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Beitrag Forum: Praktica-Forum   Geschrieben: Mo, 07. Oct 2013 00:15   Titel: Praktica DCZ 6.2

Hallo,
nach dem Formatieren der Speicherkarte meiner Praktica DCZ 6.2 mittels PC nimmt die Kamera keine Bilder mehr auf.
Das Objektiv fährt nach dem Einschalten wie gewohnt aus, aber auf dem Display wird sowohl im Fotomodus als auch im Videomodus
die Fehlermeldung "WENIG LICHT!" angezeigt. Tonaufnahmen sind hingegen möglich.
Auch scheint das Display in Ordnung zu sein, da der Startbildschirm und sämtliche Menüpunkte fehlerfrei angezeigt werden.

Ist es möglich, daß sich auf der Speicherkarte noch Software befand, die von der Kamera benötigt wird?
Vor dem Formatieren der Karte funktionierte alles einwandfrei.

Vielleicht weiß hier jemand Rat?
Ich möchte die Kamera ungern aufgeben
Beitrag Forum: Praktica-Forum   Geschrieben: Fr, 02. Mar 2012 02:01   Titel: Rarität: Vario Practicar Zeiss 2,7-3,5/35-70; 4/80-200; PLC3

Hallo,

da ich gerade wieder in die Fotografie einsteige und zur 60D einige Objektive kaufen werde möchte ich einige alte Schätzchen abgeben:

Vario Practicar Zeiss 2,7-3,5/35-70, M42 Anschluss (Marktwert bis 400-500 Euro) UND

Vario Practica 4/80-200 Zeiss, M42 Anschluss (Marktwert 400-500 Euro)

Ich habe auch noch ein paar andere Teile, zb einen Blitz zu einer Bx20, einen Practica B220.

Außerdem gibt es eine Kamera Praktica PLC3 (Marktwert etwa 100 Euro), dazu die Ledertasche, den Blitz Vesta Emerald 18, ein Objektiv Pentacon Electic 2,8/29 MC Praktica-Anschluss (Marktwert um die 80 Euro). Außerdem habe ich die Objektive Pancolar Electic 1,8/50 MC Zeiss Jena (Marktwert um 100) und ein Electric MC Sonnar 3,5/135 Zeiss Jena 5691 (Marktwert um 100) und den passenden Converter 2x veb optisches werk weixdorf.

So richtige Preisvorstellungen habe ich noch nicht, die Marktpreise sind nur Anhaltspunkte. Zunächst wäre ich auch für Tips zu den Sachen dankbar, was sind die wert, behält man sie besser, usw? Bei Fragen stehe ich gern zur Verfügung. Eigentlich ist für alles auch eine Tasche da, muss nochmal genau durchsehen was wozu gehört. Konkrete Infos bei Interesse.

Grüße, Swen
Beitrag Forum: Praktica-Forum   Geschrieben: Mo, 06. Jun 2011 17:53   Titel: Re: Pentacon Objektiv 4/300

Hallo Leute!

Sorry, war in letzter Zeit ein wenig inaktiv...
Habe mich wohl zu sehr mit meiner neuen Erungenschaft beschäftigt (EOS 3).

Generell habe ich meine nun schon diversen Prakticas natürlich alle auch noch und möchte sie auch nicht missen.
Die EOS 3 ist zwar eine wahsinns Kamera (ich sag nur in Verbindung mit dem PB E2 bis zu 7 frams per sec!) aber irgendwie ist das auch nur noch Geknipse. Für ne Urlaubskamera und spontane Fotos gut geeignet aber für künstlerische Fotografie nehm ich doch lieber die VLC2 oder MTL5B.

Langer Rede kurzer Sinn: das Objektiv liegt noch bei mir rum und wenn du mir ne Anleitung schicken kannst, wie man das repariert wäre ich sehr glücklich. Wobei ich mir zwischenzeitlich auch ein Anderes 4/300 gekauft habe. Aber das ist das Vorgängermodell und das Andere mag ich eigentlich lieber...

Gruß

Dirk

P.S.: Die PN sollte nun funktionieren.
Beitrag Forum: Praktica-Forum   Geschrieben: Sa, 03. Jul 2010 21:00   Titel: Belichtungskontrolle Meiner Alten Praktica BX20 Defekt?

Hallo!
Nachdem ich die Kamera eine PRAKTICA BX 20, (nach jahrelangem Rumliegen) mit neuer Batterie ausgestattet in Betrieb nehmen möchte, kam folgendes Problem zum Vorschein.

Die Belichtungskontrolle mit Hilfe der Leuchtdioden im Sucher scheint defekt zu sein.
Die eingestellte Belichtungszeit wird richtig angezeigt, nicht jedoch die empfohlene Zeit.
Eine rote Diode immer im Bereich UNDER.

Kann mir jemand diesbezüglich einen Tipp geben, wo hier das Problem sein könnte?

Grüße Amadee.
Beitrag Forum: Off Topic   Geschrieben: Mo, 06. Apr 2009 23:56   Titel: Life-Go- Ein Junges Onlinemagazin- Sucht Dich-den Fotografen

Hallo liebes Forum,

ich möchte mich kurz vorstellen: ich heiße Sabrina und schreibe für ein Onlinemagazin names Life-Go. Ich habe eine Bitte, die ich in einen "kleinen Text" gegossen habe.

Das junge Online-Magazin „Life-Go“ benötigt Deine Unterstützung!
Wir existieren seit 2005 und bieten mit unserem 20 bis 30-köpfigen ehrenamtlichen Redakteursteam aus ganz Deutschland Artikel aus diversen Sparten an. Darunter befinden sich Themen von Politik über Wirtschaft, Panorama und Wissenschaft bis hin zu Computer und Sport. Um unseren Artikeln auch eine hervorragende optische Qualität zu verleihen, benötigen wir ständig qualitativ hochwertige Bilder zur Ausgestaltung der Texte.
Wir suchen daher leidenschaftliche, interessierte und offene Fotografen wie Dich, die mit ihren Bildern eine breitere Öffentlichkeit erreichen und eine größere Wirksamkeit erzielen wollen. Du kannst uns bei der bildlichen Ausgestaltung behilflich sein und erhältst die Möglichkeit, mit Deinen Bildern ein breites Publikum anzusprechen. Monatlich verzeichnen wir zwischen 1.000 und 4.000 Besucher. Durch eine Zusammenarbeit mit Life-Go hast Du viele Vorteile. Deine Bilder sind sowohl Aushängeschild als auch Augenfänger für unsere Artikel und somit ein wichtiges Kriterium für die Attraktivität von Life-Go. Knüpf bei uns neue Kontakte und erweitere Deine Soft Skills. Du profitierst davon, dass Dein Bekanntheitsgrad steigt und Du von „Life-Go“ eine Referenz bekommst. Zudem unterstützen Du mit Ihrer Arbeit ein junges Journalismusprojekt und den ursprünglichen Austauschgedanken des World Wide Webs: Informationen und Daten sollen frei fließen und jedem zugänglich sein. Wir sind ein nicht-kommerzielles Journalismusprojekt.
Bist du neugierig geworden? Dann melde Dich bei . Ich freue mich auf Dich!

Lange Rede kurzer Sinn: das ist KEINE SCHLEICHWERBUNG. Wir sind ein ehrenamtliches Magazin, welches ohne Unterstützung nicht bestehen kann. UNsere Texte brauchen Bilder, brauchen euch ;) Daher freue ich mich auf eure Rückmeldungen.

Viele Grüße
Sabrina
Beitrag Forum: Praktica-Forum   Geschrieben: Mo, 05. Jan 2009 00:24   Titel: Reperatur und Wartung von Praktica

Hallo Leute,

wer seine Practika mal generalüberholen lassen möchte:

In Dresden auf der Enderstrasse im Enderpark werden bei Practika immer noch die guten alten Kameras repariert und gewartet.

Es werden meiner Erfahrung her alle alten Kameratypen (Mtl 5B, Supel TL, Super TL 100, BC, BX u..s.w.) "behandelt".

Wer selbst nicht nach Dresden kommen kann, wendet sich bitte an mich! Ich würde Adressen und Telefonnummern für Reperaturaufträge weiterleiten. Kameras können auch an mich geschickt werden, und ich kümmere mich um die
Reperaturen. Das ist natürlich Vertrauenssache... .

Voraussetzung wäre:

1. Definition des ungefähren Auftragsumfang nach Aufgaben (Reperazur,Wartung,....)
2. Versand an mich
3. Kostenvoranschlag von mir mittels der Firma Pentacon
4. Überweisung des Geldes für Auftragsferitigung durch Mitglied
5. Ausführung bzw. Aktivierung des Reperaturauftrages durch mich an Pentacon
6. Lieferung der reparierten bzw. gewartenten ware durch mich
7. Ausgleich der Kosten zwischen Vorkasse des Users und der geleisteten Zahlung an Pentacon durch mich abzüglich der Versandkosten

Alle Inhalte der Vorgehensweisen können natürlich auf Wunsch auch schriftlich in Vertragsform gestaltet werden.Also: wer Interesse hat, der Meldet sich per PN und en rest klären wir dan......
Beitrag Forum: Canon-Forum   Geschrieben: Do, 01. Jan 2009 17:05   Titel: Fotokurs

Also wer anleitungen haben möchte zu bestimmten Fotokursen sollte mal bei Canon reinschauen.
Schöne seite die sie da ins netz gestellt haben.
Aber schaut einfach mal selbst.

Fotokurse von Canon
Beitrag Forum: Sonstige Typen   Geschrieben: Mo, 29. Dec 2008 21:44   Titel: Wichtige Grundregeln Zum Kamerakauf

Hallo an alle, die mit dem Gedanken spielen, sich eine Kamera zuzulegen.

Nicht nur einsteiger sondern auch Umsteiger, sollten sich zuerst die Fragen hier ansehen.
Also am besten erst dieses Posting durchlesen und erst dann die noch offenen Fragen stellen. Bitte nutzt auch unbedingt oben die Suchfunktion des Forums, es stehen hier schon sehr viele Anregungen und Tipps geschrieben.
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1. Zu welcher Kategoriegehöre ich eigendlich? Bin ich Einsteiger oder Umsteiger?

2. Was sagen mir die Begriffe Blende, Verschlusszeit, Lichtstärke, Schärfentiefe oder Brennweite und bin ich tatsächlich auch bereit, mich durch umfassende Lektüre damit zu beschäftigen?

3. Was will ich denn überhaupt fotografieren? Sport, Tiere, Landschaft, Portrait, Architektur, Action-Life?

4. Wie oft werde ich denn meine die Kamera nutzen?Sehr oft oder nur hin und wieder.Wie sollen meine Bilder werden? Anspruchsvoll oder eher nur Hobbymässig?

5. Welche Qualität meiner gemachten Fotos erwarte ich.Eher die gehobene oder reicht auch eine Durschnittsqualität?

6. Was möchte/kann ich denn überhaupt dafür ausgeben?Oder besitze ich schon Teile, die sich weiterverwenden kann?Vielleicht von einem Vorgängermodell?

7. Genügt mir eine Kompakte, eine Bridgekamera oder soll es eine DSLR sein?

8. Schlau machen im INet (z.B. bei Google "DSLR 800 Euro, Marke sowieso" )

9. Ganz wichtig:Stehen dann evtl. mehrere Modelle in der Auswahl: In den Laden gehen, in die Hand nehmen, schauen, ob sie einem "liegt".Ob sie gut zu händeln ist.

10. Habe ich dann endlich meine Traumkamera gefunden heisst es INFORMIEREN/INFORMIEREN/INFORMIEREN.Man kann das in div. herstellerbezogenen Foren ,oder auch Fragen stellen, auf die man sonst keine Antwort gefunden hat (Besonderheiten, Eigenarten, Erfahrungsberichte.
Erst dann die Kamera kaufen und wenn die ersten Fotos vorliegen, kann man sie hier posten und darüber diskutieren.

Viel Spaß wünsche ich euch bei eurer entscheidung.
Beitrag Forum: User-Stammtisch   Geschrieben: So, 28. Dec 2008 13:20   Titel: Re: Gedanken Eines Anfängers

Hallo,

ja, zum Fotografieren gehört einiges dazu....

Das fängt an bei der Ausrüstung. Nicht der Preis ist ausschlaggebend, sondern die Funktionen die man braucht oder auch nicht braucht. Ich arbeite mit einer halbautomatischen Praktica BX20 und MTL 5B. Blende stell ich immer manuell ein und die Kamera berechnet die Belichtungszeit.... Dann braucht man natürlich noch einige Objektive oder ein sehr gutes Zoomobjektiv. Aber noch nicht genug, ein Blitzgerät mit TTL Lichtmessung muss auch noch sein. Naja, dann kommt es darauf an, was man fotografieren möchte... Ich möchte möglichst alles mal ausprobieren, die Ausrüstung darf aber nicht viel kosten. Daher habe ich mich für die guten alten DDR-Modelle entschieden. Objektive und Blitzgeräte gibt es da schon für sehr wenig Geld.
Für "Studioaufnahmen" reicht mir ein Bauscheinwerfer (für digitale Fotografen reicht das auch, da diese an ihrer Kamera einstellen können, welche Farbtemperatur vorherrscht).
Aber Gerätemachen noch keine guten Bilder. Das muss ich auch jedes mal schmerzhaft erkennen. Man muss die Motive finden und erkennen. Man muss seinen optimalen Bildaufbau im Kopf haben oder am Rechner nachtrählich den Bildaufbau optimieren. Und die Ausbelichtung des Bildes muss auch stimmen.
Aber wie lern man das? Von anderen! Entweder durch befreundete (Hobby-)Fotografen oder Mitgliedschaft in einem Club oder eben durch Communities im Internet (so wie hier eben...).
Mit der Zeit (und das meine ich ernsthaft in Jahren gerechnet) lern man immer mehr über das Fotografieren. Sowohl rein technisch als auch praktisch. Wichtig ist immer dabei, die Kritik an den eigenen Bilder zuzulassen ohne dabei blind der Kritik aller Kritiker zu glauben. Es gibt erstens zu viele Wichtigtuer und zweitens sollte jeder Fotograf seinen persönlichen Stil finden auch wenn dieser nicht jedem gefällt....

Die Kritik an Bildern ist zum einen ein sehr mächtiges Werkzeug bei Onlinecommunities, können aber auch zur Belastung werden. Als geschriebenen Text kann man einer Kritik nur reine nüchterne faktische Information zufügen,jedoch wird man als empfängernie wissen, wie positiv oder negativ eine Kritik gemeint wird. Das Gesicht und die Stimme des Gegenüber fehlt eben. Zudem kann man manchmal nichts zu einem Bild sagen, ausser ob es einen gefällt oder nicht. Ich kann z.B. nicht immer erklären, warummirein Bild gefällt, ich kann es nicht an technischen Fakten (Bildaufbauverhältnisse und Beleuchtungsverhältnisse.......) festmachen, weil für micht immer nur der bildhafte Eindruck zählt.

Motive finden, Chancen sehen und abdrücken:

ist als Alleingänger oft sehr schwierig. In der GRuppe kann ich besser fotografieren als allein. Ausser bei speziellen langwierigen Aufnahmen (z.B. Astrofotos) macht es in der GRuppe mehr Spass, weil jeder bei einer Fototour neue und andere Ideen den anderen Teilnehmern nahebrigen kann.
Daher wäre es für mich persönlich auch so wichtig, daß eine Onlinecommunity nicht nur über das Internet agiert, sondern daß die User auch im "echten leben" was gemeinsam unternehmen. Leider sind wir noch nicht so viele und die räumliche Distanz ist auch nicht gerade gering! Wenn jedoch genügend User einer Region zusammenfinden, sollte einem Treffen nicht im Wege stehen (zumindes für die regional zusammenhängenden User...).

Was ich auch noch schätze ist....
.... Zusammenarneit bei der Ausrichtung von Veranstanltungen wie z.B. Fotoausstellungen. Aber dazu müssen sich auch erstmal Leute finden.

Was ich super finden würde....
.... Die Zusammenarbeit nicht nur von Hobbyfotografen als Einzelkämpfer hier, sondern eine tiefgehende Interaktion auch von Fotoclubs und Profifotografen. Optisches-werk.de bietet prinipiell auch kompletten Fotoclubs eine umfassende Plattform an.

Was mich freuen würde....
....viele viele viele begeisterte Fotografen, welche ein hohen Interesse und Engagement zeigen, sich, ihr Hobby und ihre Werke zu präsentieren und ihr Wissen an andere weitergeben. Fotografen, welche das Forum und all die anderen Funktionen hier mit Leben füllen. Die genau wie ich andere Wege gehen wollen und Alternativen zu den großen kommerziellen Fotocommunities suchen. Optisches-werk.de bietet diesen Leuten eigentlich alles was sie brauchen, und das für exakt 0,00€. Was uns nur noch fehlt sind zahlreiche engagierte oder aktive User. Und die Betonung liegt auf AKTIV!

So, das waren mal meine Gedanken eines seit 10 Jahren immer noch Anfängers....

Immer gutes Licht,

Thyno
Beitrag Forum: User-Stammtisch   Geschrieben: So, 28. Dec 2008 10:14   Titel: Gedanken Eines Anfängers

Gedanken eines Anfängers

Tolle Fotos sind ja schön.....sollte ich auch mal versuchen,kann ja wohl nicht so schwer sein.Die kochen auch nur mit wasser....
Okay,ich hol mir eine Kamera.So teuer sind die dinger ja auch nicht mehr.aber welche?Naja,wofür hab ich internet,stehen ja genug Infos drin.
Gesagt getan,Der Anfänger kauft sich eine Kamera.Und Objektive.Und eine Tasche.Und ein Stativ.Und................Uiuiui da kommt aber einiges zusammen.
Egal,jetzt hab ichs angefangen jetzt ziehe ichs auch durch.Wird eben an anderer stelle gespart.endlich hab ich alles zusammen was ich brauche.Gottseidank!

So,jetzt suche ich mir erstmal ein Forum.Gibt ja schliesslich genug davon.Schliesslich möchte ich auch meine Bilder zeigen.Die sollen bewundert werden.wow was werden die alle begeistert sein über meine aufnahmen.Bin es ja schliesslich selber schon.Obwohl ich noch gar keine gemacht habe.

Guck mal da,die schreiben sogar Kommentare zu meinem Bild.Das finde ich ja klasse.Gefällt mir.Da melde ich mich mal flugs an.Super.Der Anfänger meldet sich in einem echten Fotoforum an.Und die Bilder.Wow,da sind aber schöne Bilder dabei.Der pure Wahnsinn.Naja,wird ja wohl nicht so schwer sein.Meine werden noch besser das steht mal fest.Der Anfänger schaut begeistert die Bilder an und schreibt seine ersten Kommentare!

Upps,ist aber auch nicht so einfach.Was schreib ich denn jetzt?Wie,unscharf?Ich seh das nicht.Wirklich unscharf?Naja,wenn mein vorgänger das so sieht wirds wohl stimmen.Eigentlich bin ich ja gar nicht so erfahren um schon meine Meinung sagen zu können.Egal.muss ich ja auch mal lernen,ich orientiere mich einfach an den anderen mitstreitern.

Die Meinungen sind ja zum glück subjektiv.Jeder hat da seine eigene.Und das ist gut so.So,und jetzt ziehe ich mal los.Am besten zuerst in den Zoo.Habe viele Bilder gesehen die da entstanden sind.Werde ich ja wohl auch mit links hinkriegen.Was die können kann ich auch,werdet ihr sehen.
Der Anfänger geht zum Zoo.Vor dem Löwengehege.Na los du blöder Löwe,beweg dich,reiss mal dein maul auf,gähn mal kräftig.Ich will ein super Foto.Ein wo die nachwelt noch staunt drüber.Na,vielleicht klappts heute nicht.Geh ich doch mal zu den Affen.Nur zwei aufnahmen vom Löwen.Da hatte ich eigentlich mit mehr gerechnet.

Bei den affen siehts auch nicht besser aus.Keine Aktion,keine Motive.Vielleicht mache ich was falsch?Aber was?Halt,ich habe noch nicht diesen besonderen Blick?Ist doch alles Quatsch.Ich gucke doch genau wie alle anderen.Blödsinn.Oder ist doch was dran?Mein Gott wo haben die im Forum nur ihre ganzen tollen Bilder her?

Da stimmt doch was nicht.Schnauze voll,ich geh nach hause.Vielleicht klappts nächste woche.Schliesslich fotografier ich ja jetzt.40 Bilder gemacht und dafür 2Stunden im Zoo rumgegammelt.Na ich weiss nicht.Wie nehmen die denn so einen Eisvogel auf.Warten die bis das er mal vorbeikommt.Wahnsinn.Aber das sind die Fotografen die es ein bischen übertreiben glaube ich.Zum glück gehöre ich ja nicht dazu.

Der Anfänger sitzt wieder vor dem Computer.ohje,scheint doch etwas schwieriger zu sein wie ich dachte.Vielleicht sollte ich erst mal mein Hintergrundwissen aufbauen.Mich erst einmal mit den neuen Herausforderungen vertraut machen.Was ist denn eine iso,was bewirkt die Blende,was ist der crop faktor,und was ist denn..........Genau so mache ich es.Ganz langsam und vernünftig an die sache rangehen.Anscheinend haben die leute doch recht wenn sie sagen das es vielleicht doch nicht ganz so einfach ist gute bilder zu fotografieren.

Man braucht eben doch einen "guten Blick"für das passende Motiv.
Man braucht eben doch eine ganze Portion an ausdauer beim ansitz auf ein "wirklich gutes Foto"
Man braucht eben doch ein gewisses Verständniss für die "technischen zusammenhänge"
Man muss vielleicht wirklich seine Umwelt mit "anderen Augen betrachten"

So,und jetzt muss ich leider abbrechen.Ich muss noch in meinem neuen Buch stöbern.Da steht einiges wissenswertes drin über das fotografieren.Tschüss leute und bis zum nächsten mal.
Beitrag Forum: Fotowiki   Geschrieben: Fr, 19. Sep 2008 19:50   Titel: Kodak Kodachrome

Kodak Kodachrome



Kodak Kodachrome ist

  1. ein von 1916–1930 produzierter Zweifarbenfilm,
  2. ein von 1935 bis heute produzierter Umkehr- bzw. Diafilm,
  3. ein eingetragener Markenname der Firma Kodak,
  4. ein Musikstück von Paul Simon.



Der Kodachromefilm war der erste kommerziell erfolgreiche Dreifarbenfilm mit natürlicher Farbwiedergabe. Seit seinem Erscheinen im Jahr 1935 bis in die 1990er Jahre war er das bevorzugte Diafilmmaterial vieler Berufsfotografen und anspruchsvoller Fotoamateure. Kodachrome weist eine hohe Schärfe, Feinkörnigkeit sowie lebendige Farben auf, und ist in Archiven äußerst gut haltbar. Diese Eigenschaften wurden von anderen Filmen über ein halbes Jahrhundert lang nicht erreicht, weshalb der Kodachrome einen bedeutenden Einfluss auf die Entwicklung der Farbfotografie ausübte.

Ein bezüglich der Farbwiedergabe qualitativ vergleichbarer Vorgänger, das 1907 von den Gebrüdern Lumiere auf den Markt gebrachte Autochrom, war für einen vergleichbaren kommerziellen Massenerfolg noch zu teuer und technisch zu umständlich gewesen.


Geschichte und Entwicklung


Vorgänger Zweifarbenfilm

Der technisch wie qualitativ nicht vergleichbare Vorgänger, der Kodachrome-Zweifarbenfilm, wurde zwischen 1916 und 1930 produziert und als Kinofilm genutzt. Die Aufnahmen wurden mit einer Spezialkamera mit Zwillingsobjektiv aufgenommen und dann auf Dipo-Film kopiert.

Das klassische Kodachrome

Das dem klassischen Kodachrome-Dreifarbenfilm zugrundeliegende Verfahren wurde von 1920 bis 1935 von den zwei Musikern und begeisterten Hobbyphotographen Leopold Godowsky und Leopold Mannes im Auftrag Kodaks entwickelt; diese erste Kodachrome-Emulsion wies eine Filmempfindlichkeit von 10 ASA auf. Es heißt, Godowsky und Mannes hätten bei ihren zu Kodachrome führenden Versuchsreihen in der eigenen Küche mangels korrekt genug laufender Uhren die exakte Entwicklungszeit stets durch das gemeinsame Pfeifen einer Beethovensymphonie bestimmt. Man spricht aufgrund der Namen der beiden Erfinder im Englischen auch scherzhaft davon, Kodachrome sei gemeinsam von God and Man („Gott und dem Menschen“) erschaffen worden.

Der Kodachrome-Umkehrfilm wurde erstmals im April 1935 als 16-mm-Schmalfilm vorgestellt; es handelte sich dabei um den ersten nach einem chromogenen Verfahren arbeitenden Farbfilm überhaupt sowie den „dienstältesten“ derzeit noch am Markt erhältlichen fotografischen Film.

Eigenschaften


Der Schichtträger der Kodachrome-Farbumkehrfilme besteht aus 0,135 mm dickem Celluloseacetat.

Die aufeinander abgestimmte Filmreihe bestand überwiegend aus dem K25, K64 und dem K200 mit den Filmempfindlichkeiten von 25, 64 und 200 ASA), für Super8 und 16 mm besaß darüber hinaus der K40 bis zu seinem Produktionsende 2005 eine besondere Bedeutung; Jahrzehnte zuvor war in beiden letzteren Formaten bereits die Fertigung des K25 eingestellt worden. Mittlerweile sind nur noch der K64 und K200 und das auch nur für 35 mm erhältlich, die Produktion des K25 wurde von Kodak 2002 auch für 35 mm eingestellt.

Der Kodachrome 25 besitzt eine Körnigkeit von 8 RMS, gemessen mit einem Mikro-Densitometer bei einer Messblendenöffnung von 48 µ und 12facher Vergrößerung. Das Auflösungsvermögen liegt bei einem Testobjektkontrast von 1.6:1 bei 63 Linien/mm sowie bei einem Testobjektkontrast von 1000:1 bei 100 Linien/mm (Herstellerangaben von 1998).

Der Kodachrome 64 besitzt eine Körnigkeit von 10 RMS, gemessen mit einem Mikro-Densitometer bei einer Messblendenöffnung von 48 µ und 12facher Vergrößerung. Das Auflösungsvermögen liegt bei einem Testobjektkontrast von 1.6:1 bei 63 Linien/mm bzw. bei einem Testobjektkontrast 1000:1 bei 100 Linien/mm (Herstellerangaben von 2002).

Der Kodachrome 200 besitzt eine Körnigkeit von 16 RMS, gemessen mit einem Mikro-Densitometer bei einer Messblendenöffnung von 48 µ und 12facher Vergrößerung. Das Auflösungsvermögen liegt bei einem Testobjektkontrast von 1.6:1 bei 50 Linien/mm sowie bei einem Testobjektkontrast von 1000:1 bei 100 Linien/mm (Herstellerangaben von 2002).

Funktionsweise


Der Kodachrome ist eigentlich ein dreischichtiger Schwarz-Weiß-Film. Die Schichten sind durch Farbfilter voneinander getrennt und zeichnen so die Intensität der drei additiven Grundfarben auf. Anders als bei „normalen“ Farbfilmen, die in der Regel nach dem E-6-Prozess verarbeitet werden, fehlen dem Kodachrome aber die Farbkuppler zur Farbwiedergabe; diese sind erst im Entwickler enthalten. Daher ist der Kodachrome unempfindlicher gegenüber falscher Lagerung (zu lange, zu heiß, zu feucht) als andere Farbfilme. Es soll schon originalverpackte Kodachrome-Filme gegeben haben, die (ohne tiefgekühlte Lagerung) mehr als 15 Jahre über das angegebene Haltbarkeitsdatum hinaus aufbewahrt wurden und dann nach Belichtung und Entwicklung trotzdem noch mittelmäßige Ergebnisse zeigten. Weil die Farbe erst während der Entwicklung entsteht, zählt der Kodachrome zu den chromogenen Filmen.

Das Fehlen der in die Emulsion eingebetteten Farbkuppler, die bei den E-6 Filmen diffusionsecht mit langen Molekülketten ausgeführt sein müssen, erklärt die höhere Schärfeleistung gegenüber diesen. Der Film ist daher für Großvergrößerungen optimal geeignet.

Die Entwicklung im K14-Prozess ist daher auch sehr aufwändig und muss in mehreren Schritten erfolgen. Sie wird nur von Kodak selbst durchgeführt und ist bereits im Filmpreis enthalten (nur Europa).

Kodachrome-Filme hatten immer nur Bedeutung als Film im professionellen bzw. semiprofessionellen Bereich. Diafilme auf der Basis des wesentlich einfacher zu handhabenden E-6-Entwicklungsprinzips sind marktbeherrschend.

Vor- und Nachteile


Die Kodachrome-Filme zeichnen sich allgemein aus durch ihre sehr hohe Schärfe, ihre äußerst natürliche und nuancenreiche Farbwiedergabe – vor allem von Hauttönen – und die hohe Farbbeständigkeit. Letztere Eigenschaft machte ihn lange Zeit zum bevorzugten Film für Anwendungen in Archiven (Museen, Kunstarchive).

Kodachrome ist das einzige Diamaterial, das in den dunklen Partien rotstichig wird, während andere Diafilme blaustichig werden. Dies verleiht Kodachrome-Dias einen wärmeren Bildeindruck. Die stärkere Betonung von Grüntönen führt zudem zu einem subjektiv verbesserten Bildeindruck von Landschaften, da Menschen Grün stark wahrnehmen.

Tests haben gezeigt, dass die hohe Haltbarkeit der Kodachrome-Farbstoffe nur für den Fall der Aufbewahrung im Dunkeln gilt, hier ist Kodachrome allen anderen Diafilmen für die bildmäßige Fotografie, die sämtlich nach dem E-6-Verfahren arbeiten, überlegen. Anders verhält es sich mit der Stabilität der Farbstoffe bei der Projektion: Der enorme Lichtdurchsatz während der Projektion führte bei Tests schon nach einer Stunde zu einem merklichen Ausbleichen (Dichteverlust von 0,1) von Kodachrome-Dias, E-6-Diamaterialien (z. B. Kodak Ektachrome, Agfachrome, Fujichrome) zeigten sich hier stabiler. Kodachrome-Dias sollten deshalb unbedingt in vollkommener Dunkelheit aufbewahrt werden!

Zukunft


2004 gab Kodak die Einstellung der Produktion analoger Kameras, sowie die Einstellung der Weiterentwicklung analogen Filmmaterials bekannt (wobei 2007 allerdings wieder neue Emulsionen vorgestellt wurden). Das Angebot an analogen Filmen wurde reduziert. Seit November 2006 gibt es nur noch ein Entwicklungslabor für Kodachrome weltweit, in den USA. Abzusehen ist, dass langfristig durch die Verbreitung der Digitalfotografie analoge Filme nur noch im Spezialhandel verfügbar sein werden und die Angebotsbreite sinken wird.

Digitalisierung (Scannen)


Ein gerahmtes Kodachrome-Dia lässt sich wie jedes andere Dia in einen Dia-Scanner einlegen. Das Ergebnis nach einem herkömmlichen Scan-Vorgang aber wird in fast allen Fällen nicht zu gebrauchen sein; meist wird es sehr blaustichig ausfallen. Einige Hersteller bieten in ihrer Scan-Software spezielle Kodachrome-Farbprofile zur Auswahl, die dies verhindern sollen. Für wirklich farbechte Scans ist allerdings eine IT8-Kalibrierung notwendig.

Da Kodachrome-Dias besonders feinkörnig sind, warten sie mit einem sehr hohen Auflösungsvermögen und einem sehr großen Dichteumfang auf. Möchte man bei der Digitalisierung hier keine Verluste in Kauf nehmen, ist also ein hochauflösender Scanner (min. 3000 dpi) mit großem Dichteumfang nötig.

Nahezu jedes Dia weist gewisse unerwünschte Defekte wie Staub, Kratzer, Fingerabdrücke und ähnliche auf, die heutzutage normalerweise schon beim Scannen erkannt und entfernt werden. Beim Scannen von Kodachrome-Dias gestaltet sich dieses jedoch schwierig. Viele Scanner besitzen einen zusätzlichen Infrarotkanal, dessen langwelliges Licht zwar durch das Dia jedoch nicht durch Staubpartikel dringt; so kann Staub sehr zuverlässig identifiziert und entfernt werden. In den Kodachrome-Dias (und auch in vielen Schwarzweiß-Dias) sind Silberhalogenide enthalten, die wie Staub das infrarote Licht reflektieren. Dies führt dann zu sehr verwaschenen Scans. Erst 2004 hat Nikon mit dem Super Coolscan 9000 ED den bisher einzigen Scanner auf den Markt gebracht, der mit Hilfe verbesserter Technologie (ICE Professional) zuverlässig staub- und kratzerfreie Scans von Kodachrome-Dias anfertigen kann. LaserSoft Imaging setzt seit Mitte 2008 in ihrer Software Silverfast eine weiterentwickelte Version der Staub- und Kratzerentfernung (iSRD) ein, die mit allen Nikon Filmscannern lauffähig ist und qualitativ hochwertige Ergebnisse erzielt.

Kodachrome-Song


1973 komponierte Paul Simon das Lied Kodachrome, das von seiner Jugend erzählt und bei dem Kodachrome-Filme eine wichtige Rolle spielen. Er widmete es dem Hersteller Kodak. Er sang das Lied auch 1981 bei der Wiedervereinigung von Simon & Garfunkel im New Yorker Central Park.

Siehe auch


  • Konfektionierung
  • Aufnahmeformat
  • Zelluloidfilm und Sicherheitsfilm
Beitrag Forum: Fotowiki   Geschrieben: So, 30. Dec 2007 15:26   Titel: Zonensystem

Das Zonensystem ist ein Begriff aus der Fototechnik und bezeichnet eine Methode zur Optimierung der Belichtung bzw. Belichtungsmessung bei der Herstellung einer Papierkopie und ursprünglich auch bei der Entwicklung und Belichtung von Filmen und Fotoplatten.

Das Ziel ist, interessante Teilstrukturen eines Negatives beim Papierabzug durch abweichende Belichtung in denjenigen Teil der Gradationskurve (Kontrastbereich) des Fotopapier-Materiales zu verschieben, dass ein optimaler bzw. gewünschter Kontrast bzw. eine Hervorhebung entsteht.

Sie ist im Gegensatz zur regulären Methode der Objekt- oder Lichtmessung zur Bestimmung der Belichtungszeit auch im künstlerischen Kontext zu sehen, da sie auch gezielte Ãœber- oder Unterbelichtungen einsetzt, um mittels Aufnahme und Entwicklung eine bestimmte Bildwirkung zu erzielen.

Die Methodik ist mit der Zweipunktmessung verwandt, ist jedoch motivbezogener und subjektiv-gestalterisch orientiert.


Grundlegendes und Vorgehensweise

Der amerikanische Fotograf Ansel Adams (1902-1984) entwickelte das Zonensystem zur Steuerung der Tonwerte (Graustufung bzw. Kontrast) eines Fotos durch methodisch fundierte Festlegung der Belichtungszeit während der Belichtung der Aufnahme.

Die Methode ist mit Hilfe eines Spotbelichtungsmessers und einer Kamera mit manueller Belichtungssteuerung auch für die Landschafts- und die Studiofotografie anwendbar.

Adams analysierte die Helligkeitswerte von der Aufnahme (Kamera) über das Negativ und das Labor bis hin zum fertigen Papierbild (dem Positiv) und nutzte die Erfahrung, um möglichst genaue, auch künstlerisch ausgeprägte Tonwerte auf dem Foto zu erhalten.
Die hellen und dunklen Bereiche (Tonwerte) des Motives werden dabei in vorher festgelegte, aufgrund des auf dem Papierbild eingeschränkten Kontrastumfanges nur teilweise verfügbare Positivtonwerte des Fotoabzugs übertragen.

Das Zonensystem bietet dem Fotografen darüber hinaus eine Möglichkeit, seine Aufnahmen kreativ zu gestalten.

Ursprünglich umfasste das System nach Adams die ganze Kette vom Motiv, der Kamera und Aufnahme über die Filmentwicklung bis hin zum fertigen Abzug. Bei automatisierter Filmentwicklung muss sich das Verfahren auf die Belichtungsmessung und die Aufnahmetechnik beschränken.


Gedanke zur künstlerischen Vorgehensweise und Technik

Ansel Adams versteht das Zonensystem als Voraussetzung für ein künstlerisches Konzept der Visualisierung. Ziel dieser Visualisierung ist es, dass der Fotograf gedanklich die Wirkung eines Fotos auf den gewünschten Betrachter vorwegnimmt. Möchte der Fotograf z.B. einen düsteren, unheimlichen Eindruck beim Betrachter hervorrufen, würde eine normale Belichtung, die eine angenommene mittlere Helligkeit des Motivs reproduziert, ihr Ziel verfehlen.

Zum Erzielen der beabsichtigten Bildwirkung müssten vielmehr bestimmte Motivteile deutlich dunkler als normal reproduziert werden. Um dieses künstlerische Ziel zu erreichen, ist es erforderlich, den Kontrastumfang der Aufnahme während der gesamten Verarbeitungskette im Blick zu behalten.

Das Zonensystem berücksichtigt, dass der Kontrastumfang eines Fotopapiers geringer ist als der eines Filmes oder des eigentlichen Motives. Das führt dazu, dass z. B. bei kontrastreichen Landschaftsaufnahmen die Skala der Ton- bzw. Grauwerte von Schwarz bis Weiß technisch nicht vom Negativ auf das Papier übertragen werden kann.

Mit dem Zonensystem wird versucht, die Darstellung der Kontraste im Negativ durch die Belichtung in der Kamera und die Entwicklung im Labor so zu steuern, dass sie dem Kontrastumfang von Fotopapier gerecht wird.

Eine verlängerte Belichtung des Filmes und nachfolgende verkürzte Entwicklung bewirkt geringeren Kontrast („feinere“ Grauwerte). Das Bild wird weicher. Eine verkürzte Belichtung in Kombination mit einer verlängerten Entwicklung lässt bei flauen Motivkontrasten die Schwarz- und Weißwerte deutlicher hervortreten, bewirkt also eine Kontraststeigerung.


Zonensystem mit digitaler Technik

Die Ãœberlegungen des Zonensystems gelten in gleicher Weise auch für andere Aufnahmeverfahren, also auch für den CCD- bzw. CMOS-Sensor einer Digitalkamera, den Computermonitor und das Drucken, z.B. mit Tintenstrahl- oder Laserdrucker.
Der Ausdruck (die Papierform des Bildes) hat wiederum den eingeschränktesten Kontrastumfang. Ein Monitor kann einen weiteren, aber dennoch gegenüber dem Original eingeschränkten Kontrastbereich darstellen. Die digitale Bildverarbeitung bietet mit entsprechender Software wesentlich umfangreichere Möglichkeiten, so können Grauwerte einzeln oder in Relation zueinander angepasst werden, was in der Dunkelkammer nur mit großem Aufwand oder gar nicht machbar ist. Eine kreative Umgestaltung wird möglich, die Grenzen zur Bildmanipulation sind allerdings fließend.

Ein weiterer Vorteil der Digitalfotografie ist, dass kurz nach der Aufnahme mittels eines Histogramms oder der Monitorwiedergabe grob beurteilt werden kann, ob Ãœber- oder Unterbelichtung vorliegt. Blende und Zeit können wie bei einer analogen Kamera insbesondere bei unbewegten Motiven so lange verändert werden, bis die beabsichtigten Kontrastverhältnisse erreicht sind. Beim Negativ- oder Diafilm kann dagegen erst nach der Negativentwicklung beurteilt werden, ob der Film richtig bzw. den Wünschen entsprechend belichtet wurde.

Nachteilig ist der gegenüber Filmaufnahmen eingeschränkte Kontrastbereich des Aufnahmesensors. Einen Ausweg bietet das Zusammensetzen zweier unterschiedlich belichteter Aufnahmen:
Sollte etwa der Helligkeitsumfang des Motivs die Empfindlichkeitsspanne des Bildsensors übersteigen, können Aufnahmen unterschiedlicher Belichtung am Computer per Bildbearbeitungsprogramm zusammengesetzt werden, um Zeichnung sowohl in hellen als auch in dunklen Bildausschnitten zu gewährleisten. Dieses Verfahren wird als DRI (digital range increase) und das Ergebnis als HDR- (high dynamic range) Aufnahme bezeichnet. Manche digitale Bildsensoren bieten nicht nur die erforderliche feine Graustufung (Bitumfang des Helligkeitssignales), sondern können selbst durch eine Folge logahritmisch gestaffelter Belichtungszeiten der einzelnen Pixel extreme Kontrastverhältnisse ohne Informationsverlust komprimieren.


Einteilung der Zonen und Belichtungssteuerung

Image

Adams hat den reproduzierbaren Kontrastumfang eines Fotos in 11 (Bezeichnet mit 0 bis 10)Bereiche oder Zonen eingeteilt. Der Abstand zwischen den Zonen entspricht jeweils einer ganzen Blendenstufe (1EV).
Null steht dabei für tiefschwarz ohne Zeichnung, Zehn bezeichnet reines Weiß ohne Zeichnung. Fünf entspricht dem sogenannten Neutralgrau mit 18 % Reflexion. Der im Labor auf Fotopapier kopierfähige Bereich umfasst die neun Zonen von I bis IX, der durchgezeichnete, detailhaltige Bereich die Zonen II bis VII.

Wird mit einem Spotbelichtungsmesser (in der Kamera oder als Handbelichtungsmesser) ein Motivteil angemessen, repräsentiert der Belichtungswert die Zone V (18% neutrales Grau) - alle Belichtungsmesser sind hierauf kalibriert.
Es ist jedoch möglich, diesem Motivteil einen anderen Messwert bzw. eine andere Zone zuzuordnen, um die Wirkung auf dem Foto zu verändern:
Soll die Zone dunkel, aber mit Zeichnung im Bild dargestellt werden, könnte sie der Zone III zugeordnet werden. Zeigt der Belichtungsmesser z.B. 1/30 s und f 8,0 an, wäre folglich 1/30 bei f 16 anzuwenden. Alle anderen Motivteile des Bildes fallen, in Abhängigkeit von der gewählten Belichtung ebenfalls in einen anderen Tonwertbereich bzw. eine andere Zone. So ist bedingt steuerbar, in welcher Helligkeit bzw. mit welchem Kontrast die jeweils bildwichtigen Motivteile wiedergegeben werden.

Fällt etwa ein bildwichtiges Motivteil bei der gewählten Belichtung in die Zone IX, also Weiß fast ohne Zeichnung, würde nur eine flaue Bildwirkung entstehen, die möglicherweise nicht den Vorstellungen des Fotografen entspricht. Es gibt somit keine „korrekte“ oder „richtige“ Belichtung - vielmehr wählt der Fotograf Belichtungswerte, die zu einem Bild führen, welches beim Betrachter die beabsichtigte Wirkung hervoruft.

Die Belichtungswerte sind somit vom Motiv, vom gewünschten fotografischen und künstlerischen Effekt sowie von der Entwicklung abhängig und können nach unten oder oben abweichen. Die Grenzen zwischen guter Aufnahme, geeigneter fotografischer Technik bis hin zum Aufzeigen versteckter Details, künstlerischer Freiheit und Manipulation sind fließend - eine Nebelsonne kann so z.B. in einen Sonnenuntergang verwandelt werden.



Belichtung in der Praxis

Adams führte zahlreiche Methoden der Eichung, Kontrastbeeinflussung und anderes ein und gestaltete damit seine Großformataufnahmen. Nicht alle sind bei den heute meist verwendeten 35mm-Filmen nutzbar. Das Wesentliche des Zonensystems lässt sich jedoch realisieren, wenn eine Kamera mit Handeinstellung zur Verfügung steht.

Eine strukturierte Fläche die etwa einem mittlerem Grau entspricht, etwa ein Fußabtreter oder eine Wand, wird mit der gewählten Kamera-Film-Kombination (bzw. den entsprechenden Digitalkameraeinstellung) "normal" und formatfüllend aufgenommen. Es ergibt sich, mit regulärer Belichtungsmessung, z. B. die Belichtung 1/30 f 8. Dies entspricht nun Zone V, nun werden, für andere Zonen, weitere Aufnahmen mit anderen Belichtungswerten gemacht:

  • Zone IV 1/30 f 11
  • Zone III 1/30 f16
  • Zone II 1/30 f 22
  • Zone I 1/60 f 22
  • Zone 0 1/125 f 22
  • Zone VI 1/30 f5,6
  • Zone VII 1/30 f4
  • Zone VIII 1/15 f4
  • Zone IX 1/8 f4
  • Zone X 1/4 f4


Selbstverständlich kann auch jede andere Zeit/Blenden-Kombination entsprechend dem Lichtwert der Zone V Aufnahme gewählt werden, sofern sie, für unterschiedliche Zonen, zueinander jeweils den Abstand einer Blendenstufe oder Zeitstufe (=1 EV) hält. Hilfreich ist es immer, sich die Nummer des jeweiligen Bildes zusammen mit Belichtung (Blende und Zeit) und Zone zu notieren. Mit dem Log kann ein Erfahrungsschatz aufgebaut werden, auf den später zugegriffen werden kann.

Die Aufnahmen werden nun in der gewünschten, aber zuvor bedachten Form entwickelt bzw. reproduziert, im einfachsten Falle etwa einfach ins Labor gegeben oder ausgedruckt. Bei Abzügen aus dem Labor ist es für die Anwendung des Zonensystem notwendig, ein Labor zu finden, dass die Möglichkeit bietet, auf automatische Belichtungskorrekturen zu verzichten, da sonst alle Abzüge wieder ins neutralgraue korrigiert werden. Dies sollte erfragt oder per Test festgestellt werden, ist aber in der Regel bei einem Fachhändlern möglich. Das entwickelte Resultat (Bild) zeigt nun den Kontrastumfang des Motives betreffend der gewählten Reproduktionskette, anhand des Logs sind auch die Werte nachvollziehbar. Möglicherweise sind Details, d.h. Tonwert und Kontrast, schon für die Zone III nicht mehr voll sichtbar oder Zone VII zeigt die letzte nutzbare helle Zeichnung.

Die Erfahrung zeigt, dass Betrachter Aufnahmen als "gut" oder "richtig" belichtet empfinden, die den Kontrastumfang möglichst ausnutzen. Die Aufnahmetechnik hierfür wäre auf (zwei) Motivteile zu achten, die im Endbild ohne zeichnerische Details weiß bzw. schwarz dargestellt werden sollen. Die bildwichtigen Teile des Motives sollten im dazwischenliegenden, durchgezeichneten Bereich liegen, der Belichtungsrahmen nach dem Zonensystem nach Möglichkeit darauf angepasst werden.



Filme und Farbe

Bei Negativfilmen kann die ermittelte hellste nutzbare Zone (auf dem Film) als Basiszone gewählt werden, mittels der dann, korrigiert, belichtet wird. Es wird auf jenes Motivteil angemessen, das gerade noch mit Zeichnung dunkel (=helle Stelle auf dem Negativfilm) auf dem Abzug dargestellt werden soll, im Beispiel der Zone III entsprechend. Daraufhin wird die Belichtung zwei Blenden oder Zeitstufen gößer(also f/8 statt f/4 oder 1/60 statt 1/250) gewählt. Nun wird ermittelt in welche Zone der hellste bildwichtige Motivteil fällt. Liegt er innerhalb des ermittelten durchgezeichneten Bereichs ist die Belichtung optimal.

Bei Diafilmen wird umgekehrt die niedrigste (hellste) nutzbare Zone als Basiszone gewählt. Dieses Vorgehen ist auch sinnvoll, weil bei Filmen die dunklen Stellen (bei Negativfilmen entsprechend die hellsten Bildteile) schneller "zulaufen", keine Details mehr zeigen, als vergleichsweise die hellsten (dunklesten) Stellen.

Die hellen (bzw. dunklen) Stellen lassen sich in der Nachbearbeitung, falls verfügbar, auch besser korrigieren. Eine leichte Ãœberbelichtung bei Negativfilmen bzw. leichte Unterbelichtung bei Diafilmen kann also unter bestimmten Umständen toleriert werden. Bei Dias für die Projektion wie auch bei fehlender Bearbeitungsmöglichkeit müssen natürlich die hellen und dunklen Grenzen sofort passen.

Während das ursprüngliche Zonensystem hauptsächlich für die SW-Fotografie benutzt wurde, sind heute Farbfilme überwiegend verbreitet, die im folgenden auch andere Gestaltungsmaßnahmen erlauben. Die Kontrastkorrektur mit Filter an der Kamera selbst ist etwas unüblich geworden, auf die Farbtemperatur kann dagegen Einfluss genommen werden. Für moderne Filme muss der veränderte Kontrastumfang im Zonensytem berücksichtigt werden. Bei Farbfilmen ist die Differenz zum Schwarz-Weiß-Material meist gering, bei Dia-Filmen dagegen stärker. Dies und die subjektive Wirkung der Farbe sollte bei der Aufnahme im Zonensystem berücksichtigt werden. Die Sensorik der digitalen Technik ist im Tonwertumfang wiederum mit dem Dia-Film vergleichbar, hinzu kommen das Rauschen und andere Besonderheiten.

Das Zonensystem ermöglicht es wiederum, den technisch gegebenen Kontrastrahmen bei passender Aufnahme- und Entwicklungstechnik zu optimieren und, bei etwas Aufwand, im fotografischen wie künstlerischen Rahmen auszuschöpfen.



Grenzen

Die ursprüngliche Anwendung unter Adams gestattete Eingriffe bei der Aufnahme, der Filmentwicklung sowie beim Vergrößern. Die Abbildung von Farbmotiven auf, auch unterschiedlich farb-sensitives, Schwarz-Weiß-Filmmaterial stellte, da farbnehmend, immer zugleich auch die Möglichkeit eines optimierenden Eingriffes im subjektiven oder objektiven Sinne dar. Auch fototechnische wie handwerkliche Retusche war als Mittel der Bildverbesserung und der Behebung von Materialfehlern, nicht allerdings der Verfälschung, im Prozess enthalten.

Fallen mit der heute oft üblichen Beschränkung auf die Aufnahmesteuerung und im Bildformat einige Möglichkeiten weg, so sind durch Farbmaterialien und Computerhilfe andere gegeben. Das eher handwerklich und qualitativ zu betrachtende Zonensystem ist, wie Adams selbst anmerkt, für schnelle Fotomotive und die schnelle Photographie nicht geeignet. Eine Anregung stellt es trotz aller Änderungen dar.


Siehe auch:



Quelle:

Teile dieses Artikels inklusive Bilder wurden aus dem Artikel Zonensystem der deutschsprachigen Wikipedia entnommen. Dort findest Du weitere Angaben zu Autoren und Lizenzen der Texte und Bilder.
Beitrag Forum: Fotowiki   Geschrieben: So, 30. Dec 2007 15:10   Titel: Belichtungsmessung

Grundlagen der Belichtungsmessung


Belichtungsmessungen kann man prizipiell in die beiden Arten Objektmessung und Lichtmessung unterteilen. Beide Arten sollen hier mit Beispielen und ihren Vor- und Nachteilen vorgestellt werden.

1. Objektmessung

Bei der Objektmessung wird aus der Aufnahmeposition in die Richtung des Objektes (des Motivs) gemessen. Somit wird die Lichtreflektion der anvisierten Objekte erfasst. Dies kann mit einem separaten Belichtungsmesser geschehen oder mittels den in Kameras eingebauten Messsystemen. In Amateurkreisen, besonders in den Anfangszeiten, ist die Objektmessung mittels Kamera wohl die häufigste Messmethode. In Verbindung mit den Belichtungsautomatiken (Programmen) vieler Kameras ist diese Messung einfach und sehr schnell. Sie läuft automatisch, mehr oder weniger unbemerkt, leider oft auch unbeachtet beim Andrücken des Auslösers in Sekundenbruchteilen von selbst ab und stellt die Kamera entsprechend ein. Mit schöner Regelmäßigkeit treten dann auch die Nachteile dieser einfachen Methode zu Tage: Fotos sind oftmals unter- oder überbelichtet. Hat die Kamera versagt oder woran mag das liegen?

Dazu zwei Beispiele mit Situationen, wo die Belichtungsautomatik einer Kamera nicht richtig messen kann:

1.1 Gefahr der Ãœberbelichtung bei dunklem Hintergrund




Hat ein Motiv in seiner Gesamtheit viele dunkle Anteile, zum Beispiel dunkle Wände, dichten Waldrand oder eine dunkle Hintergrundfolie wie in nebenstehender Grafik gezeigt, so wird davon sehr viel Licht geschluckt. Es wird wenig Licht reflektiert. Ein Belichtungsmesser zeigt wenig Licht an. Die Kameraautomatik registriert dies ebenfalls und möchte nun durch Verlängerung der Belichtungszeit oder durch weiteres Öffnen der Blende (je nach Automatikprogramm) genügend Licht auf den Film bringen. Die Automatik kann nicht erkennen, dass das Hauptobjekt, zum Beispiel eine Person im Vordergrund, viel heller ist als das Motiv insgesamt. Es kommt zur Ãœberbelichtung des Hauptobjektes (der Person).

1.2 Gefahr der Unterbelichtung bei hellem Hintergrund




Hat ein Motiv in seiner Gesamtheit viele helle Anteile, zum Beispiel eine Schneelandschaft, eine helle Hauswand oder eine weisse Hintergrundfolie, so wird davon sehr viel Licht reflektiert. Ein Belichtungsmesser schlägt weit aus. Die Kameraautomatik registriert dies als große Helligkeit und will nun durch eine kurze Belichtungszeit oder durch weitgehendes Schließen der Blende (je nach Automatikprogramm) zuviel Licht für den Film vermeiden. Die Kameraautomatik kann nicht erkennen, daß das Hauptobjekt, zum Beispiel eine Person vor diesem Hintergrund, viel dunkler ist als das Motiv insgesamt. Es kommt zur Unterbelichtung des Hauptobjektes (der Person).

1.3 Objektmessung als Referenzmessung




Nun heißt es, die Automatik der Kamera abzuschalten und den Aufnahmepunkt zu verlassen. Gehen wir doch einfach näher an das Motiv heran und zeigen unserer Belichtungsmessung nur das, was von uns als maßgebliches Objekt, als Referenzobjekt angesehen wird. Hierzu bieten sich zum Beispiel Gesichter von Personen an oder Handflächen. Dieses Detail nehmen wir groß in den Sucher und stellen nun manuell die Blende und Zeit auf die richtige Belichtung ein. Ob eine lange Zeit mit geringer Blendenöffnung oder umgekehrt bevorzugt wird, muss von Fall zu Fall nach der Motivsituation beurteilt werden. Dann kehren wir zum Aufnahmestandpunkt zurück und machen von hier aus unsere Aufnahme mit der manuell eingestellten Zeit und Blende.

Eine Variante dazu ist die Verwendung der sogenannten Graukarte. Dies ist ein grauer Karton oder Kunststoffplatte mit einem mittleren Reflektionsgrad. In vielen Fällen ist eine optimale Kameraeinstellung auf diese Weise einfach möglich. Zu Thema "Graukarte" wird es einen separaten Tipp geben, der dann zum Lesen empfohlen sei.

Bei der Landschaftsfotografie und anderen Situationen, wo kein Hauptmotiv (wie Personen) vorhanden ist, kann man andere Referenz-Bildausschnitte des Motives anvisieren und nach gleichem Muster verfahren. Zusätzliche Aufnahmen mit leichter Unter- und Ãœberbelichtung (z.B. 1/2 Blendenwert) sind besonders bei Dia-Filmmaterial empfohlen.

Einige Kameras verfügen über verschiedenste Einstellmöglichkeiten für die Belichtungsmessung. So können z.B. Spotmessungen möglich sein, mit der das Hauptobjekt "allein" anvisiert werden kann oder Messungen mit vielen Messpunkten im ganzen Sucherbereich verteilt. Die Entwicklung neuer Kamera-Messysteme geht in dieser Beziehung sehr weit und sind unterschiedlich. Daher kann hier an dieser Stelle nur auf die jeweiligen Kamerabeschreibungen verwiesen werden.

2. Lichtmessung


Diese Art der Belichtungsmessung ist separaten Belichtungsmessern vorbehalten. Bei der Lichtmessung wird nicht ermittelt wieviel Licht ein Objekt (Motiv) reflektiert, sondern wieviel Licht dort ankommt. Die Messrichtung ist vom Objekt weg (zur Kamera, Aufnahmeposition) gewandt.

2.1 Lichtmessung bei Tages- und Dauerlicht



Der Belichtungsmesser wird für diese Messmethode mit einer Streulichtscheibe (Diffusorkalotte) versehen. Dadurch werden Einflüsse durch punktuelle Helligkeitsunterschiede auf das Messergebnis vermieden. Die weiss-matte Streulichtscheibe bildet quasi die Referenzfläche für den lichtempfindlichen Sensor im Inneren des Belichtungsmessers. Vorteil dieser Licht-Messmethode ist, dass Einflüsse durch helle oder dunkle Objektbestandteile keinen Einfluss auf das Messergebnis haben. Nachteilig wirkt sich aus, dass außer der Kameara ein Belichtungsmesser benötigt wird und dass die Lichtverluste in der Kamera (im Objektiv) ungemessen bleiben und deswegen durch manuelle Korrekturen berücksichtigt werden müssen.

2.2 Lichtmessung beim Einsatz von Blitzanlagen




Eine weitere Licht-Messmethode wird bei der Verwendung von Studio-Blitzanlagen angewendet. Hierbei kommt ein spezieller Belichtungsmesser, der sogenannte Blitz-Belichtungsmesser zum Einsatz. Dieser Blitz-Belichtungsmesser ist in der Lage, den sehr kurzen Lichtimpuls einer Blitzanlage zu speichern und auszuwerten. Er zeigt, wie die anderen Belichtungsmesser auch, mögliche Zeit-Blendenkombinationen für die richtige Belichtung an.

Abschließend kann zu allen Messmethoden gesagt werden, dass immer die Erfahrung des Fotografen zur richtigen Interpretation und ggf. Korrektur der Messergebnisse erforderlich ist. Geräte und Messmethoden - und seien sie noch so gut - können Besonderheiten im Motiv, für die die Geräte nicht ausgelegt sind, nicht berücksichtigen.

Text & Grafiken (c) by Lothar Franz

siehe auch

Beitrag Forum: Fotowiki   Geschrieben: So, 30. Dec 2007 14:56   Titel: Posterdruck

Posterdruck

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Fotos im XXL-Format
Runter vom Rechner, rauf an die Wand: In Postergröße entfalten Bilder ihre maximale Wirkung. Lies hier, wie Du Fotos vorbereiten und das richtige Angebot wählst

Mittlerweile bieten so gut wie alle Online-Fotodienste Posterdrucke an, viele davon auf leinwand oder Fine-Art-Papieren. Idealvoraussetzungen für allw, die ihre Bilder im Maxi-Format ausdrucken möchten. Damit das Ergebnis den Erwartungen entspricht, zeigen wir digital kritische Faktoren und erklären, worauf Du achten solltest.



Die Bildauflösung


Die richtige Bildauflösung hängt vom Druckanbieter ab, doch oft reichen 150 dpi aus. Umgerechnet auf 8 Megapixel Auflösung bedeutet dies, daß sich Fotos auf DIN A2 vergrößern lassen. Selbst DIN A1 ist möglich. Online-Fotodienste werben häufig mit Angaben wie "Fine-Art-Druck mit 1440 dpi". Dadurch sollte man sich nicht durcheinander bringen lassen, denn damit wird die reine Druckauflösung gemeint, welche um ein vielfaches höher sein kann. Der Hintergrund: Jedes Pixel eines Digitalfotos muss der Drucker aus den vier Druckfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz mischen. Die Druckertreiber zerlegen dazu jedes Pixel in bis zu 16 Einzelfelder ("Dithering". Die (scheinbare) Druckauflösung ist damit16mal höher als die Foto-Auflösung.



Bilder hochrechnen


Prinzipiell sind Poster auch mit einer geringeren Auflösung möglich, denn diese werden aus einer größeren Distanz betrachtet als Fotos in einem Album. Das Auge kann kleine Details sowieso nicht klar wahrnehmen. Der Schärfeschwund durch niedrige Auflösung wirkt sich daher nicht dramatisch aus. Um kein Risiko einzugehen, empfiehlt sich, die Auflösung der Datei am PC so weit hochzurechnen, daß sie den Mindestanforderungen des Fotolabores entsprechen. Das Foto wird zwar nicht detailreicher, jedoch wird die Gefahr typischer Raster-Artefakte minimiert. Besonders wichtig bei Fotos mit klaren kanten (Architektur...). Bei zu niedriger Auflösung würden sich Stufenkanten bilden und das Motiv unscharf wirken. Eine Interpolation ist mit jedem guten Bildbearbeitungsprogramm möglich. In Photoshop ruft man die Funktion "Bearbeiten | Bildgröße" auf. Dann wird einfach unter Dateigröße die gewünschte Druckauflösung sowie Höhe und Breite des posters eingegeben. Achtet darauf, daß "Proportionen beibehalten" gewählt wurde. Als Interpolationsalgorithmus empfiehlt sich "Bikubisch" oder "Bikubisch glatter". Nach der Glättung wirk das Bild zwar leicht weichgezeichnet, aber das lässt sich durch Schärfen wieder beheben. Dazu gibt es auch teure Profi-Plugins von z.B. Blow-Up oder Photozoom Pro. Die Preise bewegen sich zwischen 150€ und 200€.



Welche Auflösung nötig ist...


... zeigt diese Tabelle. Für Poster reicht eine geringere Auflösung als für Fotos, da sie aus einem größeren Abstand betrachtet werden. Die u.g. Angaben entsprechen den Mindestanforderungen vieler Anbieter (optimal: mehr als 150dpi, geeignet: 150 - 100dpi, ungeeignet:kritisch!! weniger als 100dpi).
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Qualität beurteilen


Auch wenn die Auflösung der Datei den Laborvorgaben entsprechen, kann das Ergebnis enttäuschen. Unschärfe, chromatische Aberation und Ãœberstrahlung treten auf Poster gnadenlos zu Tage. Ein wichtiges Werkzeug ist die Zoom-Ansicht "Tatsächliche Pixel" (Photoshop-Tastenkürzel: ALT+STR+0). Damit stellt der Monitor die Pixel eines Bildes eins-zu-eins dar. Leichte Unschärfen lassen sich dann mit "unscharf maskieren" beheben. Die Tonwertkorrektur dient dann letzten Endes noch dazu, eventuellen Belichtungsfehler zu beheben und das Bild "knackig" erscheinen zu lassen.



Größe und Ausschnitt


Einige Fotolabore drucken nur auf Standardgrößen aus. Bei z.B. Panorama-Aufnahmen möchte man aber andere Bildmaße. In solchen Fällen sollte man sein Bild in seiner gewünschten Breite bestellen. Die weißen Bildränder lassen sich problemlos mit einem Tapetenmesser und Lineal abschneiden. Bei einem Leinwanddruck sollten an jeden vier Seiten des Bildes 5cm Ãœberstand berücksichtigt werden. Dieser wird benötigt, um das Bild auf einen Keilrahmen zu ziehen.


Letzte Farbkorrekturen


Für eine Farbkorrektur ist eine Monitorkalibrierung nötig, nur so können Farbstiche ausgeschlossen werden. Man sollte dafür ein ICC-Profil seines Monitormodells beim Hersteller herunterladen. Im Internet gibt es auch reichlich Referenzbilder, an welchen man seinen Monitor einstellen kann.



Links und Verknüpfungen







Kategorien:
Beitrag Forum: Portrait   Geschrieben: Mo, 26. Nov 2007 22:07   Titel: Portraitfotografie

Porträtfotografie


Die Porträtfotografie ist eine der beliebtesten Formen der Fotografie.
In diesem Artikel werde ich die günstige Variante der Porträtfotografie beschreiben.

Licht


Sonnenlicht ist in der Regel vollkommend ausreichend für die Porträtfotografe. Es ist kostenlos, hell, gleichmäßig und hat meist die richtige Farbtemperatur.
Porträtfotografie unter blauem Himmel ist jedoch schwierig. Der Helligkeitskontrast im Gesicht der zu fotografierenden Person ist meist zu groß und ein Blitzgerät würde benötigt, um dies Auszugleichen. Ganz besonders um die Augen bilden sich hier immer ganz gerne unschöne Schatten.
Perfekt für die Porträtfotografie ist Himmel. Die Farbtemperatur ist unter diesen Umständen in der Regel passend und das Licht wird von den Wolken weich gestreut.

Das richtige Equipment


Ein Standardobjektiv (ca. 50mm Brennweite) ireicht meist aus. Besitzt man ein Teleobjektiv (ca. 130mm Brennweite und größer),sind die Ergebnisse noch besser. Je größer die Brennweite des Objektivs, desto mehr "zoomt" es rein, d.h. desto mehr vergrößert es. Dementsprechend muss man sich weiter von der zu fotografierenden Personen entfernen, um diese vollständig abzulichten. Dies hat zwar den Nachteil, dass Kommunikation erschwert wird, hat aber auch den großen Vorteil, dass das Gesicht optisch abgeflacht wird. Demenstsprechend wirkt die Nase natürlich, und nicht zu groß. Das Resultat wird dadurch erheblich verbessert. Zudem besitzen teleobjektive geringere Tiefenschärfebereiche, was für Portraits unabdingbar ist.

Technik


Da man in der Regel einen simplen, ruhigen Hintergrund haben möchte, sollte man eine größere Blende wählen, um von großer Tiefenschärfe Gebrauch zu machen. Es sollte also eine kleine Zahl für die Blende gewält werden. (z.B. f/4) Eine große Blendenöffnung hat eine kleine Blendenzahl, weil die Blendenzahl angibt, wodurch man den Abstand der ersten Linse zum Film (bzw. Bildsensor) teilen muss, um die Blendenöffnung zu erhalten.

Perspektive und Komposition


Nun habe Spaß und experimentiere ein wenig mit verschiedenen Objektiveinstellungen, sowie Kompositionen und Perspektiven.

Ausdruck


Die meisten Amateurfotografen fotografieren Menschen lachend. Doch meist macht ein ernster Gesichtsausdruck eine Porträtaufnahme erst interessant. Ein Porträtfoto sollte etwas ausdrücken, und nicht blos ein stumpfes, gefälschtes Lächeln vermitteln.

Verwandte Links:


Fotowiki-Eintrag über Portraifotografie
Fotowiki-Eintrag über Tiefenschärfe
Fotowikieintrag über Blendenzahl
 
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