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Beitrag Forum: Off Topic   Geschrieben: Do, 06. Apr 2017 14:53   Titel: Re: Witze Zum Ablachen

tackleschlepper hat folgendes geschrieben: [Beitrag anzeigen]
Also ich fang einfach mal an.

Ein Jäger schreit seinen "Kollegen" während einer Jagd an:
"Sie Idiot! Passen Sie doch auf!!! Sie haben eben meine Frau erschossen!"
"Oh, ich bitte vielmals um Verzeihung", antwortet der Beschuldigte, "Wenn Sie sich bedienen möchten - meine Frau steht an der dritten Eiche da drüben
-------------------------------------------------------------------------
Nach der Treibjagd inspiziert der Baron die Strecke:
"31 Fasanen, 15 Rebhühner, 28 Hasen eine Wildsau meubles design pas cher, ein Treiber..."
Dem Baron stockt der Atem. Dann rast er mit dem Schwerverletzten ins Krankenhaus.
"Die paar Schrotkugeln hätten ihm kaum geschadet", erklärt der Chefarzt.
"Aber dass Ihre Leute den Mann ausgenommen haben, wird kaum überleben."
-----------------------------------------------------------------------------------
Ein Kunde fragt im Kaufhaus, wo die Jagdabteilung ist.
"Gewehr und Munition finden Sie im ersten Stock", wird ihm erklärt. "Anzug, Stiefel, Hüte im zweiten Stock - Wild und Geflügel in der Lebensmittelabteilung."
-----------------------------------------------------------------------------------

Nun sollte er denken Sie sorgfältig, bevor Sie die Frage nach dem unglücklichen fragen.
Beitrag Forum: Off Topic   Geschrieben: Di, 19. Apr 2016 10:05   Titel: Re: Witze Zum Ablachen

tackleschlepper wrote: [Beitrag anzeigen]
Also ich fang einfach mal an.

Ein Jäger schreit seinen "Kollegen" während einer Jagd an:
"Sie Idiot! Passen Sie doch auf!!! Sie haben eben meine Frau erschossen!"
"Oh, ich bitte vielmals um Verzeihung", antwortet der Beschuldigte, "Wenn Sie sich bedienen möchten - meine Frau steht an der dritten Eiche da drüben
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Nach der Treibjagd inspiziert der Baron die Strecke:
"31 Fasanen, 15 Rebhühner, 28 Hasen eine Wildsau, ein Treiber..."
Dem Baron stockt der Atem. Dann rast er mit dem Schwerverletzten ins Krankenhaus.
"Die paar Schrotkugeln hätten ihm kaum geschadet" entreprise, erklärt der Chefarzt.
"Aber dass Ihre Leute den Mann ausgenommen haben, wird kaum überleben."
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Ein Kunde fragt im Kaufhaus, wo die Jagdabteilung ist.
"Gewehr und Munition finden Sie im ersten Stock", wird ihm erklärt. "Anzug, Stiefel, Hüte im zweiten Stock - Wild und Geflügel in der Lebensmittelabteilung."
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Zu lustig Witz , sind wir bestrebt, das Ergebnis zu kennen. Wie auch immer, ich danke Ihnen für uns so früh lachen.
Beitrag Forum: Praktica-Forum   Geschrieben: Fr, 02. Mar 2012 02:01   Titel: Rarität: Vario Practicar Zeiss 2,7-3,5/35-70; 4/80-200; PLC3

Hallo,

da ich gerade wieder in die Fotografie einsteige und zur 60D einige Objektive kaufen werde möchte ich einige alte Schätzchen abgeben:

Vario Practicar Zeiss 2,7-3,5/35-70, M42 Anschluss (Marktwert bis 400-500 Euro) UND

Vario Practica 4/80-200 Zeiss, M42 Anschluss (Marktwert 400-500 Euro)

Ich habe auch noch ein paar andere Teile, zb einen Blitz zu einer Bx20, einen Practica B220.

Außerdem gibt es eine Kamera Praktica PLC3 (Marktwert etwa 100 Euro), dazu die Ledertasche, den Blitz Vesta Emerald 18, ein Objektiv Pentacon Electic 2,8/29 MC Praktica-Anschluss (Marktwert um die 80 Euro). Außerdem habe ich die Objektive Pancolar Electic 1,8/50 MC Zeiss Jena (Marktwert um 100) und ein Electric MC Sonnar 3,5/135 Zeiss Jena 5691 (Marktwert um 100) und den passenden Converter 2x veb optisches werk weixdorf.

So richtige Preisvorstellungen habe ich noch nicht, die Marktpreise sind nur Anhaltspunkte. Zunächst wäre ich auch für Tips zu den Sachen dankbar, was sind die wert, behält man sie besser, usw? Bei Fragen stehe ich gern zur Verfügung. Eigentlich ist für alles auch eine Tasche da, muss nochmal genau durchsehen was wozu gehört. Konkrete Infos bei Interesse.

Grüße, Swen
Beitrag Forum: Praktica-Forum   Geschrieben: Fr, 16. Dec 2011 21:16   Titel: Re: Praktica BX20 Film Überbelichtet

japp, ich bin aus Dresden, oder wohne zumindest hier. Hab schon etwas gegoogelt und ein Paar Händler / Geschäfte gefunden, die noch prakticas reparieren.

Wo das Foto aufgenommen wurde, weiß ich nicht. Der komplette film sieht so oder so ähnlich aus, Identifizierung ausgeschlossen.
Die Batterie war am Ende dieses Filmes leer, habs daran gemerkt, dass der blitz nicht mehr ausgelöst hat. Wenn es aber die Batterie gewesen sein könnte, dann ist es doch höchst merkwürdig, dass alle Bilder des voherigen Filmes einwandfrei geworden sind, und ab dem ersten Bild des neuen Filmes dieser Fehler auftritt - kann es sein, dass es dem Foto geschadet hat, dass ich ihn über mehrere Stunden mit gespanntem Verschluss aufbewahrt hatte (ich wollte einen Schnappschuss einfangen, aus dem dann doch nix geworden ist)0

Eingestellt war alles richtig. Wenn der ISO-Wert verstellt gewesen wäre, dann wären ja klare strukturen zu erkennen, sind aber nicht. Es sieht eher wie eine zigfache Mehrfachbelichtung aus auf die noch Licht durch was Undichtes gefallen ist. Lustigerweise sieht aber der gesamte Film so aus, Filmtransport funzt also. Sie löst auch normal aus, es ist beim Bedienen also absolut nix ungewöhnliches festzustellen.

Ich werd mit dem Foto mal zu dem Fotoladen gehn, den du mir empfohlen hast, wär jammerschade, wenn die praktica kaputt wäre, noch dazu weil ich sie erst seit 1-2 Monaten habe.

Gruß,
Ludwig
Beitrag Forum: Praktica-Forum   Geschrieben: Mi, 14. Dec 2011 12:40   Titel: Praktica BX20 Film Überbelichtet

Hallo liebes Forengemeinde,

mein Name ist Ludwig, bin Student, wohne in Dresden und fotografiere seit ein paar Monaten wieder analog.
Hatte mir zu diesem Zweck günstig eine Praktica angeschafft mit ein paar Objektiven, Blitz usw.
Die Kamera funktioniert auch einwandfrei. Hab bist jetzt 4 Filme vollgeknipst und die ersten 3 sind auch richtig prima geworden.

Nun zu meinem Problem:

Heute habe ich den 4. Film vom Entwickeln abgeholt und bin aus allen Wolken gefallen, als ich die Ergebnisse gesehen habe. Es wurden zum Glück nur 2 Abzüge gemacht, so hat mich das Ganze wenigstens nicht arm gemacht.
Alle bilder sind grau, einige Strukturen sind zu erkennen. Der entwickelte Film ist durchgängig schwarz -bis auf einzelne verschommene strukturen. Würde ein Bild eines Abzuges helfen den Fehler zu identifizieren? Ich habe allerdings keinen Scanner oder Digitalkamera, daher müsste ich mich auf ein Handyfoto beschränken.

Die Kamera funktioniert beim Fotografieren normal. Der Film wird - zumindest soweit man das von außen erkennen kann, weitertransportiert, die Belichtungsmessung funktioniert super, sie löst sauber aus usw. Alles was mit dem Blitz zu tun hat, funktioniert auch einwandfrei.
Der Einzige Vorfall, der mal war, war, dass letztens die Batterie leer war, aber das dürfte doch keine solchen Effekte hervorrufen, oder?

Könnte es sein, dass das Gehäuse irgendwo undicht ist?
Ich hoffe, ihr könnt mir helfen.

Viele Grüße,
Ludwig
Beitrag Forum: Astrofotografie   Geschrieben: Sa, 30. Apr 2011 17:24   Titel: Re: Mondfotos

Na, wollen wir mal ein bisschen Leben hier reinbringen?

Den Tip mit Freihand und 1/300 Sek., ist zwar richtig, aber ich würde das trotzdem so nicht empfehlen. Wenn man ernsthaft Mondfotos machen will, sollte man schon eher mit Stativ und Kabelauslöser arbeiten... Da sind dann auch längere Zeiten möglich. Ich mach das zwar nicht oft, aber letztens hab ich für den Verkauf des Pentacon 5,6/500 ein paar Mondfotos gemacht. So um Blende 11-16 war so am besten. Und Zeiten bis 1/25 waren auch noch in Ordnung, ohne dass der Mond verwischt. Viel länger würde ich dann allerdings auch nicht mehr belichten, insbesondere bei Teleskopen/längeren Brennweiten, denn umso schneller verwischt da der Mond.

Und ja, ich würde ebenso empfehlen, den Mond am Horizont mit der Umgebung in Kombination zu fotografieren. Da hab ich sogar ein spontanes Beispiel, als letztens der Mond seine maximale Größe erreicht hat. Also eher ein unvorbereitetes Foto.

Pentacon 5,6/500 MC an Canon EOS 450D, ISO400, 0,4 Sek. Belichtungszeit, (Blende um die 8, bin mir nicht sicher).
Image

Man beachte das Hitzeflimmern. Aber das soll nur zeigen, was möglich wäre und wie relativ klein der Mond selbst bei 500mm an 1,6er Crop ist.

Grüße
Beitrag Forum: User-Stammtisch   Geschrieben: Sa, 03. Jan 2009 11:52   Titel: Produktfotografie

Hallo.
Kennen doch die meissten von uns.Da hab ich was zu verkaufen.Am besten in ebay.Aber die fotos.grausam.schlecht.zum nicht hingucken.
Aber das muss ja nicht sein.Ich habe hier eine wirklich sehr gute seite im Internet gefunden die sich genau damit auseinandersetzt.
Ein paar kleinere regeln beachten und schon werden auch eure fotos besser.
Viel spass beim stöbern.

Produktfotos richtig gemacht.
Beitrag Forum: Off Topic   Geschrieben: Do, 25. Dec 2008 17:03   Titel: Witze Zum Ablachen

Also ich fang einfach mal an.

Ein Jäger schreit seinen "Kollegen" während einer Jagd an:
"Sie Idiot! Passen Sie doch auf!!! Sie haben eben meine Frau erschossen!"
"Oh, ich bitte vielmals um Verzeihung", antwortet der Beschuldigte, "Wenn Sie sich bedienen möchten - meine Frau steht an der dritten Eiche da drüben
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Nach der Treibjagd inspiziert der Baron die Strecke:
"31 Fasanen, 15 Rebhühner, 28 Hasen eine Wildsau, ein Treiber..."
Dem Baron stockt der Atem. Dann rast er mit dem Schwerverletzten ins Krankenhaus.
"Die paar Schrotkugeln hätten ihm kaum geschadet", erklärt der Chefarzt.
"Aber dass Ihre Leute den Mann ausgenommen haben, wird kaum überleben."
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Ein Kunde fragt im Kaufhaus, wo die Jagdabteilung ist.
"Gewehr und Munition finden Sie im ersten Stock", wird ihm erklärt. "Anzug, Stiefel, Hüte im zweiten Stock - Wild und Geflügel in der Lebensmittelabteilung."
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Beitrag Forum: Astrofotografie   Geschrieben: So, 07. Oct 2007 16:22   Titel: Scheinermethode

Die Scheiner-Methode

(C)Bernd Nies,

19. Februar 2000


Mittels der Scheiner1-Methode kann eine äquatoriale Montierung (z. B. deutsche Montierung
oder Gabelmontierung) ohne Polsucherfernrohr mit etwas Ãœbung innerhalb einer halben
Stunde sehr genau auf den Himmelsnordpol ausgerichtet werden. Eine direkte Sicht
auf den Polarstern ist dabei nicht nötig.

1. Vorbereitungen










Abbildung 1: Die verschiedenen Achsen
und Winkel einer äquatorialen Montierung
deutscher Bauart.


Das Fernrohr muss als erstes so gut wie möglichvon Hand aufgestellt werden. Es reicht, wenn kurz
mit der Wasserwaage überprüft wird, ob die Montierung
gerade steht, und über die Stundenachse
(auch Pol- oder Rektaszensions-Achse genannt)
grob der Polarstern angepeilt wird. Ist der Polarstern
nicht sichtbar, so kann die Lage der Stundenachse
mit einem Kompass und einem Neigungsmesser
oder einer eingravierten Winkelskala korrigiert
werden. Eine Abweichung von einigen wenigen
Grad gegenüber der exakten Lage ist tolerierbar
und genügt bereits für die meisten visuellen
Zwecke.
Ein beleuchtetes Fadenkreuzokular wird in den
Okularauszug des Fernrohrs gesteckt. Besitzen Sie einen Refraktor oder ein Cassegrain, so
benutzen Sie kein Zenitprisma. Dies erleichtert etwas die Orientierung. Das Fadenkreuzokular
wird am besten parallel zu den beiden Achsen ausgerichtet, d. h. ein zentrierter
Fixstern läuft beim hin- und herbewegen des Fernrohrs mittels den Feintrieben parallel
zu einem Faden aus dem Bild. Besitzen Sie ein unbeleuchtetes Fadenkreuzokular, so kann
das Bild mit einer schwachen Taschenlampe an der Objektivöffnung
des Fernohrs etwas
aufgehellt werden.


1Christoph Scheiner, *1575, y1650, dt. Astronom, führte die äquatoriale Fernrohr-Montierung ein







Abbildung 2: Azimutwinkel-Abweichung der Stundenachse. Das Sudende der Montierung zeigt zu stark
Osten. Ein Stern im Süden läuft in Nordrichtung aus dem Fadenkreuzokular. Zur Korrektur muss die
Montierung in Azimutrichtung (im Uhrzeigersinn) gedreht werden.


2. Korrektur des Azimutwinkels

Man wählt einen geeigneten Stern im Suden, der sich maximal +/-5° vom Himmelsäquator
und maximal +/-1.5 h vom Meridian2 entfernt befindet. Das Fadenkreuz wird nun wie
oben beschrieben ausgerichtet, der Nachführmotor bleibt eingeschaltet. Die ungenaue Ausrichtung
der Montierung führt dazu, dass der Leitstern senkrecht zur Nachführrichtung
herausläuft { also nach Norden oder Süden}.
Azimut-Regel: Muss das Fernrohr in der Deklinationsachse nach Norden gerückt werden,
um den Leitstern wieder im Fadenkreuz zu zentrieren, so zeigt das Südende der
Stundenachse zu stark nach Osten (siehe Abbildung 2). Die Montierung muss also
im Uhrzeigersinn werden.

Wandert der Stern in die andere Richtung aus dem Fadenkreuz heraus (nach Norden),
so muss der Azimutwinkel dementsprechend in die andere Richtung korrigiert werden.
Gleiches gilt auch bei den folgenden Prozeduren für die Korrektur des Polhöhenwinkels.
Die beste Vorgehensweise ist, erst eine grobe Winkeländerung der Azimutachse vorzunehmen,
damit man bewusst etwas über das Ziel hinausschiesst. So kann man sich beim
nächsten Versuch von der anderen Seite her an die richtige Lage iterativ herantasten. Nach
jedem Schritt ein paar Minuten abwarten, in welche Richtung der Stern aus dem Bild läuft
und entsprechend korrigieren. Diesen Vorgang solange wiederholen, bis der der Stern nicht
mehr senkrecht zur Nachführrichtung aus dem Bild läuft, sondern nur noch entlang dieser.
Für die Ausrichtung auf dem Feld zur Fotogra e reicht es meist, wenn der Stern etwa zehn
Minuten mit fast unmerklicher Abweichung Bildmitte bleibt.


[sup]2[/sup]Der Meridian ist die gedachte Verbindungslinie vom geographischen Pol durch den Beobachtungsort.








Abbildung 3: Polhöhenwinkel-Abweichung der Stundenachse. Der Winkel ist zu steil. Ein Stern im Osten
läuft in Nordrichtung aus dem Fadenkreuzokular. Zur Korrektur muss der Polhöhenwinkel verringert werden.


3. Korrektur des Polhöhenwinkels

Hier wird ein Stern über dem östlichen Horizont maximal +/-5° vom Himmelsäquator entfernt
gewählt. Wegen der Refraktion3 soll er jedoch nicht zu knapp über dem Horizont
liegen, aber auch nicht höher als 20° stehen.
Polhöhen-Regel (Osthorizont): Muss das Fernrohr in der Deklinationsachse nach Norden
gerückt werden, um den Leitstern wieder ins Fadenkreuz zu bringen, so ist der
Polhöhenwinkel zu steil (vergleiche Abbildung 3).

Auch hier soll das Fadenkreuz zuerst ausgerichtet werden. Das zuvor beschriebene
iterative Vorgehen endet hier ebenfalls Anwendung. Ist die Sicht auf den Osthorizont versperrt, so benutzen wir die Analogie für den Westhorizont:
Polhöhen-Regel (Westhorizont): Muss das Fernrohr in der Deklinationsachse nach
Norden gerückt werden, um den Leitstern wieder ins Fadenkreuz zu bringen, so ist
der Polhöhenwinkel zu flach.

Soll die Montierung für einen Sternwartenbetrieb dauerhaft und genau ausgerichtet
werden, so empfehlt sich eine iterative Wiederholung der Korrektur für den Azimut- und
für den Polhöhenwinkel bis nur noch jene Abweichung messbar ist, welche durch den
Nachführmotor verursacht wird (z. B. Gangungenauigkeit, periodischer Fehler).


3Lichtbrechung in der Erdatmosphäre, zum Horizont hin zunehmend, bewirkt in der Nähe des Horizonts
eine Hebung des Sternbildes um etwa ein halbes Grad


4. Scheinern\ auf der Südhemisphäre

Die zuvor beschriebenen Korrekturen gelten für die nördliche Hemisphäre. Für die südliche
Hemisphäre verhält sich das Prozedere analog. Es sind lediglich folgende sprachliche
Modifikationen vorzunehmen:
Korrektur des Azimutwinkels: Abbildung 2 muss horizontal gespiegelt werden, da
die Sterne von rechts nach links über den nördlichen Horizont wandern. Norden mit
Süden und Uhrzeigersinn mit Gegenurzeigersinn vertauschen.
Korrektur des Polhöhenwinkels: Abbildung 3 horizontal spiegeln und Norden mit
Süden vertauschen.
Statt Uhrzeigersinn oder Gegenurzeigersinn lässt sich auch allgemein in Richtung der
Sternbewegung formulieren, und statt Norden oder Süden kann auch in Richtung des Pols
verwendet werden. Eine derartig allgemein formulierte Anleitung wäre jedoch weniger klar
verständlich.

Literatur


[1] Rolf Riekher: Fernrohre und ihre Meister, Verlag Technik GmbH Berlin, ISBN 3-341-
00791-1
[2] Markus Hägie: Die Ausrichtung des Teleskops nach der Methode von Scheiner, astro
sapiens 3/92, Seite 74

Weblinks

Astroinfo.org
Beitrag Forum: Astrofotografie   Geschrieben: Sa, 15. Sep 2007 16:59   Titel: Astrofotografie mit einfachen Mitteln

Wer sich mit der Astrofotografie erstmalig beschäftigen möcht, sollt klein anfangen. Dazu eignen sich vor Allem Sternspuraufnahmen, da diese relativ einfach zu erstellen sind.

Hier mal eine Liste der nötigsten Ausrüstungsgegenstände:
  • eine voll manuelle Spiegelreflexkamera, elektronische Kameras haben den Nachteil, daß die Batterien zum Offenhalten des Verschlusses sehr schlell entladen sind.
  • einen Drahtauslöser, damit bei Stellung "B" (also beliebige Belichtungszeit) der Auslöser fixiert werden kann.
  • ein Stativ. Das muss kein teures Stativ sein, jedoch sollte es sehr stabiel und vor allem windfest sein.
  • DIA-Filme. Farbnegativfilme eignen sich nur bedingt. Der DIA-Film zeigt die echten Resultate der verschiedenen Belichtungszeiten. Das Fotolabor kann bei DIA auch nicht an den Tonweten und Farbtönen herumspielen.
  • Wechselobjektive. Besser sind Weitwinkelobjektive mit fester Brennweite



Objektive

Je höher die Brennweite, desto größer werden die Strichspuren bei gleicher Belichtungszeit. Hier mal eine Formel für die Belichtungszeit bei mittlerer Deklination, damit keine Strichspuren entstehen:





Weitwikelobjektive eignen sich somit am besten, vor allem bei großen Himmelsausschnitten. Festbrennweiten sind zu bevorzugen, da diese Objektive lichtstärker sind und sich die Brennweite währen der langen Belichtungszeit nicht ändern kann (und dadurch die Bilder unscharf werden).

Kamera, Scharfstellen, Auslösen

Manuelle Kameras mit weichem Spiegelschlag oder Spiegelvorauslösung mit glatter Mattscheibe sind am besten, diese sind aber meist sehr teuer. Um noch relativ gut scharf zu stellen, könnte man die Blende weiter schließen, das geht aber auf kosten der Belichtungszeit. Bei Kameras mit harten Spiegelschlag emfielt sich, vor dem Auslösen das Objektiv mit einem Hut o.Ä. zu bedecken. Nach dem Auslösen wird der Hut dann vorsichtig vom Objektiv genommen.


Erschütterungen, Wackeln

Ein stabiles und schweres Stativ verhindert Verwackeln durch Wind. Um Erschütterungen zu vermeiden, sollte man sich möglichst nicht bewegen.


Belichtungszeit

Belichtungszeiten immer schön notieren und Belichtungsreihen mit verschiedenen Zeiten anfertigen. Während der Belichtung sollte man jede Art von Störung ausschliessen. Seitenlicht und Streulicht kann man durch Objektivblenden minimieren. Rauchen während der Belichtung kann zu Qualitätseinbußen des Bildes führen. Die Glut der Zigarette ist eine zusätzliche Lichtquelle und der Rauch kann das Blickfeld vernebeln.


Sternenspuren als gestalterisches Mittel

Jeder Astrofotograf möchte die wirklich interessanten Objekte fotografieren, aber auch einfache Sternspuraufnahmen können einem Foto sehr viel Charakter geben.
Hier mal ein paar Beispiele:

Sternspuraufnahme am Horizont, Sternbild Stier. Durch die Bäume und dem hellen Horizont erhält das Bild einen mystischen Charakter.









Sternspuraufnahme Sternbild Stier. Der Hochspannungsmast wurde mehrfach manuell angeblitzt.










Sternbild Schwan mit Milchstrasse und Nordamerika-Nebel. Jedoch keine Sternspur, sonder nachgeführt am Fernrohr.










Sternspur Großer Wagen, man sieht, das es Regionen am Himmel gib, die nicht viel hergeben für Sternspuraufnahen.










Fazit:

Mit viel gestalterischer Phantasie kann man Sternspuren als interessantes Gestaltungsmittel für Landschafts- oder Architekturfotos verwenden. Die Sternspurfotografie eignet sich als guter Einstieg in die Astrofotografie. Dadurch lernt man den Himmel und den Umgang mit Störerscheinungen besser kennen. Jeder sollte klein anfangen und sich nach und nach dem komplizierteren Dingen (z.B. Deep Sky, Planeten....) widmen.

interne und externe Links



Fotowiki - Astrofotografie
Bildergalerie "Astro" in Optisches-Werk
Deep Sky Beobachtungen

Astrofotografie.org
Beitrag Forum: digitale Bearbeitung   Geschrieben: So, 25. Feb 2007 22:00   Titel: Bildgröße und Speicherverbrauch

Hallo Leute,

Aufgrund der Beschwerde eines Users.....

hier mal paar kleine Tipps zum Speichern von Bildern...
  • 1. Für eine Bildschirmanzeige reicht meist eine Bildauflösung von 300-1000 dpi (das kann man beim Scannen und später sogar in z.B. Photoshop einstellen.... durchstöbert einfach mal die vielen interessanten Menues und Funktionen eurer programme).
  • 2. Wenn man die Bildgröße so weit verringert, daß das Bild bei 100%Ansicht (Photoshop) 2/3 der Bildschirmlänge (oder Höhe) einnimmt, dann ist das Bild gut.
  • 3. Beim Speichern von JPEG/JPG eine Kompression zwischen 5 und 8 (bzw. 50 und 80) wählen. Kleiner bitte nicht, aber größer bitte auch nicht.



Wenn Ihr das befolgt, dann habt ihr auch keine Probleme beim Hochladen oder beim Betrachten. Schaut euch mal die Bilder in den Galerien an. Der Speicherverbrauch der Bilder liegt so zwischen 43kB und 148kB. Die Bildgröße variiert aber gewaltig. Da sind überdimensionierte (was den Speicher angeht) Bilder dabei, deren Abmessungen aber total winzig sind. Und es sind richtige Leichtgewichte dabei, die fast den gesamten Bildschirm einnehmen.

Also macht nicht die Speicherbegrenzung für etwas verantwortlich, was von euren Bearbeitungskünsten abhängt...
Das hier ist nicht die kommerzielle fotocommunity.de, sondern ein kleiner Onlinefotoclub, der sehen muss wo er sein Geld herbekommt...


hier noch zwei schicke Referenzbilder, welches beweist, daß Alle Einstellungen vollkommen akzeptabel sind:

Weitere Daten zum Bild







Weitere Daten










LG

Thyno
Beitrag Forum: Fotowissen   Geschrieben: So, 25. Feb 2007 21:36   Titel: DIA vs. Negativ

Für viele stellt sich die Frage nach dem richtigen Film erst gar nicht. Entweder weil sie digital fotografieren, oder sich über die richtige Filmwahl noch keinen Kopf gemacht haben...... Aber hier nun mal ein paar grundlegende Sachen im Bezug auf die Filmwahl:

1. DIA vs. Negativ

Vorteil DIA:
  • farbecht und sehr kontrastreich
  • ein DIA gibt die "wirkliche" Wirklichkeit wieder, da kein Fotolaborant daran herumpfuschen kann
  • Diabetrachtung hat eine ganz besondere Atmosphäre, ein Hauch von Kino, die Dunkelheit
  • vor Allem Astrofotografen schwören auf DIA, da diese farbechter sind, den Rotanteil besser wiedergeben und den Schwarzanteil auch wirklich schwarz darstellen.
  • Jede kleine Änderung an der Blende oder Belichtungszeit wirkt sich gut sichtbar auf die Qualität des DIAs aus.
  • DIA-Entwicklung ist günstiger als Papierbilder (zumindest derzeit noch...


Nachteil DIA:
  • ein DIA verzeiht keine Belichtungsfehler, da im Gegensatz zu einem Papierabzug das DIA im Labor standartisiert entwickelt wird. dabei darf der Laborant nicht am DIA-Film rumpfuschen.
  • Die Betrachtungsart ist nicht gerade praktisch...
  • Die Archivierung von gerahmten DIAs ist unpraktischer als von Papierabzügen
  • digitale Bearbeitung von Dias ist nicht so einfach wie bei Papier-Bilder, da 1. die Scanner teurer sind und 2. diese nicht die gleiche Abtastqualität wie Flachbettscanner besitzen. Das ist vor Allem beim Kontrast, der Schärfe und den Farben zu erkennen....



Vorteil Farbnegativ:

Wenn man dort bei der Belichtung etwas falsch macht, merkt man es meist überhaupt nicht (kann auch Nachteil sein). Archivierung und Einscannen sind relativ unproblematisch. Es gib je jede Menge schicker Fotoalben und günstige Flachbettscanner... das kann sogar ein Blinder ohne daß die Qualität leidet.

Nachteil Farbnegativ:

Durch den Papierprint im Labor kommt es besonders bei Astroaufnahmen oder anderen angeblich unter-/überbelichteten Aufnahmen zu Problemen. Der Printer regelt so lang die Tonwerte "hin und her", bis das Bild einem bestimmten Standard entspricht. Daß der Standard aber nicht das ist was man fotografieren wollte, weiss das Labor leider nicht... So wird schwarz zu Grau und ein strahlendes Weiss wirkt relativ verdreckt...
Weiterer Nachtei ist, daß man nur geringe Unterschiede bei verschiedenen Belichtungszeiten erkennt (für viele ein Vorteil, für Leute die aber RICHTIG fotografieren lernen wollen ist es ein Nachteil...)


Was nun wirlich das Beste von beiden ist, kommt sicherlich auch immer auf das Objekt an. Wer aber seine "Künste" mal austesten möchte, der fotografiert mal eine ganze Weile mit DIA.

LG
Thyno
 
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