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Beitrag Forum: Off Topic   Geschrieben: Do, 20. Jul 2017 17:48   Titel: Bei Einer Moden-Show Die Neue Kamera Austesten?

Hey Leute,

ich bin recht neu hier und hoffe, den einen oder anderen Tipp von euch zu bekommen. Also ich fang mal direkt an, denn ich brauche mal ein paar Meinungen. Bei mir in der Umgebung gibt es einige Modeläden, die ihre eigenen Kreationen auch auf dem Laufsteg präsentieren. Sicherlich nicht so professionell, wie man es in Mailand und so kennt, aber für den Laien ist das eine schöne Sache.

Nun habe ich mich schon das eine oder andere Mal in die Zuschauerreihen gesetzt und Fotos mit einer Kompaktkamera geschossen. Die Erlaubnis dazu hatte ich, aber ich bin mit den Ergebnissen nicht zufrieden. Zwar sehen die Fotos hier ganz schön aus, aber die sind verbesserungsfähig. Wie kann ich das Optimum bei einer solchen Kamera rausholen? Habt ihr ein paar Tipps für mich?
Beitrag Forum: User-Stammtisch   Geschrieben: Di, 19. Aug 2014 15:54   Titel: Re: Fotobuch Schnell Gemacht!!!

Vor allem der letze Anbieter ist gut, dennoch fehlt mir einer der großem am Markt.
Nämlich http://www.myphotobook.de/
Der sollte IMO in der Liste nicht fehlen. Daher schreib ich ihn hier nochmal dazu.

LG
Beitrag Forum: Praktica-Forum   Geschrieben: Fr, 02. Mar 2012 02:01   Titel: Rarität: Vario Practicar Zeiss 2,7-3,5/35-70; 4/80-200; PLC3

Hallo,

da ich gerade wieder in die Fotografie einsteige und zur 60D einige Objektive kaufen werde möchte ich einige alte Schätzchen abgeben:

Vario Practicar Zeiss 2,7-3,5/35-70, M42 Anschluss (Marktwert bis 400-500 Euro) UND

Vario Practica 4/80-200 Zeiss, M42 Anschluss (Marktwert 400-500 Euro)

Ich habe auch noch ein paar andere Teile, zb einen Blitz zu einer Bx20, einen Practica B220.

Außerdem gibt es eine Kamera Praktica PLC3 (Marktwert etwa 100 Euro), dazu die Ledertasche, den Blitz Vesta Emerald 18, ein Objektiv Pentacon Electic 2,8/29 MC Praktica-Anschluss (Marktwert um die 80 Euro). Außerdem habe ich die Objektive Pancolar Electic 1,8/50 MC Zeiss Jena (Marktwert um 100) und ein Electric MC Sonnar 3,5/135 Zeiss Jena 5691 (Marktwert um 100) und den passenden Converter 2x veb optisches werk weixdorf.

So richtige Preisvorstellungen habe ich noch nicht, die Marktpreise sind nur Anhaltspunkte. Zunächst wäre ich auch für Tips zu den Sachen dankbar, was sind die wert, behält man sie besser, usw? Bei Fragen stehe ich gern zur Verfügung. Eigentlich ist für alles auch eine Tasche da, muss nochmal genau durchsehen was wozu gehört. Konkrete Infos bei Interesse.

Grüße, Swen
Beitrag Forum: Praktica-Forum   Geschrieben: Fr, 16. Dec 2011 21:16   Titel: Re: Praktica BX20 Film Überbelichtet

japp, ich bin aus Dresden, oder wohne zumindest hier. Hab schon etwas gegoogelt und ein Paar Händler / Geschäfte gefunden, die noch prakticas reparieren.

Wo das Foto aufgenommen wurde, weiß ich nicht. Der komplette film sieht so oder so ähnlich aus, Identifizierung ausgeschlossen.
Die Batterie war am Ende dieses Filmes leer, habs daran gemerkt, dass der blitz nicht mehr ausgelöst hat. Wenn es aber die Batterie gewesen sein könnte, dann ist es doch höchst merkwürdig, dass alle Bilder des voherigen Filmes einwandfrei geworden sind, und ab dem ersten Bild des neuen Filmes dieser Fehler auftritt - kann es sein, dass es dem Foto geschadet hat, dass ich ihn über mehrere Stunden mit gespanntem Verschluss aufbewahrt hatte (ich wollte einen Schnappschuss einfangen, aus dem dann doch nix geworden ist)0

Eingestellt war alles richtig. Wenn der ISO-Wert verstellt gewesen wäre, dann wären ja klare strukturen zu erkennen, sind aber nicht. Es sieht eher wie eine zigfache Mehrfachbelichtung aus auf die noch Licht durch was Undichtes gefallen ist. Lustigerweise sieht aber der gesamte Film so aus, Filmtransport funzt also. Sie löst auch normal aus, es ist beim Bedienen also absolut nix ungewöhnliches festzustellen.

Ich werd mit dem Foto mal zu dem Fotoladen gehn, den du mir empfohlen hast, wär jammerschade, wenn die praktica kaputt wäre, noch dazu weil ich sie erst seit 1-2 Monaten habe.

Gruß,
Ludwig
Beitrag Forum: Praktica-Forum   Geschrieben: Sa, 01. Jan 2011 20:44   Titel: Re: BX 20 Mit Blockiertem Spiegel

Hallo,

ich hebe meine Kameras auch nur in die Werkstatt gegeben als mal etwas kaputt war. Ich kann leider nicht viel dazu sagen.

Vielleicht kann der Nette Herr von dresdner-kameras.de weiterhelfen.

vg,

Tino
Beitrag Forum: Praktica-Forum   Geschrieben: Fr, 31. Dec 2010 18:55   Titel: Fragen Zur Praktica DCZ 5.8

Zuerst mal Hallo! Auf der Suche nach einem Praktica-Forum bin ich natürlich genau hier gelandet.

Der Fall ist nämlich folgender: Weg vom Megapixel-Wahn wollte ich mir eine gute ca. 5 Megapixel kaufen. Neu gibt es so was ja nicht mehr, also habe ich mir bei Ebay, auf Grund guter Kritiken, die ich z. B. bei den Amazon-Rezensionen gelesen habe, eine Practica DCZ 5.8 ersteigert. Leider haben wir ja gerade die dunkle Jahreszeit, deshalb kann ich sie nicht so richtig testen. Noch mal leider, ist auch die Bedienungsanleitung nicht gerade sehr ausführlich, so das ich nun mal ein Frage hätte.

Wenn ich auf ein Motiv scharf stelle wird der Fokusbereich grün, die Betriebsleuchte orange. Oft wird aber der Fokusbereich lila und die Betriebsleuchte blinkt grün. Ich schätze mal, dass dann nicht scharf gestellt werden konnte, die Bedienungsanleitung schweigt sich dazu aus. Ist doch so, oder?

Das passiert eigentlich ziemlich oft, da wo meine anderen Kameras noch ohne Probleme fokussieren, hat die Praktica anscheinend Probleme. Besonders in gut beleuchteten Innenräumen sollte man doch noch gut fotografieren können, oder? Was hilft da der Blitz, wenn man nicht fokussieren kann?

Trotz dieser Fragen, bin ich aber doch zufrieden mit der Kamera. Zum Beispiel bin ich ein Freund des 16:9-Formats, und von allen Kameras die ich besitze (inzwischen 8) ist die Praktica die einzige die dieses Format direkt anbietet. Das einzublendende Raster, das ich gerne zur Bildgestaltung einsetze hat auch nicht jede Kamera. Zwischendurch hat sich ja auch mal die Sonne sehen lassen, und die Bilder die ich da geschossen habe lassen mich hoffen das die Kamera im Frühling/Sommer/Herbst ihre wahren Stärken zeigen wird. Wenn es sich erweisen sollte das ich sie nur als Schönwetter-Kamera einsetzen kann, wäre das nicht schlimm, da ich bei schlechten Sichtverhältnissen ja auf andere Kameras zurück greifen kann.

Tja, das war es dann erst mal. Bin nun sehr gespannt ob jemandem etwas zu meinen Fragen sagen kann-
Beitrag Forum: analoge Bearbeitung   Geschrieben: Fr, 31. Dec 2010 12:23   Titel: Scanner Für Negative Und Dias

Hey Leute,
war mir nicht sicher, wo ich dieses Thema hinpacken sollte. Es geht ja eigentlich um die digitalisierung analoger Aufnahmen...
Wie auch immer. Die Qualität der Bilder auf den Foto CDs der Labore, die man bei der Filmentwicklung dazu bekommt ist absolut unzureichend. Darum hatte ich darüber nachgedacht mir selber einen (Film)Scanner zuzulegen. Aber was ich bisher so im Internet gelesen habe hat mir auch nicht so zugesagt. Die Qualität scheint bei finanzierbaren Geräten auch eher bescheiden zu sein.
Habe auch schon daran gedacht einfach nur noch Dias zu machen und über eine gute DSLR und Diakopiervorsatz zu digitalisieren. Da könnte man dann doch tatsächlich mit 12, 18 oder 24 Megapixel digitalisieren, oder?
Hat jemand von euch Ideen oder Erfahrung mit dem Thema?
Gruß
Dirk
Beitrag Forum: Praktica-Forum   Geschrieben: Mi, 17. Nov 2010 09:12   Titel: Praktisix

Hey Leute,

nachdem ich ja nun schon einige Zeit mit meiner Praktica EE2 (mittlerweile ist noch eine VLC2 und eine Super TL 1000 dazu gekommen) fotografiere, wollte ich nun mal eine Liga aufsteigen und habe mir eine Praktisix Mittelformatkamera zugelegt.
Bisher habe ich noch überhaupt keine Ahnung von Mittelformatfotografie und Rollfilmen. Daher wollte ich mal fragen, ob jemand damit bereits Erfahrungen gesammelt hat und was man hier beachten muß. Mir kann hier wirklich alles helfen, da ich wie gesagt absolut keine Ahnung davon haben. Also selbst solche Dinge wie 'Muß man einen 120er Rollfilm in einer Dunkelkammer in die Kamera einlegen?' oder 'Gibt es überhaupt noch Labore, die diese Filme entwickeln und Abzüge anfertigen oder muß man das selber machen?' sind mir nicht bekannt. Sprich alles was ihr darüber wisst kann mir weiterhelfen.

Gruß

Dirk
Beitrag Forum: Astrofotografie   Geschrieben: Di, 28. Sep 2010 19:04   Titel: Re: Mondfotos

Hallöle,

ich würde auch gern ohne großen Aufwandt gute Mondfotos schiessen. Das Blöde ist aber, daß eine 300 oder 400 mm Brennweite einfach zu wenig ist.

Ganz einfache Überlegung:

Bei f=300mm ist der Mond im Sucher vielleicht geschätzt daumengroß. Ein Sucherbild "fühlt" sich durch den geringen Abstand zum Äugli dazu noch relativ groß an.

Auf dem Papier oder Monitor ist der Mond einsprechend auch nur etwa daumengroß.

Richtig große Mondfotos kann man nur mit einem Teleskop schießen, und auch dort nur mit Okularprojektion.
Z.B. Teleskop f=1000 mm Okular f=10 mm
Vergrößerung= 1000/10=100 fach. Man bekommt alsonur via Teleskop und Okularprojektion richtig gute Mondfotos hin.

Tipp für 300 mm Objektiv:

Mond am Horizont als gesalterisches Mittel nutzen (z.B. Mond neben Baum, haus , Turm oder Berg mit evtl. netten Wolken...). Bei der Belichtung eher unterbelichten als "richtig" belichten...

vg,

Tino
Beitrag Forum: User-Stammtisch   Geschrieben: So, 28. Dec 2008 13:20   Titel: Re: Gedanken Eines Anfängers

Hallo,

ja, zum Fotografieren gehört einiges dazu....

Das fängt an bei der Ausrüstung. Nicht der Preis ist ausschlaggebend, sondern die Funktionen die man braucht oder auch nicht braucht. Ich arbeite mit einer halbautomatischen Praktica BX20 und MTL 5B. Blende stell ich immer manuell ein und die Kamera berechnet die Belichtungszeit.... Dann braucht man natürlich noch einige Objektive oder ein sehr gutes Zoomobjektiv. Aber noch nicht genug, ein Blitzgerät mit TTL Lichtmessung muss auch noch sein. Naja, dann kommt es darauf an, was man fotografieren möchte... Ich möchte möglichst alles mal ausprobieren, die Ausrüstung darf aber nicht viel kosten. Daher habe ich mich für die guten alten DDR-Modelle entschieden. Objektive und Blitzgeräte gibt es da schon für sehr wenig Geld.
Für "Studioaufnahmen" reicht mir ein Bauscheinwerfer (für digitale Fotografen reicht das auch, da diese an ihrer Kamera einstellen können, welche Farbtemperatur vorherrscht).
Aber Gerätemachen noch keine guten Bilder. Das muss ich auch jedes mal schmerzhaft erkennen. Man muss die Motive finden und erkennen. Man muss seinen optimalen Bildaufbau im Kopf haben oder am Rechner nachtrählich den Bildaufbau optimieren. Und die Ausbelichtung des Bildes muss auch stimmen.
Aber wie lern man das? Von anderen! Entweder durch befreundete (Hobby-)Fotografen oder Mitgliedschaft in einem Club oder eben durch Communities im Internet (so wie hier eben...).
Mit der Zeit (und das meine ich ernsthaft in Jahren gerechnet) lern man immer mehr über das Fotografieren. Sowohl rein technisch als auch praktisch. Wichtig ist immer dabei, die Kritik an den eigenen Bilder zuzulassen ohne dabei blind der Kritik aller Kritiker zu glauben. Es gibt erstens zu viele Wichtigtuer und zweitens sollte jeder Fotograf seinen persönlichen Stil finden auch wenn dieser nicht jedem gefällt....

Die Kritik an Bildern ist zum einen ein sehr mächtiges Werkzeug bei Onlinecommunities, können aber auch zur Belastung werden. Als geschriebenen Text kann man einer Kritik nur reine nüchterne faktische Information zufügen,jedoch wird man als empfängernie wissen, wie positiv oder negativ eine Kritik gemeint wird. Das Gesicht und die Stimme des Gegenüber fehlt eben. Zudem kann man manchmal nichts zu einem Bild sagen, ausser ob es einen gefällt oder nicht. Ich kann z.B. nicht immer erklären, warummirein Bild gefällt, ich kann es nicht an technischen Fakten (Bildaufbauverhältnisse und Beleuchtungsverhältnisse.......) festmachen, weil für micht immer nur der bildhafte Eindruck zählt.

Motive finden, Chancen sehen und abdrücken:

ist als Alleingänger oft sehr schwierig. In der GRuppe kann ich besser fotografieren als allein. Ausser bei speziellen langwierigen Aufnahmen (z.B. Astrofotos) macht es in der GRuppe mehr Spass, weil jeder bei einer Fototour neue und andere Ideen den anderen Teilnehmern nahebrigen kann.
Daher wäre es für mich persönlich auch so wichtig, daß eine Onlinecommunity nicht nur über das Internet agiert, sondern daß die User auch im "echten leben" was gemeinsam unternehmen. Leider sind wir noch nicht so viele und die räumliche Distanz ist auch nicht gerade gering! Wenn jedoch genügend User einer Region zusammenfinden, sollte einem Treffen nicht im Wege stehen (zumindes für die regional zusammenhängenden User...).

Was ich auch noch schätze ist....
.... Zusammenarneit bei der Ausrichtung von Veranstanltungen wie z.B. Fotoausstellungen. Aber dazu müssen sich auch erstmal Leute finden.

Was ich super finden würde....
.... Die Zusammenarbeit nicht nur von Hobbyfotografen als Einzelkämpfer hier, sondern eine tiefgehende Interaktion auch von Fotoclubs und Profifotografen. Optisches-werk.de bietet prinipiell auch kompletten Fotoclubs eine umfassende Plattform an.

Was mich freuen würde....
....viele viele viele begeisterte Fotografen, welche ein hohen Interesse und Engagement zeigen, sich, ihr Hobby und ihre Werke zu präsentieren und ihr Wissen an andere weitergeben. Fotografen, welche das Forum und all die anderen Funktionen hier mit Leben füllen. Die genau wie ich andere Wege gehen wollen und Alternativen zu den großen kommerziellen Fotocommunities suchen. Optisches-werk.de bietet diesen Leuten eigentlich alles was sie brauchen, und das für exakt 0,00€. Was uns nur noch fehlt sind zahlreiche engagierte oder aktive User. Und die Betonung liegt auf AKTIV!

So, das waren mal meine Gedanken eines seit 10 Jahren immer noch Anfängers....

Immer gutes Licht,

Thyno
Beitrag Forum: User-Stammtisch   Geschrieben: So, 28. Dec 2008 10:14   Titel: Gedanken Eines Anfängers

Gedanken eines Anfängers

Tolle Fotos sind ja schön.....sollte ich auch mal versuchen,kann ja wohl nicht so schwer sein.Die kochen auch nur mit wasser....
Okay,ich hol mir eine Kamera.So teuer sind die dinger ja auch nicht mehr.aber welche?Naja,wofür hab ich internet,stehen ja genug Infos drin.
Gesagt getan,Der Anfänger kauft sich eine Kamera.Und Objektive.Und eine Tasche.Und ein Stativ.Und................Uiuiui da kommt aber einiges zusammen.
Egal,jetzt hab ichs angefangen jetzt ziehe ichs auch durch.Wird eben an anderer stelle gespart.endlich hab ich alles zusammen was ich brauche.Gottseidank!

So,jetzt suche ich mir erstmal ein Forum.Gibt ja schliesslich genug davon.Schliesslich möchte ich auch meine Bilder zeigen.Die sollen bewundert werden.wow was werden die alle begeistert sein über meine aufnahmen.Bin es ja schliesslich selber schon.Obwohl ich noch gar keine gemacht habe.

Guck mal da,die schreiben sogar Kommentare zu meinem Bild.Das finde ich ja klasse.Gefällt mir.Da melde ich mich mal flugs an.Super.Der Anfänger meldet sich in einem echten Fotoforum an.Und die Bilder.Wow,da sind aber schöne Bilder dabei.Der pure Wahnsinn.Naja,wird ja wohl nicht so schwer sein.Meine werden noch besser das steht mal fest.Der Anfänger schaut begeistert die Bilder an und schreibt seine ersten Kommentare!

Upps,ist aber auch nicht so einfach.Was schreib ich denn jetzt?Wie,unscharf?Ich seh das nicht.Wirklich unscharf?Naja,wenn mein vorgänger das so sieht wirds wohl stimmen.Eigentlich bin ich ja gar nicht so erfahren um schon meine Meinung sagen zu können.Egal.muss ich ja auch mal lernen,ich orientiere mich einfach an den anderen mitstreitern.

Die Meinungen sind ja zum glück subjektiv.Jeder hat da seine eigene.Und das ist gut so.So,und jetzt ziehe ich mal los.Am besten zuerst in den Zoo.Habe viele Bilder gesehen die da entstanden sind.Werde ich ja wohl auch mit links hinkriegen.Was die können kann ich auch,werdet ihr sehen.
Der Anfänger geht zum Zoo.Vor dem Löwengehege.Na los du blöder Löwe,beweg dich,reiss mal dein maul auf,gähn mal kräftig.Ich will ein super Foto.Ein wo die nachwelt noch staunt drüber.Na,vielleicht klappts heute nicht.Geh ich doch mal zu den Affen.Nur zwei aufnahmen vom Löwen.Da hatte ich eigentlich mit mehr gerechnet.

Bei den affen siehts auch nicht besser aus.Keine Aktion,keine Motive.Vielleicht mache ich was falsch?Aber was?Halt,ich habe noch nicht diesen besonderen Blick?Ist doch alles Quatsch.Ich gucke doch genau wie alle anderen.Blödsinn.Oder ist doch was dran?Mein Gott wo haben die im Forum nur ihre ganzen tollen Bilder her?

Da stimmt doch was nicht.Schnauze voll,ich geh nach hause.Vielleicht klappts nächste woche.Schliesslich fotografier ich ja jetzt.40 Bilder gemacht und dafür 2Stunden im Zoo rumgegammelt.Na ich weiss nicht.Wie nehmen die denn so einen Eisvogel auf.Warten die bis das er mal vorbeikommt.Wahnsinn.Aber das sind die Fotografen die es ein bischen übertreiben glaube ich.Zum glück gehöre ich ja nicht dazu.

Der Anfänger sitzt wieder vor dem Computer.ohje,scheint doch etwas schwieriger zu sein wie ich dachte.Vielleicht sollte ich erst mal mein Hintergrundwissen aufbauen.Mich erst einmal mit den neuen Herausforderungen vertraut machen.Was ist denn eine iso,was bewirkt die Blende,was ist der crop faktor,und was ist denn..........Genau so mache ich es.Ganz langsam und vernünftig an die sache rangehen.Anscheinend haben die leute doch recht wenn sie sagen das es vielleicht doch nicht ganz so einfach ist gute bilder zu fotografieren.

Man braucht eben doch einen "guten Blick"für das passende Motiv.
Man braucht eben doch eine ganze Portion an ausdauer beim ansitz auf ein "wirklich gutes Foto"
Man braucht eben doch ein gewisses Verständniss für die "technischen zusammenhänge"
Man muss vielleicht wirklich seine Umwelt mit "anderen Augen betrachten"

So,und jetzt muss ich leider abbrechen.Ich muss noch in meinem neuen Buch stöbern.Da steht einiges wissenswertes drin über das fotografieren.Tschüss leute und bis zum nächsten mal.
Beitrag Forum: Off Topic   Geschrieben: Sa, 27. Dec 2008 09:47   Titel: 2009

Hallo.
Bin zwar noch sehr neu in eurer Gemeinschaft,aber ich wage es trotzdem mal einen Thread zu eröffnen.
Vielleicht hat ja der eine oder andere ähnliche Gedanken dazu.

Also ich bin leider zur zeit noch als Leiharbeiter beschäftigt und der wunsch nach fester arbeit steht von daher an erster stelle für 2009.

Ausserdem habe ich mir fest vorgenommen soviel zeit wie möglich in die Fotografie zu investieren,dazu gehört auch lernen,üben,lernen üben.....
Mein rauchen versuche ich zu reduzieren,vielleicht sogar aufzuhören.

Wenn man mit Fotografieren anfängt muss man mal erst den "besonderen Blick" bekommen.Hoffentlich bekomme ich den auch mal wünsche ich mir.

Achja,einen objektivwunsch habe ich auch für 2009.Ein L Objektiv von Canon.Aber da habe ich ja ein jahr zeit um den zu realisieren.

Was habt ihr euch also so vorgenommen für 2009
Beitrag Forum: Fotowiki   Geschrieben: So, 23. Nov 2008 21:52   Titel: Praktica

Praktica


Praktica ist ursprünglich der Markenname für eine Baureihe von Spiegelreflexkameras des Herstellers Pentacon aus Dresden. Die in der DDR gefertigten Fotoapparate wurden auch ins Ausland exportiert und beispielsweise in Westdeutschland vom Versandhaus Quelle unter dem Markennamen RevueFlex verkauft.

Seit den 90er Jahren tragen auch Ferngläser, Digital- und Kompaktkameras die Markenbezeichnung PRAKTICA.

2001 wurde die Herstellung von Spiegelreflexkameras der Marke Praktica eingestellt.

Seit 2002 gibt es Digitalkameras der Marke Praktica, 2004 wurde mit der Produktreihe Luxmedia begonnen. Optiken werden auch beispielsweise für Polaroid und dessen Foveon-X3-Gemeinschaftsproduktion mit Sigma produziert. Zum Produktsortiment gehören auch Services wie Ausbelichtungen.


Geschichte und Entwicklung


Die erste Praktica-Kamera wurde von Siegfried Böhm konstruiert, im Jahre 1949 (erneut) vorgestellt und von der Mechanik Kamera Werkstätten VEB, Niedersedlitz gefertigt. Dieser VEB war ursprünglich 1919 als Kamera-Werkstätten Guthe & Thorsch GmbH von Benno Thorsch und Paul Guthe in Dresden-Niedersedlitz gegründet worden. Eine amerikanische Unternehmerfamile Noble kaufte 1937/1938 dieses Unternehmen und stellte unter dem Namen NOBLE Kameras her. Bereits 1939 brachten Charles A. Noble und sein Sohn John H. Noble die Kleinbild-Spiegelreflexkamera Praktiflex erstmals auf den Markt. Nach 1945 wurden die Inhaber von der sowjetischen Besatzungsmacht enteignet, in NKWD-Lager verschleppt und der Betrieb verstaatlicht.


Produktgeschichte


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einige Praktica-Modelle

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Digitalkamera Praktica DPix3000

Bei den Kameras der ersten Generationen wurde das Objektivgewinde M42 x 1 genutzt. Hierbei handelt es sich um ein international standardisiertes und herstellerunabhängiges Schraubgewinde.

Vorgänger des Markennamens Praktica waren die Kameras Pentacon und Pentacon F, die bis ca. 1958 gebaut wurden.

Die 1951 vorgestellte Praktica FX (auch bekannt als Praktiflex FX - dann aber mit M40x1-Gewinde - und als Kawenda) verfügte über Synchronbuchsen und beherrschte damit erstmals die Blitzsynchronisation. Auch das PL-System (Pentacon loading) wurde von Praktica eingeführt. Es besteht im wesentlichen aus zwei radial einwärts federnden Fangbügeln auf der der Filmpatrone gegenüberliegenden Kamera-Rolle, die den Film mit Drehrichtung entgegen der Richtung auf der Filmspule wieder aufspult.

Siehe auch: Eine ausführlichere Beschreibung des Praktica Kamerasystems steht hier: Kamerasystem

Kameramodelle

Von Pentacon produzierte Kameras wurden auch unter anderen Namen als Praktica ins Ausland außerhalb des Ostblocks exportiert, zum Teil als Auftragsarbeiten für Firmen, die die Modelle unter eigenem Label vertrieben. Einige dieser Markennamen bzw. Auftraggeber waren Jenaflex, Kawenda, Hanimex, Revue (Foto-Quelle) und Porst.

Nachfolgemodelle aus der ersten Kamerageneration waren:
  • Praktica FX 2 (ab 1956)
  • Praktina FX (ab 1956)
  • Praktina IIa (ab 1959)
  • Praktica IV
  • Praktica IV B
  • Praktica IV M
  • Praktica IV BM
  • Praktica IV FB
  • Praktica V F
  • Praktica V FB


Zur zweiten Kamerageneration, die im VEB Pentacon Dresden gefertigt wurden, gehören:

  • Praktica VI ?
  • Praktica nova
  • Praktica nova B
  • Praktica mat
  • Praktica nova I
  • Praktika nova IB
  • Praktica super TL
  • Praktica elektronik


Auch die Kameras der dritten Generation nutzten noch das Schraubgewinde M42; zu dieser Generation zählen folgende Modelle:

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aufgeschnittene Praktica

  • Praktica L, vollmechanisches Basismodell
  • Praktica L2
  • Praktica LB2
  • Praktica LTL, baugleich mit Porst Reflex CX-6


  • Praktica super TL2
  • Praktica super TL3
  • Praktica LTL3
  • Praktica MTL3 u.a. als MTL5 bis 1985, als MTL5B (neue Sucheroptik, keine zusätzliche Blitzlicht-Buchse) bis 1989 gebaut
  • Praktica Super TL 500 und Super TL 1000
  • Praktica LTL2, Anzeige des Belichtungsmessung über LEDs (auch DTL2/3, MTL50)
  • Praktica DTL2
  • Praktica DTL3
  • Praktica MTL50
  • Praktica LLC, Innenlichtmessung bei Offenblende, ebenso alle folgenden Kameras, dafür spezielle Objektive mit electric-Blendenwertübertragung notwendig
  • Praktica PLC2
  • Praktica PLC3
  • Praktica VLC, Wechselsuchersystem
  • Praktica VLC2
  • Praktica VLC3
  • Praktica EE2, Zeitautomatik
  • Praktica EE3, Zeitautomatik


In den Typenbezeichnungen der dritten Generation (L-Modelle) hatten die Buchstaben und Zahlen folgende Bedeutung.

Erster Buchstabe:

L = Lamellenschlitzverschluss (als Unterscheidung zu den Vormodellen mit Tuchschlitzverschluss), V = variables Suchersystem (mit Auswahl aus Lichtschacht, Prismensucher und Makrookular), P = fest eingebauter Prismensucher (zur Unterscheidung zu ansonsten gleichen V-Modellen), D = Leuchtdioden zur Anzeige der Belichtungmessung statt des sonst verwendeten Zeigerinstruments, M = Messwerkabgleich (mit Brückenschaltung zur Stabilisierung gegenüber Spannungsschwankungen der Batterie).

Weitere Buchstaben:

TL = Innenbelichtungsmessung mit Abblendtaste, LC = Innenbelichtungsmessung bei offener Blende mit elektrischer Blendenwertübertragung, B = Außenbelichtungsmessung, EE = Innenbelichtungsmessung mit elektronischer Steuerung der Verschlusszeit.

Zahlen:

2 (bzw. 3) = zweite (bzw. dritte) Variante des Modells, 500 (bzw. 1000) = kürzeste Verschlusszeit 1/500s (bzw. 1/1000s), 50 = Variante der MTL mit Leuchtdioden statt Zeigerinstrument zur Belichtungsanzeige.

Die vierte Generation der Praktica-Spiegelreflexkameras wurde mit der Praktica B 200 im Jahr 1978 auf der Leipziger Messe erstmals präsentiert und von 1979 bis 1990 gefertigt. Eine wesentliche Neuerung war die Einführung des Bajonettanschlusses (auch PB-mount genannt) und ein modernes Design für Kameras und Objektive. Erstmals wurden auch Zoomobjektive, später auch noch Autofokus-Objektive vorgestellt.

Da das B-System für Kunden in der DDR sehr teuer war, wurde entgegen den Planungen die erschwinglichere M42-Kameralinie in verringertem Umfang weiter produziert. Später gab es speziell für den DDR-Markt technisch abgerüstete und damit billiger zu produzierende Modellvarianten (siehe dazu Praktica BCC und Praktica BCA). Umgekehrt wurden spezielle Modellversionen für den britischen, niederländischen und französischen Exportmarkt hergestellt, die sich nur in Designelementen und in der Namensgebung von den zugrunde liegenden Urtypen unterschieden (siehe dazu Praktica BCX, Praktica BC auto, Jenaflex AM-1, Jenaflex AC-1 und Praktica BC3).

Nachteil des Pentacon-Bajonetts war, dass es eine Eigenentwicklung war und nicht mit anderen Quasi-Marktstandards wie dem Pentax-K-Bajonett kompatibel war. Damit war im Gegensatz zum zuvor verwendeten Schraubgewinde die Nutzung von Objektiven auf neu zu kaufende Bajonett-Objektive mit PB-mount eingeschränkt. Dies verringerte die Akzeptanz des Systems im Markt.

Zur B-Kamerageneration gehören folgende Modelle:

  • Praktica B 200 und BCX, chrom
  • Praktica BC 1/BC3/BCX, schwarz und Jenaflex AM-1
  • Praktica B 100 und BC auto
  • Praktica BCA und Jenaflex AC-1
  • Praktica M
  • Praktica BCS
  • Praktica BCC
  • Praktica BM/BMS und Revue BC 2


BX-Modellreihe (Fertigung zwischen 1987 und 1990):

  • Praktica BX 20
  • Praktica BX 10 DX
  • Praktica BX 21
  • Praktica BX 20s


BX-Modellreihe aus der Nach-Wendezeit (Fertigung zwischen 1991 und 2001):

  • Praktica BX 20S
  • Praktica BX 20D



Siehe auch


  • Exakta



Literatur


  • Herbert Blumtritt: Geschichte der Dresdner Fotoindustrie. Lindemanns: Stuttgart 2000
  • Herbert Blumtritt: Die Prakti. Lindemanns: Stuttgart 2002

  • K. Hartmann: Pentacon Praxis (1. Auflage). Fotokinoverlag: Halle 1960
  • Richard Hummel: Spiegelreflexkameras aus Dresden - Geschichte, Technik, Fakten (erste erweiterte und überarbeitete Nachauflage). Edition Reintzsch: Leipzig 1995
  • W. Mesow: Kleines Buch zur Praktica (1. Auflage). Fotokinoverlag: Leipzig 1980
  • Franz Pangerl. Das Praktica-Buch. Seebruck: Heering-Verlag 1967
  • Roger Rössing: Fotografie mit der Praktica (1. Auflage). Fotokinoverlag: Halle (Saale) 1959 (12. Aufl. 1977)
Beitrag Forum: Praktica-Forum   Geschrieben: Do, 18. Sep 2008 21:39   Titel: Praktica BX 20 Bedienungsanleitung (Handbuch)

Practica BX 20 Bedienungsanleitung - Handbuch



Inhaltsverzeichnis

Einleitung
Technische Merkmale
Bezeichnung der Einzelteile
Vorbereitung zur Aufnahme
Batterie einlegen
Batterie prüfen
Rückwand öffnen
Film einlegen
Rückwand schließen
Aufnahmebereitschaft herstellen
Filmempfindlichkeit einstellen
Aufnahmevorgang
Automatische Belichtungszeiten
Steuerung
Vorwahl der Blendenzahl
Belichtungsautomatik, Anzeige
Auslösen
Messwertspeicherung
Belichtungskorrektur
Teilautomatische Arbeitsweise
Kamerahaltung
Blitzlichtaufnahmen
Objektivwechsel
Bildschärfe einstellen
Schärfentiefenanzeige
Infrarotaufnahmen
Auslöser
Verriegeln des Auslösers
Selbstauslöser
Filmwechsel
Pflege der Kamera




Einleitung


Mit der PRAKTICA BX 20 besitzen Sie eine hochwertige Kleinbildspiegelreflexkamera, die sich durch hohen Bedienungskomfort auszeichnet und die einen großen Spielraum für gestalterische Kreativität bietet.

In einem Bereich von 1/1000 s bis 40 s werden die Belichtungszeiten vollautomatisch gesteuert. Die Mikroelektronik der PRAKTICA BX 20 ermöglicht darüber hinaus das Fotografieren mit festen Belichtungszeiten zwischen 1/1000 s und 1 s sowie beliebig langen Belichtungszeiten mit der B-Einstellung.

Die Innenmessung erfolgt bei offener Blende und somit hellstem Sucherbild durch die elektronische Blendenwertübertragung.

Die PRAKTICA BX 20 ist mit einem System zur Blitzinnenmessung ausgerüstet. Bei Verwendung eines systemkonformen Computerblitzgerätes wird das Blitzlicht von der Kamera gemessen, ausgewertet und für die richtige Belichtung dosiert. Neben Computerblitzgeräten können auch herkömmliche Elektronenblitzgeräte verwendet werden.

Für gezielte Ober- und Unterbelichtung ist die Automatik manuell korrigierbar.

An den Rändern des übersichtlichen und hellen Sucherbildes werden durch Leuchtdioden angezeigt: die zu erwartende Belichtungszeit, Grenzwerte, Arbeitsstufen (Voll- bzw. Teilautomatik), Memofunktion, Belichtungskorrektur sowie Blitzbereitschaft einschließlich Blitz"0.K."Signal bei systemkonformen Computerblitzgeräten.

Am unteren Sucherbildrand sind die vorgewählte Blendenzahl und die Anzeige für den Kameraspannzustand sichtbar.

Die PRAKTICA BX 20 verfügt über einen Winderanschluß und gestattet in bekannter Weise den Anschluss des PRAKTICA-Zubehörs.



Technische Merkmale


Einäugige Spiegelreflexkamera für Bildformat 24 mm x 36 mm, Innenmessung bei Offenblende durch elektronische Blendenwertübertragung

Automatische elektronische Belichtungszeitensteuerung stufenlos von 1 /1000 s bis 40 s Automatik auf Teilautomatik umschaltbar, dabei Festzeiten von 1 /1000 s bis 1 s

Elektronische Blitzinnenmessung und Blitzdosierung bei Verwendung systemkonformer Computerblitzgeräte, Synchronisation (ca. 1 /100 s)

Blitzbereitschaftsanzeige (und Blitz "O.K."-Signal) im Sucherbild

Belichtungszeitenvorinformation im Sucher durch Leuchtdioden

Grenzwertanzeige bei Unter- bzw. Überbelichtung

Eingestellte Blende am unteren Sucherbildrand sichtbar

Information über den Spannzustand der Kamera

Manuelle Korrektur der Belichtung im Bereich von ± 2 Belichtungsstufen und Anzeige der Korrektur durch rote Leuchtdiode im Sucherbild bei±

Meßwertspeicherung und Anzeige dieser Funktion durch grüne Leuchtdiode im Sucherbild be AEL (automatic exposure lock)

Selbstauslöser (ca. 10 s) mit Startknopf und
Doppelfunktion als Abblendhebel zur Schär-
fentiefenkontrolle

Bildeinstellsystem: Fresnellinse mit neuartigem, diagonal angeordneten Tripelmeßkeil, Monoplanrasterring und Mattring

Sucherbildgröße ca. 95% der Bildseiten

PRAKTICA-Bajonett (Anlagemaß 44,4 mm,
Innendurchmesser 48,5 mm)

Anschluß für Motoraufzug

Memohalter an der Kamerarückwand

Batteriekontrolle durch Information im Sucher

Energiequelle: Primär-Batterie 6V (z.B.
PX 28/Mallory)

Silizium-Fotosensor als Lichtempfänger

Meß- und Steuerbereich: 0-17 EV bei
100 ASA und Blende 1,4

Abmessungen (Gehäuse):
141 mmx88 mmx49 mm

Masse (Gehäuse ohne Batterie): 510 g



  1. Filtergewinde
  2. Entriegelungstaste
  3. Auslöser für Selbstauslöser
  4. Spannhebel für Selbstauslöser (Betätigung
    gegen Uhrzeigerrichtung), Abblendhebel zur
    Schärfentiefenkontrolle (Betätigung in Uhrzei
    gerrichtung)
  5. Bildzähler
  6. Spannhebel
  7. Fenster für Blendenwerteinspiegelung
  8. Rlückspukurbel
  9. Rückspulknopf
  10. Einstellring für Filmempfindlichkeit
  11. Entriegelungstaste Filmempfindlichkeit
  12. Speicher- und Batterieprüftaste (Memory-Taste)
  13. Blendeneinstellring
  14. Entfernungseinstellring
  15. Schärfentiefenskala und Infrarotpunkt
  16. Einsetzmarkierung am Objektiv
  17. Trageöse
  18. Rückspulauslöser
  19. Marke für Automatik-Betrieb
  20. Auslöserverriegelung
  21. Betriebsartenwähler für Belichtungszeiten und Automatik
  22. Auslöser mit Anschluß für Drahtauslöser
  23. Steckschuh mit Mittenkontakt
  24. Mittenkontakt
  25. Computerblitz-Koppelstelle
  26. Einstellzeiger für Belichtungskorrektur mit Index
  27. Rückwand
  28. Filmaufwickelspule
  29. Filmtransportrolle
  30. Verschlußlamellen
  31. Patronenraum
  32. Okularfassung mit Zubehörwechselstelle
  33. Steckrahmen (Memohalter)
  34. Deckel für Batterieraum
  35. Stativgewinde
  36. Führungskanal für Motoraufzug
  37. Kupplung für Motorauzug
  38. Arretierung für Motoraufzug
  39. Kontakte für Motoraufzug
  40. Marke (Einsetzhilfe fürBatterieraumdeckel



Batterie einlegen


Zur Stromversorgung des gesamten Elektroniksystems wird eine Energiequelle von 6 Volt benötigt. Das kann eine Alkali-Mangan-, SilberOxid oder Lithiumbatterie sein.

Es lassen sich jedoch auch 4 Knopfzellen (z. B. LR 44) in Batteriehülse (Bestell.﷓Nr. 961 363) verwenden.

Eine frische Batterie reicht bei normalem Gebrauch der Kamera ca. 2 Jahre.

Beim Einlegen Batterieraumdeckel (34) in Pfeilrichtung schieben und herausschwenken. Kontakte im Batterieraum und an der Batterie mit trockenem Tuch säubern. Batterie mit Pluspol gegen den federnden Kontakt drücken (Polaritätskennzeichnung im Batterieraum) und hineinkippen. Deckel mit Pfeil in Richtung der Markierung einsetzen, niederdrücken und einschnappen lassen.

Es ist ratsam, die Kontaktstellen an der Batterie und im Batterieraum Von Zeit zu Zeit nachzusehen und ggf. zu reinigen. Gegen tiefe Temperaturen ist die Batterie empfindlich und sollte in geeigneter Weise geschützt werden.

Batterie bei längerer Nichtbenutzung aus dem Batterieraum der Kamera entfernen.


Batterie prüfen

Verschluß muß gespannt sein. Auslöser (22) und dann Memorytaste (12) drücken. Ist die Leuchtdiodenanzeige gut sichtbar, ist die Batterie in Ordnung. Bei verbrauchter Batterie verlöschen die Leuchtdioden am rechten Sucherbildrand. Bei den Einstellungen "B" und "~" ist keine Batterieprüfung möglich.




Rückwand öffnen




Rückspulknopf (9) bis zum Anschlag nach oben ziehen, so daß sich die Rückwandverriegelung löst. Rückwand vollständig öffnen, dabei springt der Bildzähler (5) selbständig in die Ausgangsstellung zurück.


Film einlegen

Achtung! Vor dem Filmeinlegen sollte der Betriebsartenwähler auf eine kurze Festzeit eingestellt werden, da sich bei der Einstellung Automatik "auto" eine lange Belichtungszeit bilden kann. Bis zum Ende des Verschlußablaufens ist der Spannhebel gesperrt. Keine Gewaltanwendung!

Gegebenenfalls können Sie eine lange Belichtungszeit durch Umstellen von "auto" auf "B" abbrechen. Eine lange Belichtungszeit wird bei Einstellung "auto" auch beim Auslösen ohne eingesetztes Objektiv gebildet.

Filmpatrone in den Patronenraum (31) einlegen. Rückspulknopf (9) wieder vollständig hineindrükken, ggf. dabei drehen. Filmanfang mindestens 1 cm in den Schlitz der Aufwickelspule (28) einführen, den Spannhebel vorsichtig betätigen, bis die Zähne der Filmtransportrolle (29) in die Perforation des Filmes eingreifen.

Spannhebel bis an den Endanschlag bewegen und zurückführen. Kamera durch Druck auf den Auslöseknopf (22) auslösen.

Rückwand schließen

Rückwand in der Mitte der Riegelseite fassen und gegen den Kamerakörper drücken, bis die Verriegelung hörbar einrastet.



Aufnahmebereitschaft herstellen


Der Spannhebel (6) läßt sich etwas ausschwenken, ohne den Aufzugsvorgang bereits einzuleiten. Diese Bereitschaftsstellung erhöht die Griffsicherheit bei schneller Bildfolge. Spannhebel vollständig bis zum Anschlag schwenken, zurückführen und Kamera mit Auslöser (22) auslösen. Vorgang wiederholen und nochmals spannen, bis der automatische Bildzähler (5) die Bildzahl " 1 " anzeigt. Über den Spannzustand der Kamera wird am unteren Sucherbildrand informiert: Blendenzahlbild rot -Kamera ungespannt, Blendenzahlbild farblos -Kamera gespannt Der ordnungsgemäße Filmtransport ist am Mitdrehen des Rückspulknopfes (9) bei Betätigung des Spannhebels (6) kontrollierbar.


Filmempfindlichkeit einstellen



Entriegelungstaste (11) drücken und durch gleichzeitiges Drehen des Einstellringes (10) die auf der Filmpackung angegebene Filmempfindfichkeit (ASA-Wert) gegenüber dem Index auf dem Korrekturwertzeiger (26) einstellen. Als Gedächtnisstütze über die Art des eingelegten Filmes kann die abgetrennte Deckellasche der Filmschachtel in den Steckrahmen (Memohalter, 33) eingeschoben werden.



Automatische Bellichtungszeitensteuerung


Die PRAKTICA BX 20 arbeitet bei AutomatikEinstellung "auto" stufenlos und automatisch im Belichtungszeitenbereich von 1/1000 s bis 40 s. Die elektronische Belichtungszeitensteuerung erfolgt entsprechend den Lichtverhältnissen, der vorgewählten Blendenzahl und der Filmempfindlichkeit. Leuchtdioden im Sucherbildrand informieren über die angesteuerte Belichtungszeit. Bei "OVER" oder "UNDER" weisen sie auf Uberbzw. Unterschreitung des Belichtungszeitenbereiches hin.

Durch die Innenmessung werden die Belichtung beeinflussende Faktoren, wie Brennweite des Objektives, Filter, auszugsverlängerndes Zubehöre, automatisch berücksichtigt.

Werden über Adapter Objektive mit PRAKTICA-Gewindeanschluß M 42X1 verwendet, erfolgt die Lichtmessung automatisch bei Arbeitsblende.


Vorwahl der Blendenzahl



Durch Drehen des Blendenringes (13) die gewünschte Blendenzahl der Marke auf der Objektivfassung gegenüberstellen. Die eingestellte Blendenzahl ist dabei am unteren Rand des Sucherbildes eingespiegelt.

Wird der Hebel (4) in Pfeilrichtung betätigt, schließt sich die Blende entsprechend der eingestellten Blendenzahl und die Schärfäntiefe ist im Sucherbild beurteilbar.


Belichtungsautomatik, Anzeige

Betriebsartenwähler (21) auf Automatik "auto" einstellen. Durch leichten Druck auf den Auslöser (22) wird die Elektronik eingeschaltet. Im Sucherbild kann die von der Automatik ermittelte Belichtungszeit durch Leuchtdioden überwacht und, falls sie nicht motivgerecht erscheint, durch Vorwahl einer anderen Blendenzahl korrigiert werden. Dabei ist jeder Zeitstufe im Bereich von 1/1000 s bis 8 s eine Leuchtdiode zugeordnet; Zwischenwerte der stufenlosen Einstellung werden durch gleichzeitiges Leuchten zweier benachbarter Dioden angezeigt. Belichtungszeiten zwischen 8 s und 40 s signalisiert die Leuchtdiode durch Dauerlicht bei "UNDER", Über- bzw. Unterschreitung der Werte 1/1000 s bzw. 40 s werden durch Blinklicht bei "OVER" bzw. "UNDER" angezeigt. In diesem Fall wird der Verschluß stets mit 1 /1000 s bzw. 40 s gesteuert. Bilden sich Belichtungszeiten von 1/15 s und länger, ist die Verwendung eines Stativs oder einer anderen geeigneten festen Unterlage erforderlich.


Auslösen


Nach Kontrolle der Belichtungszeit im Sucher ist durch Weiterdrücken des Auslösers (22) der Verschluß auszulösen. Beim nachfolgenden Loslassen des Auslösers wird die Elektronik automatisch abgeschaltet.

Das Loslassen des Auslösers während langer Belichtungszeiten hat keinen Einfluß auf den Belichtungsvorgang. In diesem Fall erfolgt das Abschalten der Elektronik nach dem vollständigen Verschlußablauf.

Soll bei einer sehr langen Belichtungszeit der Ablauf vorzeitig abgebrochen werden (z. B. nach irrtümlichem Auslösen), so ist der Betriebsartenwähler (21) kurzzeitig auf "B" zu stellen.


Meßwertspeicherung

Weist das Fotomotiv einen besonders großen Kontrast auf (z.B. dunkel bekleidete Personen imsonnenbeschienenenSchneeoderhellerAufnahm egegenstand vor dunklem Hintergrund), ist der Belichtungswert durch individuelle Messung des wichtigsten Bildelementes aus Nahdistanz zu ermitteln. Der bei der Nahmessung ermittelte Meßwert wird gespeichert, und der Bildausschnitt kann danach verändert werden, ohne daß sich eine andere Belichtung ergibt. Zur Speicherung des Meßwertes die Kamera spannen, den Auslöser (22) leicht drücken (Meßvorgang) und kurzzeitig die Memory-Taste (12) betätigen (Meßwertspeicherung, die Leuchtdiode neben AEL leuchtet).

Danach erfolgt bis zum Auslösen des Verschlusses keine neue Messung mehr; der Verschluß bildet die Belichtungszeit entsprechend dem gespeicherten Wert. Durch Loslassen des Auslösers und somit Ausschalten der Elektronik wird die Meßwertspeicherung wieder gelöscht.


Belichtungskorrektur

Eine weitere Möglichkeit, die Belichtung individuell zu beeinflussen, besteht mit dem Einstellsystem für Belichtungskorrektur (10, 26). Derartige Korrekturen sind bei stärkeren Abweichungen des Objektcharakters vom Normalobjekt, z. B. bei dunklen Motiven vor hellem Hintergrund (+ 1, +2) und bei hellen Motiven vor sehr dunklem Hintergrund (-1, -2), notwendig. Dazu Einstellring für Filmempfindlichkeit (10) anheben und Zeiger (26) zum gewünschten Korrekturwert drehen.

Daß eine Korrektur vorgenommen wurde, wird durch eine Leuchtdiode (±) am linken Sucherbildrand signalisiert. Von der Ausgangsstellung ausgehend wird beim Einstellen auf + 1 bzw. + 2 im Automatikbetrieb die Belichtungszeit um 1 bzw. 2 Belichtungswerte verlängert. Sinngemäß findet eine Verkürzung beim Einstellen auf -1 bzw. -2 statt. Dabei kann die Rastung in halben Stufen vorgenommen werden. An den Grenzen des Filmempfindlichkeitsbereiches 12 ASA und 3200 ASA ist die Korrektur von 2 Stufen ebenfalls möglich. Eine Erweiterung des Belichtungszeitenbereiches über die Werte 1 /1000 s und 40 s hinaus erfolgt durch die Korrektur nicht. Achtung! Nach derartigen Korrekturen Einsteller wieder in die Ausgangsstellung 0-Stellung bringen. Die Leuchtdiode (±) verlischt.


Teilautomatische Arbeitsweise

Wollen Sie mit einer bestimmten Belichtungszeit fotografieren, z.B. bei Reproduktionen, wissenschaftlich-technischen Aufnahmen, so ist die PRAKTICA BX 20 auf Teilautomatik umzuschalten. Es stehen feste Belichtungszeiten abgestuft von 1 s bis 1/1000 s und B für beliebig lange Zeiten zur Verfügung. Mit dem Betriebsartenwähler (21) ist die gewünschte Zeit vorzuwählen, damit ist gleichzeitig die Teilautomatik eingestellt. Wie bei der automatischen Belichtungszeitensteuerung wird durch einen leichten Druck auf den Auslöser die Kameraelektronik eingeschaltet.

Die Belichtungskontrolle erfolgt ebenfalls mit Hilfe der Leuchtdioden im Sucher. Während die zur eingestellten Belichtungszeit zugehörige Leuchtdiode blinkt, zeigt eine andere gleichzeitig die entsprechend den Lichtverhältnissen, der Filmempfindlichkeit und der vorgewählten Blendenzahl notwendige Belichtungszeit durch Dauerlicht an. (Bei Zwischenwerten leuchten zwei benachbarte Leuchtdioden gleichzeitig.) Um den Abgleich herbeizuführen, sind Blendenzahl oder Belichtungszeit so lange zu verändern, bis die Leuchtdiode in Dauerlicht übergeht. Bei der Einstellung "B" erfolgt keine Leuchtdiodenanzeige. Die Festzeiten werden durch die aufgeführten Korrekturmöglichkeiten nicht beeinflußt.


Kamerahaltung



Nebenstehende Abbildung zeigt die StandardKamerahaltung. Kamera ruhig und fest halten und den Ellenbogen am Körper abstützen. So erzielen Sie verwacklungsfreie Aufnahmen.

Blitzlichtaufnahmen

Reicht das vorhandene Licht (z. B. Innenaufnahmen) zum sicheren Fotografieren aus der Hand nicht mehr aus oder soll das Motiv zusätzlich aufgehellt werden, empfiehlt es sich zu blitzen. Es können alle Elektronenblitzgeräte mit bzw. ohne Computerblitzsteuerung und entsprechender Anpassung verwendet werden. Blitzgerät in Steckschuh (23) einschieben, die kabellose elektrische Verbindung ist damit hergestellt.

Für Elektronenblitzgeräte ohne Computersteuerung ist der Betriebsartenwähler (21) auf "~" zu stellen. Die eingestellte Belichtungszeit beträgt dann 1 /100 s.

Wird ein systemkonformes Computerblitzgerät in den Steckschuh eingesetzt und der Betriebsartenwähler (21) auf "auto" gestellt, signalisiert eine Leubhtdiode am Sucherbildrand bei "~" die Blitzbereitschaft des Systems. In diesem Moment verlischt die Automatikanzeige.

Die Blitzbereitschaft wird auch bei Verwendung eines Computerblitzgerätes, wenn der Betriebsartenwähler auf" ~ " steht, angezeigt.

Für die richtige Filmbelichtung sorgt die Blitzinnenmessung in der Kamera, d. h., das reflektierte Blitzlicht wird durch das Kameraobjektiv aufgenommen, von der Kamera ausgewertet, und über die kabellose Steckschuhverbindung erfolgt die Blitzbeeinflussung TTL-Blitzautomatik.

Das Blitz-"0. K. "-Signal, d. h. die Blitzlichtmenge reichte zur richtigen Filmbelichtung aus, ist aus der Blitzbereitschaftsanzeige abzuleiten. Leuchtet die Leuchtdiode "~" unmittelbar nach dem Aufnahmevorgang wieder auf, so ist die Ausleuchtung der soeben durchgeführten Blitzaufnahme in Ordnung, also "O.K.". In abweichenden Grenzfällen ist das "0.K."-Signal am Blitzgerät zu beachten. Die Blitzbereitschaft bleibt erhalten, auch wenn die Memory-Taste gedrückt wurde und die grüne LED bei "AEL"Meßwertspeicherung signalisiert. Eine Belichtungskorrektur, signalisiert durch die rote LED bei (±) wird durch die Blitzautomatik berücksichtigt.

Um bei Blitzbetrieb im Bereich großer Objektleuchtdichten Fehlbelichtungen zu vermeiden, wird empfohlen, sich durch Ausschalten des Computerblitzgerätes zu vergewissern, daß die der Umfeldleuchtdichte entsprechende Belichtungszeit länger als 1/125 s ist. Nähere Angaben zur Blitztechnik entnehmen Sie bitte der Blitzgerätebedienungsanleitung



Objektivwechsel


Entriegelungstaste (2) drücken und gleichzeitig Objektiv gegen den Uhrzeigersinn bis Anschlag drehen. Objektiv aus der Kamera entnehmen. PRAKTICA-Objektiv so einsetzen, daß sich die roten Markierungen (16 und 2) an Objektiv und Kamera gegenüberstehen. Objektiv gegen den Kamerakörper drücken und im Uhrzeigersinn drehen, bis Verriegelungsstift hörbar einrastet.

Mit Hilfe des PRAKTICA-Adapters können alle Original-PRAKTICA-Objektive mit Gewindeanschluß M 42x 1 angeschlossen werden.

Fremdobjektive mit Gewindeanschluß M 42x1 müssen für PRAKTICA-Kameras geeignet und für Arbeitsblendenmessung eingerichtet sein. Die PRAKTICA BX 20 arbeitet auch in Verbindung mit den Gewindeobjektiven automatisch. Lediglich die Lichtmessung erfolgt bei Arbeitsblende.


Bildschärfe einstellen

Das Scharfeinstellen ist mit Tripelmeßkeilsystem, Monoplanrasterring oder Mattring möglich.

1 Tripelmeßkeil

Dieses Keilsystem erlaubt eine sehr hohe Einstellgenauigkeit der Bildschärfe. Die optimale Einstellung ist erreicht, wenn Konturen und Linien einen natürlichen Verlauf haben. Bei Unschärfe sind die Motivkonturen im mittleren Kreissegment verschoben.

2 Monoplanrasterring

Die richtige Bildschärfe ist eingestellt, wenn das Bild innerhalb des Rasterfeldes klar und flimmerfrei sichtbar ist.

3 Mattring

Besonders günstig bei Lupen- und Mikroaufnahmen sowie bei Objektiven mit kleiner relativer Öffnung (Blendenzahl größer als 4). Das Bild muß klar und scharf im Mattring erscheinen.



Schärfentiefenanzeige



Die Grenzen des Schärfentiefenbereiches können für die gewählte Blendenzahl auf der Schärfentiefenskale (15) des Objektives abgelesen werden. Zum Beispiel: Entfernung 3 m, Blendenzahl 8-Schärfentiefe reicht von etwa 2 m bis 5 m.

Infrarotaufnahmen

Infrarotaufnahmen erfordern eine geringfügige Korrektur der Scharfeinstellung. Den beim Scharfeinstellen ermittelten Entfernungswert der Infrarotmarkierung (Hinweispfeil) auf dem Objektiv gegenüberstellen.


Auslöser




Für einfachstes Bedienen sind im Auslöser (22) mehrere Funktionen untergebracht. Bei gespannter Kamera werden durch leichtes Drükken bis zum Druckpunkt die Automatik sowie die LED's für Belichtungszeiten bzw. für Blitzbereitschaft (bei speziellen Blitzgeräten) eingeschaltet. Beim Weiterdrücken erfolgt das Auslösen des Verschlusses.

Verriegeln des Auslösers

Ungewolltes Auslösen bzw. unnötiger Stromverbrauch beim unbeabsichtigten Drücken des Auslösers im gespannten und ungespannten Zustand der Kamera lassen sich durch die Auslöserverriegelung vermeiden.

Hierzu wird die unter dem Betriebsartenwähler angeordnete Auslöserverriegelung (20) in Pfeilrichtung betätigt und damit der Auslöser gesperrt. Die Entriegelung erfolgt sinngemäß in entgegengesetzter Richtung.


Selbstauslöser

Kamera spannen, Spannhebel (4) des Selbstauslösers in Pfeilrichtung 1) bis zum Anschlag schwenken, durch Druck auf den Startknopf (3), entsprechend Pfeil 2), Selbstauslöser auslösen. Vorlaufzeit etwa 10 s. Während der Nachlaufzeit des Vorlaufwerkes Kamera nicht spannen!
Befindet sich ein eingeschalteter Motoraufzug an der Kamera, so können während der Nachlaufphase bei kurzen Belichtungszeiten mehrere Aufnahmen belichtet werden. Wird das nicht gewünscht, so ist der Motoraufzug auszuschalten. Bei Automatikbetrieb ist, um Fehlmessungen zu vermeiden, das Okular mit der Okularschutzkappe abzudecken.



Filmwechsel


Der Bildzähler (5) zeigt die bereits belichteten Bilder eines Filmes an. Ist die mit dem jeweils eingelegten Film erreichbare Anzahl von Bildern belichtet (Rotmarkierung bei 20 bzw. 36), Filmwechsel vornehmen.

Rückspulauslöser (18) bis zum Einrasten drükken, Rückspulkurbel (8) ausklappen und in Pfeilrichtung drehen, bis erhöhter Widerstand und anschließende Leichtgängigkeit das Ende des Rückspulvorganges signalisieren Rückspulknopf (9) bis zum Anschlag nach oben ziehen. Rückwand ist entriegelt und springt auf. Filmpatrone kann entnommen werden. Filmwechsel nicht in voller Sonne vornehmen.

Achtung!

Sind mehr Aufnahmen, als auf der Filmpackung angegeben, belichtet worden, kann der Spannhebel möglicherweise nicht voll geschwenktwerden.

Keine Gewaltanwendung!

Film zurückspulen und Spannhebel bis zum Anschlag schwenken.



Pflege der Kamera


  • Kamera vor Stoß, Schlag, Staub und Feuchtigkeit schützen.

  • Patronen﷓ und Spulenraum, Filmbahn und Rückwand von Zeit zu Zeit mit weichem Pinsel säubern.

  • Keine organischen Lösungsmittel wie z. B. Spiritus oder Lackverdünner zum Reinigen der Kamera verwenden.

  • Einwirkung aggressiver Dämpfe auf Kamera und Objektiv vermeiden.

  • Fingerabdrücke auf Linsenflächen von Objektiv und Okular mit Linsenreinigungspapier entfernen.

  • Spiegel, Bildfeldlinse und Verschlußlamellen nicht mit den Fingern berühren. Diese Verunreinigungen können nur von einer ServiceWerkstatt entfernt werden.

  • Zum Beseitigen von Staub wird ein Optikpinsel oder ein Blaseball empfohlen.

  • Kameras niemals längere Zeit sehr hohen oder tiefen Temperaturen aussetzen. Vermeiden Sie z. B. bei Sonneneinstrahlung die Lagerung der Kamera auf der Hutablage eines Kraftfahrzeuges.

  • Vor extremer Kälte ist die Kamera in geeigneter Weise zu schützen.

  • Beim Benutzen der Kamera in Meeresnähe oder am Strand ist Schutz gegen Salzwasser und Sprühnebel sowie gegen Sand erforderlich.

  • Vermeiden Sie plötzlichen Temperaturwechsei. Dieser kann zu Kondenswasserbildung und damit zu Korrosionsschäden führen.

  • Unterlassen Sie eigenmächtiges Eingreifen in die Kamera. Suchen Sie im Bedarfsfall eine Service-Werkstatt auf.


Wir bitten, alle Hinweise dieser Bedienungsanleitung zu beachten. Unsachgemäße Handhabung der Kamera kann zu Schäden führen, deren Behebung außerhalb unserer Garantieleistung liegt.


Durch Weiterentwicklung der PRAKTICA BX 20 können sich geringfügige Abweichungen von dieser Druckschrift ergeben.
Beitrag Forum: Praktica-Forum   Geschrieben: Mo, 26. Mai 2008 23:07   Titel: Praktica BX 20 Bedienungsanleitung

Practica BX 20 Bedienungsanleitung



Inhaltsverzeichnis

Einleitung
Technische Merkmale
Bezeichnung der Einzelteile
Vorbereitung zur Aufnahme
Batterie einlegen
Batterie prüfen
Rückwand öffnen
Film einlegen
Rückwand schließen
Aufnahmebereitschaft herstellen
Filmempfindlichkeit einstellen
Aufnahmevorgang
Automatische Belichtungszeiten
Steuerung
Vorwahl der Blendenzahl
Belichtungsautomatik, Anzeige
Auslösen
Messwertspeicherung
Belichtungskorrektur
Teilautomatische Arbeitsweise
Kamerahaltung
Blitzlichtaufnahmen
Objektivwechsel
Bildschärfe einstellen
Schärfentiefenanzeige
Infrarotaufnahmen
Auslöser
Verriegeln des Auslösers
Selbstauslöser
Filmwechsel
Pflege der Kamera




Einleitung


Mit der PRAKTICA BX 20 besitzen Sie eine hochwertige Kleinbildspiegelreflexkamera, die sich durch hohen Bedienungskomfort auszeichnet und die einen großen Spielraum für gestalterische Kreativität bietet.

In einem Bereich von 1/1000 s bis 40 s werden die Belichtungszeiten vollautomatisch gesteuert. Die Mikroelektronik der PRAKTICA BX 20 ermöglicht darüber hinaus das Fotografieren mit festen Belichtungszeiten zwischen 1/1000 s und 1 s sowie beliebig langen Belichtungszeiten mit der B-Einstellung.

Die Innenmessung erfolgt bei offener Blende und somit hellstem Sucherbild durch die elektronische Blendenwertübertragung.

Die PRAKTICA BX 20 ist mit einem System zur Blitzinnenmessung ausgerüstet. Bei Verwendung eines systemkonformen Computerblitzgerätes wird das Blitzlicht von der Kamera gemessen, ausgewertet und für die richtige Belichtung dosiert. Neben Computerblitzgeräten können auch herkömmliche Elektronenblitzgeräte verwendet werden.

Für gezielte Ober- und Unterbelichtung ist die Automatik manuell korrigierbar.

An den Rändern des übersichtlichen und hellen Sucherbildes werden durch Leuchtdioden angezeigt: die zu erwartende Belichtungszeit, Grenzwerte, Arbeitsstufen (Voll- bzw. Teilautomatik), Memofunktion, Belichtungskorrektur sowie Blitzbereitschaft einschließlich Blitz"0.K."Signal bei systemkonformen Computerblitzgeräten.

Am unteren Sucherbildrand sind die vorgewählte Blendenzahl und die Anzeige für den Kameraspannzustand sichtbar.

Die PRAKTICA BX 20 verfügt über einen Winderanschluß und gestattet in bekannter Weise den Anschluss des PRAKTICA-Zubehörs.



Technische Merkmale


Einäugige Spiegelreflexkamera für Bildformat 24 mm x 36 mm, Innenmessung bei Offenblende durch elektronische Blendenwertübertragung

Automatische elektronische Belichtungszeitensteuerung stufenlos von 1 /1000 s bis 40 s Automatik auf Teilautomatik umschaltbar, dabei Festzeiten von 1 /1000 s bis 1 s

Elektronische Blitzinnenmessung und Blitzdosierung bei Verwendung systemkonformer Computerblitzgeräte, Synchronisation (ca. 1 /100 s)

Blitzbereitschaftsanzeige (und Blitz "O.K."-Signal) im Sucherbild

Belichtungszeitenvorinformation im Sucher durch Leuchtdioden

Grenzwertanzeige bei Unter- bzw. Überbelichtung

Eingestellte Blende am unteren Sucherbildrand sichtbar

Information über den Spannzustand der Kamera

Manuelle Korrektur der Belichtung im Bereich von ± 2 Belichtungsstufen und Anzeige der Korrektur durch rote Leuchtdiode im Sucherbild bei±

Meßwertspeicherung und Anzeige dieser Funktion durch grüne Leuchtdiode im Sucherbild be AEL (automatic exposure lock)

Selbstauslöser (ca. 10 s) mit Startknopf und
Doppelfunktion als Abblendhebel zur Schär-
fentiefenkontrolle

Bildeinstellsystem: Fresnellinse mit neuartigem, diagonal angeordneten Tripelmeßkeil, Monoplanrasterring und Mattring

Sucherbildgröße ca. 95% der Bildseiten

PRAKTICA-Bajonett (Anlagemaß 44,4 mm,
Innendurchmesser 48,5 mm)

Anschluß für Motoraufzug

Memohalter an der Kamerarückwand

Batteriekontrolle durch Information im Sucher

Energiequelle: Primär-Batterie 6V (z.B.
PX 28/Mallory)

Silizium-Fotosensor als Lichtempfänger

Meß- und Steuerbereich: 0-17 EV bei
100 ASA und Blende 1,4

Abmessungen (Gehäuse):
141 mmx88 mmx49 mm

Masse (Gehäuse ohne Batterie): 510 g



  1. Filtergewinde
  2. Entriegelungstaste
  3. Auslöser für Selbstauslöser
  4. Spannhebel für Selbstauslöser (Betätigung
    gegen Uhrzeigerrichtung), Abblendhebel zur
    Schärfentiefenkontrolle (Betätigung in Uhrzei
    gerrichtung)
  5. Bildzähler
  6. Spannhebel
  7. Fenster für Blendenwerteinspiegelung
  8. Rlückspukurbel
  9. Rückspulknopf
  10. Einstellring für Filmempfindlichkeit
  11. Entriegelungstaste Filmempfindlichkeit
  12. Speicher- und Batterieprüftaste (Memory-Taste)
  13. Blendeneinstellring
  14. Entfernungseinstellring
  15. Schärfentiefenskala und Infrarotpunkt
  16. Einsetzmarkierung am Objektiv
  17. Trageöse
  18. Rückspulauslöser
  19. Marke für Automatik-Betrieb
  20. Auslöserverriegelung
  21. Betriebsartenwähler für Belichtungszeiten und Automatik
  22. Auslöser mit Anschluß für Drahtauslöser
  23. Steckschuh mit Mittenkontakt
  24. Mittenkontakt
  25. Computerblitz-Koppelstelle
  26. Einstellzeiger für Belichtungskorrektur mit Index
  27. Rückwand
  28. Filmaufwickelspule
  29. Filmtransportrolle
  30. Verschlußlamellen
  31. Patronenraum
  32. Okularfassung mit Zubehörwechselstelle
  33. Steckrahmen (Memohalter)
  34. Deckel für Batterieraum
  35. Stativgewinde
  36. Führungskanal für Motoraufzug
  37. Kupplung für Motorauzug
  38. Arretierung für Motoraufzug
  39. Kontakte für Motoraufzug
  40. Marke (Einsetzhilfe fürBatterieraumdeckel



Batterie einlegen


Zur Stromversorgung des gesamten Elektroniksystems wird eine Energiequelle von 6 Volt benötigt. Das kann eine Alkali-Mangan-, SilberOxid oder Lithiumbatterie sein.

Es lassen sich jedoch auch 4 Knopfzellen (z. B. LR 44) in Batteriehülse (Bestell.﷓Nr. 961 363) verwenden.

Eine frische Batterie reicht bei normalem Gebrauch der Kamera ca. 2 Jahre.

Beim Einlegen Batterieraumdeckel (34) in Pfeilrichtung schieben und herausschwenken. Kontakte im Batterieraum und an der Batterie mit trockenem Tuch säubern. Batterie mit Pluspol gegen den federnden Kontakt drücken (Polaritätskennzeichnung im Batterieraum) und hineinkippen. Deckel mit Pfeil in Richtung der Markierung einsetzen, niederdrücken und einschnappen lassen.

Es ist ratsam, die Kontaktstellen an der Batterie und im Batterieraum Von Zeit zu Zeit nachzusehen und ggf. zu reinigen. Gegen tiefe Temperaturen ist die Batterie empfindlich und sollte in geeigneter Weise geschützt werden.

Batterie bei längerer Nichtbenutzung aus dem Batterieraum der Kamera entfernen.


Batterie prüfen

Verschluß muß gespannt sein. Auslöser (22) und dann Memorytaste (12) drücken. Ist die Leuchtdiodenanzeige gut sichtbar, ist die Batterie in Ordnung. Bei verbrauchter Batterie verlöschen die Leuchtdioden am rechten Sucherbildrand. Bei den Einstellungen "B" und "~" ist keine Batterieprüfung möglich.




Rückwand öffnen




Rückspulknopf (9) bis zum Anschlag nach oben ziehen, so daß sich die Rückwandverriegelung löst. Rückwand vollständig öffnen, dabei springt der Bildzähler (5) selbständig in die Ausgangsstellung zurück.


Film einlegen

Achtung! Vor dem Filmeinlegen sollte der Betriebsartenwähler auf eine kurze Festzeit eingestellt werden, da sich bei der Einstellung Automatik "auto" eine lange Belichtungszeit bilden kann. Bis zum Ende des Verschlußablaufens ist der Spannhebel gesperrt. Keine Gewaltanwendung!

Gegebenenfalls können Sie eine lange Belichtungszeit durch Umstellen von "auto" auf "B" abbrechen. Eine lange Belichtungszeit wird bei Einstellung "auto" auch beim Auslösen ohne eingesetztes Objektiv gebildet.

Filmpatrone in den Patronenraum (31) einlegen. Rückspulknopf (9) wieder vollständig hineindrükken, ggf. dabei drehen. Filmanfang mindestens 1 cm in den Schlitz der Aufwickelspule (28) einführen, den Spannhebel vorsichtig betätigen, bis die Zähne der Filmtransportrolle (29) in die Perforation des Filmes eingreifen.

Spannhebel bis an den Endanschlag bewegen und zurückführen. Kamera durch Druck auf den Auslöseknopf (22) auslösen.

Rückwand schließen

Rückwand in der Mitte der Riegelseite fassen und gegen den Kamerakörper drücken, bis die Verriegelung hörbar einrastet.



Aufnahmebereitschaft herstellen


Der Spannhebel (6) läßt sich etwas ausschwenken, ohne den Aufzugsvorgang bereits einzuleiten. Diese Bereitschaftsstellung erhöht die Griffsicherheit bei schneller Bildfolge. Spannhebel vollständig bis zum Anschlag schwenken, zurückführen und Kamera mit Auslöser (22) auslösen. Vorgang wiederholen und nochmals spannen, bis der automatische Bildzähler (5) die Bildzahl " 1 " anzeigt. Über den Spannzustand der Kamera wird am unteren Sucherbildrand informiert: Blendenzahlbild rot -Kamera ungespannt, Blendenzahlbild farblos -Kamera gespannt Der ordnungsgemäße Filmtransport ist am Mitdrehen des Rückspulknopfes (9) bei Betätigung des Spannhebels (6) kontrollierbar.


Filmempfindlichkeit einstellen



Entriegelungstaste (11) drücken und durch gleichzeitiges Drehen des Einstellringes (10) die auf der Filmpackung angegebene Filmempfindfichkeit (ASA-Wert) gegenüber dem Index auf dem Korrekturwertzeiger (26) einstellen. Als Gedächtnisstütze über die Art des eingelegten Filmes kann die abgetrennte Deckellasche der Filmschachtel in den Steckrahmen (Memohalter, 33) eingeschoben werden.



Automatische Bellichtungszeitensteuerung


Die PRAKTICA BX 20 arbeitet bei AutomatikEinstellung "auto" stufenlos und automatisch im Belichtungszeitenbereich von 1/1000 s bis 40 s. Die elektronische Belichtungszeitensteuerung erfolgt entsprechend den Lichtverhältnissen, der vorgewählten Blendenzahl und der Filmempfindlichkeit. Leuchtdioden im Sucherbildrand informieren über die angesteuerte Belichtungszeit. Bei "OVER" oder "UNDER" weisen sie auf Uberbzw. Unterschreitung des Belichtungszeitenbereiches hin.

Durch die Innenmessung werden die Belichtung beeinflussende Faktoren, wie Brennweite des Objektives, Filter, auszugsverlängerndes Zubehöre, automatisch berücksichtigt.

Werden über Adapter Objektive mit PRAKTICA-Gewindeanschluß M 42X1 verwendet, erfolgt die Lichtmessung automatisch bei Arbeitsblende.


Vorwahl der Blendenzahl



Durch Drehen des Blendenringes (13) die gewünschte Blendenzahl der Marke auf der Objektivfassung gegenüberstellen. Die eingestellte Blendenzahl ist dabei am unteren Rand des Sucherbildes eingespiegelt.

Wird der Hebel (4) in Pfeilrichtung betätigt, schließt sich die Blende entsprechend der eingestellten Blendenzahl und die Schärfäntiefe ist im Sucherbild beurteilbar.


Belichtungsautomatik, Anzeige

Betriebsartenwähler (21) auf Automatik "auto" einstellen. Durch leichten Druck auf den Auslöser (22) wird die Elektronik eingeschaltet. Im Sucherbild kann die von der Automatik ermittelte Belichtungszeit durch Leuchtdioden überwacht und, falls sie nicht motivgerecht erscheint, durch Vorwahl einer anderen Blendenzahl korrigiert werden. Dabei ist jeder Zeitstufe im Bereich von 1/1000 s bis 8 s eine Leuchtdiode zugeordnet; Zwischenwerte der stufenlosen Einstellung werden durch gleichzeitiges Leuchten zweier benachbarter Dioden angezeigt. Belichtungszeiten zwischen 8 s und 40 s signalisiert die Leuchtdiode durch Dauerlicht bei "UNDER", Über- bzw. Unterschreitung der Werte 1/1000 s bzw. 40 s werden durch Blinklicht bei "OVER" bzw. "UNDER" angezeigt. In diesem Fall wird der Verschluß stets mit 1 /1000 s bzw. 40 s gesteuert. Bilden sich Belichtungszeiten von 1/15 s und länger, ist die Verwendung eines Stativs oder einer anderen geeigneten festen Unterlage erforderlich.


Auslösen


Nach Kontrolle der Belichtungszeit im Sucher ist durch Weiterdrücken des Auslösers (22) der Verschluß auszulösen. Beim nachfolgenden Loslassen des Auslösers wird die Elektronik automatisch abgeschaltet.

Das Loslassen des Auslösers während langer Belichtungszeiten hat keinen Einfluß auf den Belichtungsvorgang. In diesem Fall erfolgt das Abschalten der Elektronik nach dem vollständigen Verschlußablauf.

Soll bei einer sehr langen Belichtungszeit der Ablauf vorzeitig abgebrochen werden (z. B. nach irrtümlichem Auslösen), so ist der Betriebsartenwähler (21) kurzzeitig auf "B" zu stellen.


Meßwertspeicherung

Weist das Fotomotiv einen besonders großen Kontrast auf (z.B. dunkel bekleidete Personen imsonnenbeschienenenSchneeoderhellerAufnahm egegenstand vor dunklem Hintergrund), ist der Belichtungswert durch individuelle Messung des wichtigsten Bildelementes aus Nahdistanz zu ermitteln. Der bei der Nahmessung ermittelte Meßwert wird gespeichert, und der Bildausschnitt kann danach verändert werden, ohne daß sich eine andere Belichtung ergibt. Zur Speicherung des Meßwertes die Kamera spannen, den Auslöser (22) leicht drücken (Meßvorgang) und kurzzeitig die Memory-Taste (12) betätigen (Meßwertspeicherung, die Leuchtdiode neben AEL leuchtet).

Danach erfolgt bis zum Auslösen des Verschlusses keine neue Messung mehr; der Verschluß bildet die Belichtungszeit entsprechend dem gespeicherten Wert. Durch Loslassen des Auslösers und somit Ausschalten der Elektronik wird die Meßwertspeicherung wieder gelöscht.


Belichtungskorrektur

Eine weitere Möglichkeit, die Belichtung individuell zu beeinflussen, besteht mit dem Einstellsystem für Belichtungskorrektur (10, 26). Derartige Korrekturen sind bei stärkeren Abweichungen des Objektcharakters vom Normalobjekt, z. B. bei dunklen Motiven vor hellem Hintergrund (+ 1, +2) und bei hellen Motiven vor sehr dunklem Hintergrund (-1, -2), notwendig. Dazu Einstellring für Filmempfindlichkeit (10) anheben und Zeiger (26) zum gewünschten Korrekturwert drehen.

Daß eine Korrektur vorgenommen wurde, wird durch eine Leuchtdiode (±) am linken Sucherbildrand signalisiert. Von der Ausgangsstellung ausgehend wird beim Einstellen auf + 1 bzw. + 2 im Automatikbetrieb die Belichtungszeit um 1 bzw. 2 Belichtungswerte verlängert. Sinngemäß findet eine Verkürzung beim Einstellen auf -1 bzw. -2 statt. Dabei kann die Rastung in halben Stufen vorgenommen werden. An den Grenzen des Filmempfindlichkeitsbereiches 12 ASA und 3200 ASA ist die Korrektur von 2 Stufen ebenfalls möglich. Eine Erweiterung des Belichtungszeitenbereiches über die Werte 1 /1000 s und 40 s hinaus erfolgt durch die Korrektur nicht. Achtung! Nach derartigen Korrekturen Einsteller wieder in die Ausgangsstellung 0-Stellung bringen. Die Leuchtdiode (±) verlischt.


Teilautomatische Arbeitsweise

Wollen Sie mit einer bestimmten Belichtungszeit fotografieren, z.B. bei Reproduktionen, wissenschaftlich-technischen Aufnahmen, so ist die PRAKTICA BX 20 auf Teilautomatik umzuschalten. Es stehen feste Belichtungszeiten abgestuft von 1 s bis 1/1000 s und B für beliebig lange Zeiten zur Verfügung. Mit dem Betriebsartenwähler (21) ist die gewünschte Zeit vorzuwählen, damit ist gleichzeitig die Teilautomatik eingestellt. Wie bei der automatischen Belichtungszeitensteuerung wird durch einen leichten Druck auf den Auslöser die Kameraelektronik eingeschaltet.

Die Belichtungskontrolle erfolgt ebenfalls mit Hilfe der Leuchtdioden im Sucher. Während die zur eingestellten Belichtungszeit zugehörige Leuchtdiode blinkt, zeigt eine andere gleichzeitig die entsprechend den Lichtverhältnissen, der Filmempfindlichkeit und der vorgewählten Blendenzahl notwendige Belichtungszeit durch Dauerlicht an. (Bei Zwischenwerten leuchten zwei benachbarte Leuchtdioden gleichzeitig.) Um den Abgleich herbeizuführen, sind Blendenzahl oder Belichtungszeit so lange zu verändern, bis die Leuchtdiode in Dauerlicht übergeht. Bei der Einstellung "B" erfolgt keine Leuchtdiodenanzeige. Die Festzeiten werden durch die aufgeführten Korrekturmöglichkeiten nicht beeinflußt.


Kamerahaltung



Nebenstehende Abbildung zeigt die StandardKamerahaltung. Kamera ruhig und fest halten und den Ellenbogen am Körper abstützen. So erzielen Sie verwacklungsfreie Aufnahmen.

Blitzlichtaufnahmen

Reicht das vorhandene Licht (z. B. Innenaufnahmen) zum sicheren Fotografieren aus der Hand nicht mehr aus oder soll das Motiv zusätzlich aufgehellt werden, empfiehlt es sich zu blitzen. Es können alle Elektronenblitzgeräte mit bzw. ohne Computerblitzsteuerung und entsprechender Anpassung verwendet werden. Blitzgerät in Steckschuh (23) einschieben, die kabellose elektrische Verbindung ist damit hergestellt.

Für Elektronenblitzgeräte ohne Computersteuerung ist der Betriebsartenwähler (21) auf "~" zu stellen. Die eingestellte Belichtungszeit beträgt dann 1 /100 s.

Wird ein systemkonformes Computerblitzgerät in den Steckschuh eingesetzt und der Betriebsartenwähler (21) auf "auto" gestellt, signalisiert eine Leubhtdiode am Sucherbildrand bei "~" die Blitzbereitschaft des Systems. In diesem Moment verlischt die Automatikanzeige.

Die Blitzbereitschaft wird auch bei Verwendung eines Computerblitzgerätes, wenn der Betriebsartenwähler auf" ~ " steht, angezeigt.

Für die richtige Filmbelichtung sorgt die Blitzinnenmessung in der Kamera, d. h., das reflektierte Blitzlicht wird durch das Kameraobjektiv aufgenommen, von der Kamera ausgewertet, und über die kabellose Steckschuhverbindung erfolgt die Blitzbeeinflussung TTL-Blitzautomatik.

Das Blitz-"0. K. "-Signal, d. h. die Blitzlichtmenge reichte zur richtigen Filmbelichtung aus, ist aus der Blitzbereitschaftsanzeige abzuleiten. Leuchtet die Leuchtdiode "~" unmittelbar nach dem Aufnahmevorgang wieder auf, so ist die Ausleuchtung der soeben durchgeführten Blitzaufnahme in Ordnung, also "O.K.". In abweichenden Grenzfällen ist das "0.K."-Signal am Blitzgerät zu beachten. Die Blitzbereitschaft bleibt erhalten, auch wenn die Memory-Taste gedrückt wurde und die grüne LED bei "AEL"Meßwertspeicherung signalisiert. Eine Belichtungskorrektur, signalisiert durch die rote LED bei (±) wird durch die Blitzautomatik berücksichtigt.

Um bei Blitzbetrieb im Bereich großer Objektleuchtdichten Fehlbelichtungen zu vermeiden, wird empfohlen, sich durch Ausschalten des Computerblitzgerätes zu vergewissern, daß die der Umfeldleuchtdichte entsprechende Belichtungszeit länger als 1/125 s ist. Nähere Angaben zur Blitztechnik entnehmen Sie bitte der Blitzgerätebedienungsanleitung



Objektivwechsel


Entriegelungstaste (2) drücken und gleichzeitig Objektiv gegen den Uhrzeigersinn bis Anschlag drehen. Objektiv aus der Kamera entnehmen. PRAKTICA-Objektiv so einsetzen, daß sich die roten Markierungen (16 und 2) an Objektiv und Kamera gegenüberstehen. Objektiv gegen den Kamerakörper drücken und im Uhrzeigersinn drehen, bis Verriegelungsstift hörbar einrastet.

Mit Hilfe des PRAKTICA-Adapters können alle Original-PRAKTICA-Objektive mit Gewindeanschluß M 42x 1 angeschlossen werden.

Fremdobjektive mit Gewindeanschluß M 42x1 müssen für PRAKTICA-Kameras geeignet und für Arbeitsblendenmessung eingerichtet sein. Die PRAKTICA BX 20 arbeitet auch in Verbindung mit den Gewindeobjektiven automatisch. Lediglich die Lichtmessung erfolgt bei Arbeitsblende.


Bildschärfe einstellen

Das Scharfeinstellen ist mit Tripelmeßkeilsystem, Monoplanrasterring oder Mattring möglich.

1 Tripelmeßkeil

Dieses Keilsystem erlaubt eine sehr hohe Einstellgenauigkeit der Bildschärfe. Die optimale Einstellung ist erreicht, wenn Konturen und Linien einen natürlichen Verlauf haben. Bei Unschärfe sind die Motivkonturen im mittleren Kreissegment verschoben.

2 Monoplanrasterring

Die richtige Bildschärfe ist eingestellt, wenn das Bild innerhalb des Rasterfeldes klar und flimmerfrei sichtbar ist.

3 Mattring

Besonders günstig bei Lupen- und Mikroaufnahmen sowie bei Objektiven mit kleiner relativer Öffnung (Blendenzahl größer als 4). Das Bild muß klar und scharf im Mattring erscheinen.


Schärfentiefenanzeige



Die Grenzen des Schärfentiefenbereiches können für die gewählte Blendenzahl auf der Schärfentiefenskale (15) des Objektives abgelesen werden. Zum Beispiel: Entfernung 3 m, Blendenzahl 8-Schärfentiefe reicht von etwa 2 m bis 5 m.

Infrarotaufnahmen

Infrarotaufnahmen erfordern eine geringfügige Korrektur der Scharfeinstellung. Den beim Scharfeinstellen ermittelten Entfernungswert der Infrarotmarkierung (Hinweispfeil) auf dem Objektiv gegenüberstellen.


Auslöser[/highlight]




Für einfachstes Bedienen sind im Auslöser (22) mehrere Funktionen untergebracht. Bei gespannter Kamera werden durch leichtes Drükken bis zum Druckpunkt die Automatik sowie die LED's für Belichtungszeiten bzw. für Blitzbereitschaft (bei speziellen Blitzgeräten) eingeschaltet. Beim Weiterdrücken erfolgt das Auslösen des Verschlusses.

Verriegeln des Auslösers

Ungewolltes Auslösen bzw. unnötiger Stromverbrauch beim unbeabsichtigten Drücken des Auslösers im gespannten und ungespannten Zustand der Kamera lassen sich durch die Auslöserverriegelung vermeiden.

Hierzu wird die unter dem Betriebsartenwähler angeordnete Auslöserverriegelung (20) in Pfeilrichtung betätigt und damit der Auslöser gesperrt. Die Entriegelung erfolgt sinngemäß in entgegengesetzter Richtung.


Selbstauslöser

Kamera spannen, Spannhebel (4) des Selbstauslösers in Pfeilrichtung 1) bis zum Anschlag schwenken, durch Druck auf den Startknopf (3), entsprechend Pfeil 2), Selbstauslöser auslösen. Vorlaufzeit etwa 10 s. Während der Nachlaufzeit des Vorlaufwerkes Kamera nicht spannen!
Befindet sich ein eingeschalteter Motoraufzug an der Kamera, so können während der Nachlaufphase bei kurzen Belichtungszeiten mehrere Aufnahmen belichtet werden. Wird das nicht gewünscht, so ist der Motoraufzug auszuschalten. Bei Automatikbetrieb ist, um Fehlmessungen zu vermeiden, das Okular mit der Okularschutzkappe abzudecken.



Filmwechsel


Der Bildzähler (5) zeigt die bereits belichteten Bilder eines Filmes an. Ist die mit dem jeweils eingelegten Film erreichbare Anzahl von Bildern belichtet (Rotmarkierung bei 20 bzw. 36), Filmwechsel vornehmen.

Rückspulauslöser (18) bis zum Einrasten drükken, Rückspulkurbel (8) ausklappen und in Pfeilrichtung drehen, bis erhöhter Widerstand und anschließende Leichtgängigkeit das Ende des Rückspulvorganges signalisieren Rückspulknopf (9) bis zum Anschlag nach oben ziehen. Rückwand ist entriegelt und springt auf. Filmpatrone kann entnommen werden. Filmwechsel nicht in voller Sonne vornehmen.

Achtung!

Sind mehr Aufnahmen, als auf der Filmpackung angegeben, belichtet worden, kann der Spannhebel möglicherweise nicht voll geschwenktwerden.

Keine Gewaltanwendung!

Film zurückspulen und Spannhebel bis zum Anschlag schwenken.



Pflege der Kamera


  • Kamera vor Stoß, Schlag, Staub und Feuchtigkeit schützen.

  • Patronen﷓ und Spulenraum, Filmbahn und Rückwand von Zeit zu Zeit mit weichem Pinsel säubern.

  • Keine organischen Lösungsmittel wie z. B. Spiritus oder Lackverdünner zum Reinigen der Kamera verwenden.

  • Einwirkung aggressiver Dämpfe auf Kamera und Objektiv vermeiden.

  • Fingerabdrücke auf Linsenflächen von Objektiv und Okular mit Linsenreinigungspapier entfernen.

  • Spiegel, Bildfeldlinse und Verschlußlamellen nicht mit den Fingern berühren. Diese Verunreinigungen können nur von einer ServiceWerkstatt entfernt werden.

  • Zum Beseitigen von Staub wird ein Optikpinsel oder ein Blaseball empfohlen.

  • Kameras niemals längere Zeit sehr hohen oder tiefen Temperaturen aussetzen. Vermeiden Sie z. B. bei Sonneneinstrahlung die Lagerung der Kamera auf der Hutablage eines Kraftfahrzeuges.

  • Vor extremer Kälte ist die Kamera in geeigneter Weise zu schützen.

  • Beim Benutzen der Kamera in Meeresnähe oder am Strand ist Schutz gegen Salzwasser und Sprühnebel sowie gegen Sand erforderlich.

  • Vermeiden Sie plötzlichen Temperaturwechsei. Dieser kann zu Kondenswasserbildung und damit zu Korrosionsschäden führen.

  • Unterlassen Sie eigenmächtiges Eingreifen in die Kamera. Suchen Sie im Bedarfsfall eine Service-Werkstatt auf.


Wir bitten, alle Hinweise dieser Bedienungsanleitung zu beachten. Unsachgemäße Handhabung der Kamera kann zu Schäden führen, deren Behebung außerhalb unserer Garantieleistung liegt.


Durch Weiterentwicklung der PRAKTICA BX 20 können sich geringfügige Abweichungen von dieser Druckschrift ergeben.
 
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