe von Köln und möglichst günstig? Wäre sehr froh über jeden guten Tipp!

Danke schon mal :)
Beitrag Forum: Praktica-Forum   Geschrieben: Mo, 05. Jul 2010 21:50   Titel: Re: Belichtungskontrolle Meiner Alten Praktica BX20 Defekt?

Hallo Thyno!

Auch bei sehr starkem Licht, wenn ich die Kamera direkt hinein richte,
wird Under angezeigt. Die Batterie ist ganz neu.
Ich persönlich besitze leider nur ein Objektiv. Ich werde mich jedoch umsehen,
vielleicht kenn ich jemanden mit einem passenden Objektiv zum Probieren.
Danke dir jedenfalls.

L.G.
Amadee
Beitrag Forum: Praktica-Forum   Geschrieben: So, 04. Jul 2010 10:41   Titel: Re: Belichtungskontrolle Meiner Alten Praktica BX20 Defekt?

Hallo,

zeigt die empfohlene Belichtungszeit-Diode stets "under", also auch wenn Du in die Sonne misst? Hast Du auch die richtige Batterie drinn? Ich benutze nur noch 4 Knopfzellen, welche ich mit Hilfe einer Spezialhalterung ins Batteriefach klemme.

Hast Du mit Objektiv gemessen, bzw. mit verschiedenen Objektiven gemessen?

Ansonsten bin ich da auch eher ratlos

Es könnten viele Ursachen sein... Blendenwertübertragung, Belichtungssensor, elektrische Widerstände in der Messbrücke...

Wenns nicht an den Objektiven oder der/den Batterie(en) liegt, schaff die Kamera zu einer Werkstatt Deines Vertrauens.

vg,

Thyno
Beitrag Forum: Praktica-Forum   Geschrieben: Sa, 03. Jul 2010 21:00   Titel: Belichtungskontrolle Meiner Alten Praktica BX20 Defekt?

Hallo!
Nachdem ich die Kamera eine PRAKTICA BX 20, (nach jahrelangem Rumliegen) mit neuer Batterie ausgestattet in Betrieb nehmen möchte, kam folgendes Problem zum Vorschein.

Die Belichtungskontrolle mit Hilfe der Leuchtdioden im Sucher scheint defekt zu sein.
Die eingestellte Belichtungszeit wird richtig angezeigt, nicht jedoch die empfohlene Zeit.
Eine rote Diode immer im Bereich UNDER.

Kann mir jemand diesbezüglich einen Tipp geben, wo hier das Problem sein könnte?

Grüße Amadee.
Beitrag Forum: Praktica-Forum   Geschrieben: Mo, 14. Dec 2009 09:43   Titel: Re: Praktica EE2 Defekt???

Hallo Thyno,

vielen Dank für deine Antwort. Beim www.akkushop.de kann man die PX21 noch kaufen. Das sollte also nicht das größte Problem sein. Ob sich eine Reparatur noch lohnt muß ich dann wohl mal klären. Ich habe schon viel alten Kram in meinen Vitrinen stehen. Aber irgendwie mag ich den Gedanken nicht etwas hin zu stellen, daß nicht funktioniert. Meine 'Ausstellungsstücke (alte Schreibmaschinen, Rechenmaschinen, Telefone, etc.) sind eigentlich alle noch funktionstüchtig.

Ich werde dann mal Bescheid sagen, wie es weiter gegangen ist.

Gruß

DCW
Beitrag Forum: Praktica-Forum   Geschrieben: Fr, 11. Dec 2009 18:11   Titel: Re: Praktica EE2 Defekt???

Hallo DCW,

also an der Batterie liegts nicht, ist ja keine drinn... hehe, kleiner Scherz. Nein, das Spiegelproblem schein rein mechanischer Natur zu sein, da wird irgendwo eine Feder oder ein Hebel klemmen. leider kenn ich mich nicht mit dem Innenleben der EE2 aus.

Fraglich ist jedenfalls, ob sich eine Reperatur für Dich lohnen wird. Zum Hinstellen in die Schrankwand wird die Kamera wohl reichen, super Bilder wirst Du wohl mit einer solch alten Kamera nicht schiessen werden. Da sind eigentlich nur noch die BX20er-Modelle konkurrenzfähig.

Hier mal ein Link zur Pentacon-Werkstatt in Dresden:
http://www.dresdner-kameras.de/files/service2.pdf

Und hier noch ein Link zu einer sehr informativen Seite über Pentacon-Kameras:
dresdner-kameras.de

Bedenke in jedem Falle beim Gedanken an eine Reperatur folgendes:
Zitat: "Die heute nicht mehr uneingeschränkt erhältliche PX 21 Batterie lässt sich Dank der Findigkeit einiger Praktica-Freunde durch moderne Typen substituieren, so dass der weiteren Nutzung dieses Klassikers nicht mangels Energienachschub oder Wartung die Perspektive fehlt."
... soll heissen: Die Originalbatterien laufen auf Quecksilberbasis, und das ist heutzutage verboten. Du bekommst keine Originalbatterien mit der entsprechenden Spannung mehr. Um gängige Batterien mit einer anderen Spannung zu verwenden, muss an der Kamera bissel rumgebastelt werden.....


viele Grüße,

Thyno
Beitrag Forum: Praktica-Forum   Geschrieben: Mo, 05. Jan 2009 00:24   Titel: Reperatur und Wartung von Praktica

Hallo Leute,

wer seine Practika mal generalüberholen lassen möchte:

In Dresden auf der Enderstrasse im Enderpark werden bei Practika immer noch die guten alten Kameras repariert und gewartet.

Es werden meiner Erfahrung her alle alten Kameratypen (Mtl 5B, Supel TL, Super TL 100, BC, BX u..s.w.) "behandelt".

Wer selbst nicht nach Dresden kommen kann, wendet sich bitte an mich! Ich würde Adressen und Telefonnummern für Reperaturaufträge weiterleiten. Kameras können auch an mich geschickt werden, und ich kümmere mich um die
Reperaturen. Das ist natürlich Vertrauenssache... .

Voraussetzung wäre:

1. Definition des ungefähren Auftragsumfang nach Aufgaben (Reperazur,Wartung,....)
2. Versand an mich
3. Kostenvoranschlag von mir mittels der Firma Pentacon
4. Überweisung des Geldes für Auftragsferitigung durch Mitglied
5. Ausführung bzw. Aktivierung des Reperaturauftrages durch mich an Pentacon
6. Lieferung der reparierten bzw. gewartenten ware durch mich
7. Ausgleich der Kosten zwischen Vorkasse des Users und der geleisteten Zahlung an Pentacon durch mich abzüglich der Versandkosten

Alle Inhalte der Vorgehensweisen können natürlich auf Wunsch auch schriftlich in Vertragsform gestaltet werden.Also: wer Interesse hat, der Meldet sich per PN und en rest klären wir dan......
Beitrag Forum: User-Stammtisch   Geschrieben: So, 28. Dec 2008 13:20   Titel: Re: Gedanken Eines Anfängers

Hallo,

ja, zum Fotografieren gehört einiges dazu....

Das fängt an bei der Ausrüstung. Nicht der Preis ist ausschlaggebend, sondern die Funktionen die man braucht oder auch nicht braucht. Ich arbeite mit einer halbautomatischen Praktica BX20 und MTL 5B. Blende stell ich immer manuell ein und die Kamera berechnet die Belichtungszeit.... Dann braucht man natürlich noch einige Objektive oder ein sehr gutes Zoomobjektiv. Aber noch nicht genug, ein Blitzgerät mit TTL Lichtmessung muss auch noch sein. Naja, dann kommt es darauf an, was man fotografieren möchte... Ich möchte möglichst alles mal ausprobieren, die Ausrüstung darf aber nicht viel kosten. Daher habe ich mich für die guten alten DDR-Modelle entschieden. Objektive und Blitzgeräte gibt es da schon für sehr wenig Geld.
Für "Studioaufnahmen" reicht mir ein Bauscheinwerfer (für digitale Fotografen reicht das auch, da diese an ihrer Kamera einstellen können, welche Farbtemperatur vorherrscht).
Aber Gerätemachen noch keine guten Bilder. Das muss ich auch jedes mal schmerzhaft erkennen. Man muss die Motive finden und erkennen. Man muss seinen optimalen Bildaufbau im Kopf haben oder am Rechner nachtrählich den Bildaufbau optimieren. Und die Ausbelichtung des Bildes muss auch stimmen.
Aber wie lern man das? Von anderen! Entweder durch befreundete (Hobby-)Fotografen oder Mitgliedschaft in einem Club oder eben durch Communities im Internet (so wie hier eben...).
Mit der Zeit (und das meine ich ernsthaft in Jahren gerechnet) lern man immer mehr über das Fotografieren. Sowohl rein technisch als auch praktisch. Wichtig ist immer dabei, die Kritik an den eigenen Bilder zuzulassen ohne dabei blind der Kritik aller Kritiker zu glauben. Es gibt erstens zu viele Wichtigtuer und zweitens sollte jeder Fotograf seinen persönlichen Stil finden auch wenn dieser nicht jedem gefällt....

Die Kritik an Bildern ist zum einen ein sehr mächtiges Werkzeug bei Onlinecommunities, können aber auch zur Belastung werden. Als geschriebenen Text kann man einer Kritik nur reine nüchterne faktische Information zufügen,jedoch wird man als empfängernie wissen, wie positiv oder negativ eine Kritik gemeint wird. Das Gesicht und die Stimme des Gegenüber fehlt eben. Zudem kann man manchmal nichts zu einem Bild sagen, ausser ob es einen gefällt oder nicht. Ich kann z.B. nicht immer erklären, warummirein Bild gefällt, ich kann es nicht an technischen Fakten (Bildaufbauverhältnisse und Beleuchtungsverhältnisse.......) festmachen, weil für micht immer nur der bildhafte Eindruck zählt.

Motive finden, Chancen sehen und abdrücken:

ist als Alleingänger oft sehr schwierig. In der GRuppe kann ich besser fotografieren als allein. Ausser bei speziellen langwierigen Aufnahmen (z.B. Astrofotos) macht es in der GRuppe mehr Spass, weil jeder bei einer Fototour neue und andere Ideen den anderen Teilnehmern nahebrigen kann.
Daher wäre es für mich persönlich auch so wichtig, daß eine Onlinecommunity nicht nur über das Internet agiert, sondern daß die User auch im "echten leben" was gemeinsam unternehmen. Leider sind wir noch nicht so viele und die räumliche Distanz ist auch nicht gerade gering! Wenn jedoch genügend User einer Region zusammenfinden, sollte einem Treffen nicht im Wege stehen (zumindes für die regional zusammenhängenden User...).

Was ich auch noch schätze ist....
.... Zusammenarneit bei der Ausrichtung von Veranstanltungen wie z.B. Fotoausstellungen. Aber dazu müssen sich auch erstmal Leute finden.

Was ich super finden würde....
.... Die Zusammenarbeit nicht nur von Hobbyfotografen als Einzelkämpfer hier, sondern eine tiefgehende Interaktion auch von Fotoclubs und Profifotografen. Optisches-werk.de bietet prinipiell auch kompletten Fotoclubs eine umfassende Plattform an.

Was mich freuen würde....
....viele viele viele begeisterte Fotografen, welche ein hohen Interesse und Engagement zeigen, sich, ihr Hobby und ihre Werke zu präsentieren und ihr Wissen an andere weitergeben. Fotografen, welche das Forum und all die anderen Funktionen hier mit Leben füllen. Die genau wie ich andere Wege gehen wollen und Alternativen zu den großen kommerziellen Fotocommunities suchen. Optisches-werk.de bietet diesen Leuten eigentlich alles was sie brauchen, und das für exakt 0,00€. Was uns nur noch fehlt sind zahlreiche engagierte oder aktive User. Und die Betonung liegt auf AKTIV!

So, das waren mal meine Gedanken eines seit 10 Jahren immer noch Anfängers....

Immer gutes Licht,

Thyno
Beitrag Forum: digitale Bearbeitung   Geschrieben: Do, 16. Oct 2008 21:20   Titel: Alte DIAS digitalisieren?

Alte DIAS selber einscannen oder vom Profi machen lassen?


Selber einscannen kostet zwar weniger, ausser natürlich die Anschaffung eines Scanners, aber man sollte den imensen Zeitaufwand berücksichtigen.
Dann sollte man sich auch überlegen, ob der Anschaffungspreis des Scanners im Verhältnis zur Menge der DIAs steht. Ich persönlich fotografiere gern hin und wieder auf DIA, damit lohnt sich so ein Scanner allemahl!
Einen riesigen Vorteil hat es noch, selber einzuscannen:
Es macht einfach Spass, sich die alten Erinnerungen mal wieder anzusehen. Und dann noch digital die Bilder etwas aufzubessern bringt auch viele neue Erfahrungen mit sich.....

Empfehlen würde ich den PLUSTEK OpticFilm 7300 Diascanner. da stimmt Preis und Leistung!

Ich selbst habe alle meine DIAs damit gescannt.
Beitrag Forum: Fotowiki   Geschrieben: Sa, 12. Jan 2008 16:23   Titel: Aufnahmeformat


Aufnahmeformat


Wechseln zu: Suche

Als Aufnahmeformat (Filmformat, Bildformat, Negativformat oder Konfektionierung) bezeichnet man in der Fotografie die Abmessungen des Bildes auf fotografischen Platten oder Filmen.
Inhaltsverzeichnis



Seitenverhältnis


Jedes dieser Aufnahmeformate weist ein charakteristisches Seitenverhältnis auf, das bei der Kleinbildfotografie 1,5 (3:2; in Anlehnung an Druck- und Papierformate), bei der Digitalfotografie dagegen i. d. R. 1,33 (4:3; in Anlehnung an die Fernseh- und Videonormen NTSC, PAL und SECAM) beträgt. Weitere elektronische Formate werden unter dem Begriff Bildauflösung zusammengefasst.


Aufnahmeformate von fotografischem Film


Übersicht

Auswahl wichtiger fotografischer Aufnahmeformate:

Image
Vergleich der Aufnahmeformate des APS-, Kleinbild und Mittelformats
Dieses Bild basiert auf dem Bild fotografisches Aufnahmeformat aus Wikimedia Commons von asb und steht unter der Creative Commons Attribution 2.5 zur Verfügung. Autor: asb. Lizenziert unter Creative Commons CC-BY-SA 2.5


Kleinstbildfotografie

Das kleinste handelsübliche Aufnahmeformat ist das Minox-Kleinstbildformat 8×11 mm.

Kleinstkameras für 16-mm-Film der späten 60er Jahre mussten zunächst selbst konfektioniert werden; sie verwendeten ein Aufnahmeformat von 10×14 mm, für das später auch Kassetten angeboten wurden (z.B. Minolta-16).

Minolta führte 1970 eine fertig konfektionierte Kassette mit 16 mm-Film ein, die das 50 Prozent größere Aufnahmeformat 12×17 mm verwendete.

Die (noch nicht standardisierten) Miniaturkameras der 1850er Jahre verwendeten häufig fotografische Platten mit einer Seitenlänge von 2,5 cm, so beispielsweise die Apparate von Thomas Skaife (1858) und Charles Piazzi Smyth (1859 ff.). Diese Negative wurden – was zu dieser Zeit vollkommen unüblich war – vergrößert.

Advanced Photo System

Der APS-Film des 1996 eingeführten Advanced Photo Systems (APS), die letzte bedeutende fotochemische Neuentwicklung des letzten Jahrzehnts, weist ein Negativformat von 16,7×30,2 mm auf, der APS-Film selbst ist 24 mm breit; dieses Format gewinnt heute wieder eine gewisse Bedeutung als Sensorgröße von professionellen Digitalkameras.

Bei Einführung des APS-Films meinten manche Hersteller vollmundig, dass der Kleinbildfilm 135 in den nächsten 5-10 Jahren durch das Advanced Photo Systems (APS) verdrängt würde. Inzwischen ist es umgekehrt: Der APS-Film ist stark im Rückgang begriffen und wird nur noch in wenigen Standard-Empfindlichkeiten angeboten. Schwarz-weiss-Filme für APS (in Form von chromogenen S/W-Filmen) gibt es gar nicht mehr, ebensowenig wie Dia-Filme.

Kodak Instamatic (126er) und Agfa Rapid

Die Instamatic-Kassetten (126er) aus den 1960er Jahren hatten ein Aufnahmeformat von 28,5×28,5 mm (rund 28×28 mm), die Filmbreite betrug 35 mm; der Film selbst ist zum üblichen 35-mm-Kleinbildfilm nicht kompatibel. Dieser Film wird heute nur noch als Farbfilm in der Filmempfindlichkeit ISO 200 von einem italienischen Hersteller und nur in sehr geringen Stückzahlen hergestellt. Die völlige Einstellung der Produktion weltweit ist absehbar.

Das Agfa-Rapid-Format aus der Mitte der 1960er Jahre verwendete das quadratische Aufnahmeformat 24×24 mm bei 24 Bildern pro Film.

Pocket-Kameras (110er)

Pocket-Kameras der 1970er Jahre verwendeten 110er-Filmkassetten mit dem Format 13×17 mm. Obwohl keine neuen Kameras für diesen Film mehr hergestellt werden, sind die Filme relativ unproblematisch erhältlich und werden von jedem Grosslabor verarbeitet.

Kodak Disc

Die 1982 eingeführte Kodak Disc verwendete ein Negativformat von ca. 8×10,5 mm. Auf eine Disc konnten immer 15 Aufnahmen gemacht werden. Kameras für dieses Format wurden bis etwa 1988 und Filme bis 1998 hergestellt. Heutzutage haben die meisten Großlabors keine Maschinen mehr zur Vergrößerung oder gar Entwicklung von Disc-Filmen, so dass die Besitzer von Disc-Negativen kaum eine Chance mehr haben, Abzüge machen zu lassen.

Kleinbildfotografie (135er)

Kleinbildformat 24×36 mm:


Das Kleinbildformat von 24×36 mm ergab sich 1913 mit der Entwicklung der "Ur-Leica" aus der Verdopplung des Stummfilm-Kinoformats 18×24 mm.

Der beidseitig perforierte Kleinbildfilm wird konfektioniert aus 35-mm-Film als Rollfilm. Handelübliche Konfektionierungen sind für die Filmkamera 122 m (= 400 ft. / entsprechend ca. 4 Min.), 305 m (= 1000 ft. / entsprechend ca. 11 Min.) und in der Fotografie 24 und 36 Bilder (ca. 1,3 m).

In der Geschichte der Fototechnik wurde auch mehrfach mit Halbformaten experimentiert, beispielsweise durch Halbierung des Kleinbildfilms. Halbformatkameras verwenden 35-mm-Film im Format 18×24 mm; dieses Format entspricht also wieder dem ursprünglich verwendeten 35-mm-Kinofilm (Bildanzahl: 24, 48, 72).

Mit dem Format 24×24 mm der in den 50er Jahren gebaute Kleinbildkamera Zeiss Ikon Taxona sind ca. 50 Aufnahmen je Film möglich.

Panoramakameras verwenden 35-mm-Film beispielsweise mit dem Format 24×65 mm (z.B. Hasselblad XPan).

Ein Grund für die erstaunliche Dauerhaftigkeit des Kleinbildformats über rund 80 Jahre liegt möglicherweise in einer Erkenntnis, die schon Oskar Barnack aus Berechnungen zum Auflösungsvermögen des menschlichen Auges gewonnen hatte: Die optimale Bildgröße für fotografischen Film liegt demnach bei 22×23 mm.

Mittelformatfotografie (120er, 220er u.a.)

Kleinstes Mittelformat 4,5×6 cm:

Klassisches Mittelformat 6×6 cm:

Rechteckiges Mittelformat 6×7 cm:



System der Rollfilme. Der B2-Normalfilm wurde 1932 standardisiert auf acht Aufnahmen 6×9 cm (B2-8); zuvor hatte der B2-Film in Deutschland nur sechs (B2-6) bzw. bei der "Kurzspule" nur vier Aufnahmen (B2-4). Die deutschen Bezeichnungen waren bis ca. 1960 in Benutzung.

Spoiler: [ Anzeigen ]


Mittelformatfilm wird konfektioniert als Rollfilm.

Als "Kleinbild" galt um 1908 das Format 4,5×6 cm, ein heutiges Mittelformat. In den 1920er und 1930er Jahren waren noch diverse andere Mittelformat-Varianten verbreitet wie 65×90 mm, 40×65 mm

Boxkameras verwendeten die Aufnahmeformate 6,5×11 cm, 6×9 cm (2 1/4×3 1/4 Zoll), 5×7,5 cm, 4,5×6 cm (Halbierung von 6×9 cm), 3×4 cm (Halbierung des Formats 4×6,5 cm auf Film 127)

Der erste industriell gefertigte Fotoapparat, die berühmte Kodak Nr. 1 (You press the button, we do the rest), zeichnete runde (!) Bilder mit einem Durchmesser von 65 mm auf.

Rollfilme in anderen Konfektionierungen als 120 oder 220 werden von den grossen Herstellern nicht mehr angeboten; jedoch gibt es speziell in den USA Firmen, die sich auf Filme für klassische Kameras spezialisiert haben und fast jedes Rollfilmformat bei entsprechend hohen Preisen einzeln anfertigen. In jüngster Zeit gibt es sogar einen Hersteller aus Kroatien, der auf alten, aus Deutschland gekauften Maschinen wieder 127er-Filme herstellt und anbietet. Die Verarbeitung im Grosslabor bereitet jedoch Schwierigkeiten, da der Film mit einer Breite von 4cm nicht in die modernen Vergößerungsgeräte eingelegt werden kann. Wenn also Abzüge gemacht werden sollen, ist teure Handarbeit nötig.

Großformatfotografie

Großformat 9×12 cm (4×5"), 13×18 cm (5×7"), 18×24 cm (8×10"):

Bild:90x120.gif

Großformatfilm wird blattweise konfektioniert als Planfilm.

Digitalfotografie

In der Digitalfotografie werden teilweise Aufnahmeformate mit abweichenden Seitenverhältnissen verwendet; am weitesten verbreitet bei digitalen Kompaktkameras ist das Seitenverhältnis 1,33 (4:3). Digitale Spiegelreflexkameras weisen meistens ein Seitenverhältnis auf, welches dem des Kleinbildfilms von 1,5 (3:2) entspricht; es gibt aber auch digitale Rückteile für Mittelformatkameras, welche die dort üblichen Seitenverhältnisse 4:3 und 1:1 aufweisen.


Aufnahmeformate von fotografischen Platten


Ottomar Anschütz fotografierte mit seinem Electrotachyscop auf Glasplatten im Format 9x13 cm, was dem heutigen Großformat entspricht.

Noch um 1890 war das am weitesten verbreitete Negativformat 13×18 cm; das in den 1890er Jahren aufkommende Format 9×12 cm galt als "Kleinbild" und technisch minderwertig.

Klassische Aufnahmeformate

Die klassischen Aufnahmeformate wurden in der Frühzeit der Fotografie international normiert; folgende Plattengrößen waren verbreitet:

* Ganzplatte: 165×216 mm, 6½×8½ Inch
* Halbplatte: 114×140 mm, 4½×5½ Inch
* Viertelplatte: 83×108 mm, 3¼×4¼ Inch
* Sechstelplatte: 70×83 mm, 2¾×3¼ Inch
* Neuntelplatte: 51×64 mm, 2×2½ Inch

Noch größere Formate wurden als Doppelformat oder auch Mammutformat bezeichnet, sie waren jedoch nicht standardisiert. Der Daguerreotypist John Edwin Mayall fotografierte beispielsweise Mitte des 19. Jahrhunderts eine Serie von Aufnahmen im Mammutformat 24×34 cm vom Kristallpalast während der ersten Weltausstellung in London (1851).


Siehe auch


* Filmformat
* Bildformat (Seitenverhältnis) - Papierformate für Kleinbildfotografie
* Auflösung und Bildgröße
* Bildwinkel und Feldwinkel
* Ausbelichtung
* Bildschirmformat
* 80-mm-Film, 55-mm-Film, 70-mm-Film, 35-mm-Film, 16-mm-Film, 8-mm-Film
* Techniscope


Literatur


* Felix Freier: DuMont's Lexikon der Fotografie (2. Auflage). 1997. ISBN 3-7701-2982-2

Weblinks

* http://www.photographica-world.de/fotomuseum/einleitung.htm - Geschichte der 4,5×6 cm Plattenkameras
* http://www.erik-krause.de/schaerfe.htm - Schärfentiefe-, Abbildungsmaßstab- und Nahlinsenrechner (von Tom Striewisch, Alexander Kluge und Erik Krause)

Quelle

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Aufnahmeformat aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.



Kategorien:
Beitrag Forum: Fotowiki   Geschrieben: So, 30. Dec 2007 15:08   Titel: Goldener Schnitt

Der goldene Schnitt


Kompositionsbestimmende Motivteile und dominante Linien wie z.B. Horizontlinien sollten nicht in der Bildmitte positioniert werden. Bereits die alten Griechen kannten ein Teilungsverhältnis für Flächen und Strecken, das der Mensch als besonders harmonisch empfindet, den so genannten Goldenen Schnitt. Mathematisch genau lautet das ausgewogene Verhältnis für Strecken und Flächen 1 : 1,618.

Einteilung der Bildfläche nach dem Goldenen Schnitt


In der Praxis, beim Fotografieren, wird man sich mit einer solchen Zahl sicher schwer tun. Das annähernde Verhältnis 3:5 kann man sich leichter vorstellen. Teilen wir das Bildformat in der Waagrechten und in der Senkrechten in fünf gleiche Teile auf, so ergibt sich das unten gezeigte Gitter. Um die Bildmitte ergeben sich vier Schnittpunkte, die hier durch ein rotes + gekennzeichnet sind. Legen wir nun über jeweils zwei dieser Punkte horizontale und vertikale Linien, so bilden diese die Anhaltspunkte zur Bildaufteilung nach dem Goldenen Schnitt.


Grafik 1: Anhaltspunkte für die Bildgestaltung nach dem Goldenen Schnitt


Beispiele

Die Wirkung des Goldenen Schnittes soll hier mit sehr einfachen Grafiken, ohne störende Bildelemente, deutlich gemacht werden.

Im nebenstehenden Beispiel (Grafik 2) wurde das bildbestimmende Motiv, eine Kerze und eine Zitrone, in die Bildmitte gesetzt. Die horizontale Trennlinie, die hintere Kante des Tisches, liegt genau in halber Bildhöhe. Hierdurch wirkt der Bildaufbau sehr statisch und recht langweilig. Dies ist ein Fehler, den besonders Anfänger immer wieder machen.



Grafik 2: Motiv in der Bildmitte positioniert



Im zweiten Beispiel (Grafik 3) sind die Bildelemente nach der vereinfachten Regel des Goldenen Schnittes angeordnet.

Das bildbestimmende Motiv, die Kerze mit der Zitrone, wurden auf den Kreuzungspunkt der rechten und der unteren Linie gesetzt (vergl. Grafik 1 ganz oben). Die hintere Kante des Tisches wurden nach dem Teilungsverhältnis 3:5 auf die untere Linie positioniert. Diese Bildkomposition wirkt harmonischer und natürlicher auf uns, als die zentrale Positionierung.


Grafik 3: Motiv nach dem Goldenen Schnitt positioniert


Ein kleiner Unterschied mit großer Wirkung! Noch deutlicher wird die unterschiedliche Bildwirkung, wenn man die beiden Bildgrafiken nacheinander für sich alleine betrachtet.

Nun haben wir ganz oben in der Gitter-Grafik (Grafik 1) gesehen, dass es nach dem Goldenen Schnitt nicht nur je eine Linie zur Aufteilung nach rechts und unten, sondern auch Linien für die Positionen links und oben gibt; also insgesamt vier Möglichkeiten, die zur Wahl stehen. Welche sollten denn nun gewählt werden?

Man kann es wohl so formulieren: Es ist das Feeling des Fotografen gefragt. Einen global gültigen Merksatz für die richtige Entscheidung in allen Motivsituationen gibt es nicht. Zwei weitere Kompositionsbeispiele sollen aber zeigen, warum bei diesem Motivbeispiel die Position der Kerze unten rechts, wie in Grafik 3 gezeigt, wohl am günstigsten empfunden wird:

Es ist sicher unschwer zu erkennen, dass unser Kerzenmotiv und die Tischkante auf der oberen waagrechten Linie, so wie in Grafik 4, nicht optimal positioniert sind.

Die obere Waagrechte eignet sich mehr für Landschaftsaufnahmen, bei denen das Hauptmotiv im Vordergrundliegt und/oder eine gewisse Schwere (Erdverbundenheit) zum Ausdruck kommen soll. Gute Fotobeispiele zu allen Kompositions-Möglichkeiten sind auf den verschiedenen Webseiten des nfac zu finden.


Grafik 4: Motiv oben links positioniert


Die Position der Kerze unten links ist grundsätzlich denkbar. Es ist sicher kein gravierender Fehler, sie so anzuordnen.

Wir sind jedoch in unseren Kulturkreisen die Schreib- und Leserichtung von oben links bis nach rechts unten von kleinauf gewohnt. Unmerklich wird unser Blick i.d.R. beim Betrachten eines Bildes von links beginnen; auch wenn es nur Bruchteile von Sekunden sind. Wenn keine besondere Linienführung im unseren Blick lenkt, "arbeiten" wir ein Motiv ähnlich wie in Lesemanier ab; natürlich aber gelenkt von Motivelementen.

Grafik 5: Motiv unten links positioniert

Die rechts positionierte Kerze kommt unserer Lese- und Betrachtungsgewohnheit daher mehr entgegen. Sie bindet unseren Blick nicht gleich in der linken Bildseite, sondern steht wie ein kleiner Höhepunkt am Ende unseres "Betrachtungsstreifzuges". Dies mag bei der doch recht simplen Kerzengrafik nicht gleich augenfällig werden. Wenn man aber gefällige Fotografien mal unter diesem Aspekt analysiert, wird man recht häufig auf die Anwendung dieses Gestaltungsmerkmals treffen.
Last but not least

Weitere Tipps werden das Thema der Bildgestaltung unter anderen Aspekten beschreiben. Nicht jedes Foto kann vorbehaltslos nach dem Goldenen Schnitt gestaltet werden. Für erfolgreiche Fotografie ist es aber wichtig, die grundlegenden Gestaltungsmöglichkeiten zu kennen und anwenden zu können, so auch den Goldenen Schnitt.

Text & Grafiken (c) by Lothar Franz

© 1998-2007 nfac - Konzept

siehe auch
Beitrag Forum: Fotowiki   Geschrieben: So, 30. Dec 2007 14:54   Titel: Grauwert

Grauwert


Wechseln zu: Suche


Der Grauwert in der Typografie wird vor allem durch Strichstärke, Laufweite, Wortabstand, Zeilenlänge und dem Zeilenabstand (Durchschuss) bestimmt. Ideal ist es, wenn alle oben genannten Merkmale so auf einander abgestimmt sind, dass der Text optimal lesbar ist.

Dieser Grauwert kann dann z. B. zum Vergleich mit einem Schwellwert bei einem Schwellwertverfahren verwendet werden.

In der Bildverarbeitung stellt der Grauwert den Helligkeits- oder Intensitätswert eines einzelnen Bildpunktes dar. Im Fall eines RGB-Farbwertes kann mit der Formel

Grauwert = 0,299·Rot + 0,587·Grün + 0,114·Blau

der Grauwert errechnet werden. Das Ergebnis ist ein Wert, der unabhängig von den Farben die Helligkeit des Bildpunktes wiedergibt. Die prozentuale Verteilung der Farben hängt mit der entsprechenden Farbempfindlichkeit der Augen zusammen. In der Bildverarbeitungs-Praxis wird diese Verteilung jedoch manchmal außer Acht gelassen und alle drei Farbkanäle werden gleich gewichtet.

In der Fernsehtechnik wird das Grauwertsignal (Luminanzsignal) noch heute im FBAS-Signal benutzt, um zum alten BAS-Signal (schwarz/weiß) kompatibel zu sein.





Kategorien:
Beitrag Forum: Fotowiki   Geschrieben: Sa, 29. Dec 2007 18:12   Titel: Rektaszension

Rektaszension



Die Rektaszension; gebräuchlichste Abkürzungen: α, RA (engl. Right Ascension) ist in der Astronomie der Winkel zwischen dem Längengrad des Frühlingspunktes bis zum Längengrad, über dem das beobachtete Objekt steht, auf der Äquatorebene gemessen. Er ist die Entsprechung auf der (imaginären) Himmelskugel zu den geographischen Längenkreisen auf der Erde .

Das Wort stammt aus dem Lateinischen, die in alten deutschen Büchern benutzte Ãœbersetzung lautet gerade Aufsteigung.

Äquatoriales Koordinatensystem


Die Rektaszension ist die eine Koordinate des äquatorialen Koordinatensystems, die andere heißt Deklination (δ).

Als Nullpunkt der Rektaszension dient dabei der Frühlingspunkt. Die Rektaszension, die bei der Positionsangabe von Himmelsobjekten verwendet wird, wird von Norden aus betrachtet gegen den Uhrzeigersinn gemessen.

In der Astronomie hat sich durchgesetzt, die Rektaszension nicht in Grad, sondern im Zeitmaß in Stunden anzugeben, wobei 24 Stunden mit 360 Grad gleichgesetzt werden.

α und δ lassen sich mittels der Ekliptikschiefe ε in die ekliptikale Länge λ und Breite β umrechnen - siehe kleines Dreieck rechts auf der Skizze. Diese Koordinatentransformation ist für die Berechnung der Umlaufbahnen von Planeten und anderer Körper des Sonnensystems unerlässlich.

Abschätzung der Sichtbarkeit


Bei bekannter Rektaszension eines Sternes oder anderer astronomischer Objekte ist leicht abzuschätzen, zu welcher Zeit im Jahr das Objekt am besten zu beobachten ist, indem das Datum berechnet/abgeschätzt wird, an dem seine höchste Erhebung über dem Horizont in etwa auf Mitternacht fällt (Opposition). Der Trifidnebel z. B. hat eine Deklination von etwa -22 Grad und ist daher in unseren Breiten nur schwer zu beobachten (Höchststand nur rund 20 Grad in Süddeutschland). Wenn man die Rektaszension des Nebels von rund 18 Stunden auf die zwölf Monate des Jahres bezieht, erhält man neun Monate. Vom Frühlingspunkt ausgehend ergibt sich so ein Datum um den 21. Dezember. Das ist der Zeitpunkt, wo die höchste Erhebung auf Mittag fällt, daher liegt die optimale Sichtbarkeit sechs Monate davor bzw. danach und fällt demzufolge im genannten Beispiel in etwa auf den 21. Juni.


Image


Image
 
Seite 1 von 2 Gehe zu Seite 1, 2  Weiter
Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [Sommerzeit aktiviert]