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Die Suche hat 21 Beiträge gefunden.
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Beitrag Forum: Fotowissen   Geschrieben: Fr, 09. Jun 2017 14:44   Titel: Re: Wie Digitalisieren Ich Meine Dias Am Besten?

RamonaS hat folgendes geschrieben: [Beitrag anzeigen]
Hmm schade, dass mir hier wohl keiner weiterhelfen kann :/ da muss ich dann wohl mal selber weiter schauen....

Ich bin gerade noch einmal auf meinen alten Account in diesem Forum gestoßen und wollte es mir nicht nehmen lassen, hierzu noch einmal zu antworten Ich hab meine Dias damals dann bei Diafix digitalisieren lassen. Die haben übrigens auch eine schöne Übersichtsseite, die sich mit dem Thema Diascanner beschäftigt. Vielleicht hilft das ja noch jemandem hier weiter :)
Beitrag Forum: Praktica-Forum   Geschrieben: So, 14. Jul 2013 00:04   Titel: Re: Video-Aufnahme Mit Luxmedia 18-Z36C Ohne Ton

Das Thema hat sich erledigt.

Bei der Praktica Luxmedia 18-Z36C werden Videoaufnahmen im MOV-Format (Quicktime) abgespeichert. Der Windows Media Player kann MOV-Dateien abspielen, aber nur ohne Ton.

Abhilfe:

- Qicktime-Player installieren (eine sehr schlechte Lösung)
- MOV-Dateien in AVI-Dateien konvertieren (sehr zeitaufwändig)
- VLC-Player installieren und benutzen.

Hinweis: MOV-Dateien werden weder vom TV, noch von einer Heimkinoanlage erkannt und können deshalb auch nicht abgespielt werden. In diesem Fall bleibt nur die vorherige Konvertierung.
Beitrag Forum: Praktica-Forum   Geschrieben: Sa, 30. Apr 2011 16:58   Titel: Re: Pentacon Objektiv 4/300

Billig würde ich das Objektiv nicht nennen. Preisgünstig ist es. Ich finde, es hat eine beachtliche optische Leistung.
Nunja, da hier die Tips ziemlich übel ausfallen, würde ich mich gern zur Hilfe anbieten.
Ich habe mittlerweile recht viel Erfahrung mit diesem und ähnlichen Objektiven und ihrer Reparatur. Entweder könnte ich Tips geben oder für Versandkosten + etwas Trinkgeld das Objektiv entgegennehmen und reparieren. Erfolg kann ich freilich nicht garantieren, aber eigentlich sollte das schon klappen. Das 4/300 öffne ich mittlerweile fast blind. ;)

Da ich dem Fragensteller leider keine Private Nachricht schicken kann, würde ich darum bitten, dass er sich bei mir meldet - falls das Thema noch aktuell ist.

Vielleicht kann auch ein Administrator eine Mail an ihn weiterleiten oder so?

Grüße
Beitrag Forum: analoge Bearbeitung   Geschrieben: Fr, 31. Dec 2010 12:23   Titel: Scanner Für Negative Und Dias

Hey Leute,
war mir nicht sicher, wo ich dieses Thema hinpacken sollte. Es geht ja eigentlich um die digitalisierung analoger Aufnahmen...
Wie auch immer. Die Qualität der Bilder auf den Foto CDs der Labore, die man bei der Filmentwicklung dazu bekommt ist absolut unzureichend. Darum hatte ich darüber nachgedacht mir selber einen (Film)Scanner zuzulegen. Aber was ich bisher so im Internet gelesen habe hat mir auch nicht so zugesagt. Die Qualität scheint bei finanzierbaren Geräten auch eher bescheiden zu sein.
Habe auch schon daran gedacht einfach nur noch Dias zu machen und über eine gute DSLR und Diakopiervorsatz zu digitalisieren. Da könnte man dann doch tatsächlich mit 12, 18 oder 24 Megapixel digitalisieren, oder?
Hat jemand von euch Ideen oder Erfahrung mit dem Thema?
Gruß
Dirk
Beitrag Forum: User-Stammtisch   Geschrieben: Di, 30. Dec 2008 10:23   Titel: Fotobuch Schnell Gemacht!!!

Also das ist ja toll.Von meinen Bildern ein eigenes Buch.Aber wer macht mir das?
Wie teuer ist denn sowas.
Wie viele bilder gehen denn da rein?
Alles fragen die einem kommen wenn man ein Fotobuch haben will.Deshalb hier mal eine kleine Linksammlung zu diesem Thema.
Viel spass beim stöbern.

http://www.cewecolor.de/index.php?id=15

http://www.fotobuch.de/

http://www.pixum.de/?act=shop&pageid=72&cid=6

http://www.saal-digital.de/
Beitrag Forum: Off Topic   Geschrieben: Sa, 27. Dec 2008 14:16   Titel: Re: Vorstellung

hallo tackleschlepper,

danke, daß du den Weg zu uns gefunden hast. Ich begrüße Dich recht herzlich bei unserem "Projekt". Wir versuchen unseren Usern ein reichhaltiges Angebot rund um das Thema Fotografie zu präsentieren.

Du kannst u.a. Dein eigenen Weblog erstellen, Dich am Forum oder der Fotowikibeteiligen. Zudem kannst Du auch Deinen eigenen Postershopbei uns präsentieren.

Und natürlich soll eines ganz sicher im Mittelpunkt stehen: 1. eigene Bilder hochladen und diskutieren und 2. Kontakte mit anderen Fotogtrafen knüpfen.

Und was noch ganz wichtig ist: Bei Verbesserungsvorschlägen,Kritik und Anmerkungen oder bestimmten Wüschen.... sagt es uns!!

Dir noch viel Spass bei optisches-werk.de und immer gut Licht.

der Thyno
Beitrag Forum: Menschen allgemein   Geschrieben: Do, 16. Oct 2008 21:24   Titel: Street-Fotografie, was ist das?

Street-Fotografie, was ist das?


Die Streetfotografie ist eine dokumentarische Fotografie, die sich überschneidet mit Teilen der Portrait- und Event-Fotografie.

Zu Eigen ist der Streetfotografie, dass sie ungekünstelt ist, beobachtend das Geschehen um sie herum zum Thema macht und exemplarische Szenen herausgreift.
Dabei wiegt der "Inhalt", also die Bildaussage weit mehr als technische Gegebenheiten, wie beispielsweise Bildschärfe, korrekte Belichtung mit Zeichnung in allen Bildbereichen, etc.

Street ist meist direkt und nah, sollte immer authentisch und ungestellt sein. Sie konzentriert sich auf einen bestimmten Aspekt oder Moment, der dann festgehalten wird.
Ein Aspekt, der die Streetfotografie problematisch macht, ist zum Teil die Diskussion um das "Recht am eigenen Bild", sowie die scheinbar grenzenlose Ausweitung des Themas auf alle Bereiche des Lebens. Streetfotografie ist in erster Linie Dokumentation des Gesehenen. Es sind "Schnappschüsse", Momentaufnahmen, usw.

Tips
Sinnvoll ist es vor Ort die Belichtung zu prüfen. Also die Kamera so Voreinzustellen, dass unter sämtlichen Bedingungen die Aufnahme gelingt. Also wählt man eine ISO-Einstellung, die selbst in Schattenbereichen eine ausreichend schnelle Belichtungszeit, je nach Brennweite, ermöglicht.

Unterbelichten, um das Bild nicht durch zu helle Bereiche (gerade bei Sonne wichtig) schon beim Fotografieren zu "zerstören".

Bsp. - 2/3 Blende unterbelichtet, das verringert auch die Verschlusszeit
Bsp. Blende 4 ist sehr gut geeignet

Über Brennweiten lässt sich keine Regel beschreiben.
Authentische Fotos gibt es mit einer Brennweite von 50mm.
Aber auch 70-200mm oder 100-400mm ist kein Problem.
Die verwendete Brennweite richtet sich fast danach, wie "skrupellos" ein Streetfotograf ist.
Bei 50mm muss man an das Motiv schon sehr nahe heran. Die Ergebnisse sind dafür sehr authentisch, weil das Bild dem Sehen des Menschen nahe kommt.
Größere Brennweiten erlauben dafür eine Abgeschiedenheit des Fotografen. Er wird vom Motiv kaum bemerkt. Das Bild bleibt ungekünstelt.

Umgang mit Personen als Hauptmotiv
Dies ist ein nicht ganz einfaches Thema, denn generell gilt "Das Recht am eigenen Bild". Personen, die nicht in der Öffentlichkeit stehen (Prominente), haben das Recht am eigenen Bild, wenn sie eindeutig zu identifizieren sind.
Streetfotografie muß nicht Personen beinhalten. Es kann auch nur die Dokumentation eines Strassenzugs sein, Tiere, Fahrzeuge, etc.

Fazit
Streetfotografie ist eine spannende, anspruchsvolle Sparte der Fotografie. Selbst am gleichen Ort gibt es immer wieder lohnende neue Motive. Sie fördert die Kommunikation und schult das Sehen.
Beitrag Forum: Makro und Stilleben   Geschrieben: Do, 15. Mai 2008 15:01   Titel: Re: Hilfsmittel Für Makroaufnahmen

Hallo,

Sehr interessantes Thema und gut beschrieben.

Liebe Grüße,
Rewolve44
Beitrag Forum: Fotowiki   Geschrieben: Mi, 30. Apr 2008 11:28   Titel: Nachtfotografie


Nachtfotografie/Nachtaufnahmen


Nachtaufnahmen oder auch Nachtfotografien wird ein Bereich der Themenfotografie bezeichnet, bei dem fotografische Aufnahmen bei speziellen Lichtverhältnissen – in der Dämmerung, bei Anbruch der Nachtstimmung sowie in Form von Langzeitbelichtungen in der Nacht unter Verwendung von Belichtungszeiten von einigen Sekunden bis Minuten durchgeführt werden. Sie bilden eine besonders schwierige Gruppe von fotografischen Aufnahmen. Die bevorzugten Motive sind Architektur, Stadtansichten oder Landschaften. Nicht selten werden auch Himmelsobjekte in das Motiv mit einbezogen, so dass der Übergang zur Astrofotografie fließend ist. Verwandte fotografische Genres sind die Astro- und die Landschaftsfotografie, in denen ähnliche Arbeitstechniken und Bildgestaltungen verwendet werden.

In Nachtfotografien treten aufgrund der relativ langen Belichtungen (einige Sekunden bis Minuten) fotografische Effekte wie der Schwarzschildeffekt (in der analogen Fotografie) oder vermehrtes Rauschen (in der digitalen Fotografie) in Erscheinung (siehe Abschnitt Erläuterung einzelner Effekte).

Voraussetzung für Nachtfotografien ist ein sicherer Stand der Kamera, hier bietet sich die Nutzung eines Stativs an. Lichtstarke Wechselobjektive helfen bei der Bildgestaltung, da sie ein vergleichsweise helles Sucherbild ermöglichen. Hochempfindliche Filme können eingesetzt werden, um den Schwarzschildeffekt zu reduzieren, häufig wird jedoch mehr Wert auf die bessere Schärfe, geringere Körnigkeit und kräftigere Farbwiedergabe normalempfindlicher Filme gelegt. Eine besonders attraktive Zeit für Nachtfotografien ist die so genannte Blaue Stunde, also die Dämmerung.

Aus technischer Sicht sind auch die meisten Fotografien von Sonnenuntergängen zu den Nachtaufnahmen zu zählen. Verglichen mit anderen fotografischen Genres kennzeichnen Nachtaufnahmen folgende Merkmale, die auftreten können, aber nicht alle müssen:
  • wenig Licht (z. B. während der so genannten Blaue Stunde),
  • Kunstlicht mit unsicherer Bestimmung der Farbtemperatur,
  • Verwendung aufwändigerer Technik als sonst üblich.


Die Available-Light-Fotografie ist im Gegensatz zu Nachtaufnahmen nicht an Tageszeiten gebunden. In der Available-light-Fotografie werden vergleichsweise kurze Belichtungszeiten verwendet. Ihr gestalterisches Ziel ist das Einfangen der Lichtstimmung vor Ort auch tagsüber z. B. in geschlossenen Räumen, ohne Zuhilfenahme zusätzlicher Lichtquellen wie Blitzlicht.



Besonderheiten


Bei Nachtaufnahmen sind einige Besonderheiten zu beachten, die sonst nicht oder weniger intensiv auftreten:

  • Filmkorn bzw. Bildrauschen
  • Lichthof
  • Schwarzschildeffekt


Gerade bei Nachtaufnahmen erreicht man oft enttäuschende Ergebnisse, weil das fertige Bild nicht die Stimmung wiedergibt, die man selbst erlebt hat. Dies betrifft insbesondere Farbtemperatur und Filmkorn bzw. Rauschen sowie Bildunschärfen wegen der sehr langen Belichtungszeiten und großen Blendenöffnungen.

Filmempfindlichkeit

Dabei ist es unerheblich ob man analog oder digital fotografiert: Es gibt sowohl hochempfindliche Filme als auch ebenso lichtempfindliche Digitalsensoren (handelsüblich derzeit bis ISO 3200/36° ohne Push-Entwicklung). Im Gegensatz zur Available-Light-Fotografie wird man für Nachtaufnahmen meist jedoch aufgrund der höheren Farbsättigung und des geringeren Korns niedrigempfindliche Filme einsetzen; dabei muss allerdings der Schwarzschildeffekt in der Belichtungszeit kompensiert werden.


Farbwiedergabe


Aufgrund der Fähigkeit der menschlichen Wahrnehmung zur chromatischen Adaption können Menschen die exakte Farbtemperatur einer Lichtquelle nicht objektiv beurteilen; die subjektiv wahrgenommene Farbstimmung weicht darüber hinaus auch von der Sensibilisierung der fotografischen Emulsion bzw. vom automatischen Weißabgleich der Kamera ab, da diese auf standardisierte „Normalbedingungen“ eingestellt sind; bei Nachtaufnahmen kommt in der Praxis häufig noch als zusätzliche Problematik das Mischlicht aus Lichtquellen unterschiedlicher Farbtemperatur hinzu.

Objektivieren kann man diese Effekte nur mit Hilfe eines fotometrischen Belichtungsmessers (z. B. Gossen Mastersix in Verbindung mit Vorsatzgerät PROFi-color), wobei allerdings für exakte Messungen eine Lichtintensität von mindestens 10 Lux erforderlich ist (etwa 60-Watt-Glühbirne auf 1,5 Meter Entfernung in einem abgedunkelten Raum). Gerade unter den Bedingungen einer Nachtaufnahme wird es also für den Fotoamateur schwierig, die Lichtsituation objektiv zu bestimmen. Faustregeln gibt es nicht. Mit ein wenig Erfahrung und einer Farbtemperaturtabelle lassen sich jedoch die Wirkungen von Kunstlicht auf fotografische Emulsionen oder digitale Sensoren recht gut abschätzen.

Körnung und Rauschen

Die grobe Körnung eines fotografischen Films wird von manchen Fotografen gerne in Kauf genommen und als Effekt bewusst eingesetzt; legt man jedoch Wert auf eine feine Körnung und hohe Kantenschärfe, sollten Filme mit Empfindlichkeiten über ISO 200/24° unbedingt vermieden werden. Eine höhere Präzision der Belichtung erzielt man mit Diafilmen, während Negativfilme einen höheren Belichtungsspielraum bieten. Spezialfilme wie z. B. 'Kodak Professional Ektapress Film PJ800' können bis 6400 ASA belichtet werden und haben dabei eine noch akzeptable Körnung, die mit herkömmlichen 400-ASA-Filmen vergleichbar ist. Allerdings sind solche Filme und deren Entwicklung sehr teuer.

In der Digitalfotografie weisen nahezu alle aktuellen Kameramodelle ein Dunkelrauschen auf, das teilweise durch Algorithmen der Kameraelektronik kompensiert – oder auch verschlimmert – wird. Zu den besten Ergebnissen gelangt man mit Empfindlichkeitseinstellungen um 100 ASA in Verbindung mit dem jeweiligen Rohdatenformat der Kamera.

Das Rohdatenbild lässt sich dann bei der Bildbearbeitung mit speziellen Hilfsprogrammen wie Noise Ninja oder Neatimage, gezielt entrauschen und beispielsweise mit Photokit Sharpener oder FocalBlade nachschärfen. Soll das Rohdatenformat vermieden werden, hilft zweimaliges Belichten, zuerst mit offenem Verschluss und dann mit geschlossenem,so kann die Kamera das Rauschen teilweise herrausrechnen.


Erläuterung einzelner Effekte


Die folgenden Bilder wurden mit verschiedenen Aufnahmetechniken angefertigt und zeigen einige der vorher beschriebenen Effekte:

Unschärfe

Image


Passeig de Gracia in der Innenstadt von Barcelona


Aufnahmetechnik:

  • EXA Rheinmetall
  • 2,8/50 Festbrennweite
  • KodaChrome 25
  • f=5,6 / ca. 2 s


Obwohl die Kamera an eine Laterne gedrückt wurde, ist das Bild insgesamt unscharf, bei den Menschen erscheint unabwendbar Bewegungsunschärfe.

Farbtemperatur

Image

Tossa de Mar an der spanischen Costa Brava

Aufnahmetechnik:

  • Canon EOS 50 E
  • 1,8/50 Festbrennweite
  • Kodak Gold 100
  • f=2,0 / 1/15 s


Der Farbstich fällt besonders im rechten Bildteil auf. Das gesamte Bild wirkt wesentlich wärmer als es ursprünglich der Fall war. Die Beleuchtung der Burg erfolgt mit wärmeren Lampen als die Straßenbeleuchtung. Die Lampen wirken zwar wärmer, als sie in der Aufnahmesituation wahrgenommen wurden, dies wird aber im fertigen Bild meist als angenehm empfunden.

Lichthof

Image

Lichterträume im Familiengarten Eberswalde

Aufnahmetechnik:

  • Canon G5
  • f=8 / 1 s


Den Lichthof kann man bei allen im Bild sichtbaren Lichtquellen beobachten, besonders in der unteren Bildmitte und rechts beim roten Licht. Selbst die angestrahlten Blätter links oben überstrahlen.


Stimmung

Aufnahmetechnik:

  • Ricoh RDC-i 500
  • f=2,8 / 1/15 s


Das Originalbild gibt die (physikalisch) korrekten Farben wieder. Es wirkt etwas kraftlos, das Ergebnis ist nicht unbedingt befriedigend. Durch gezielte Farbkorrekturen am Computer kann die ursprünglich gesehene Stimmung bzw. eine übertriebene, kitschige Postkartenatmosphäre erreicht werden (Bilder 2 und 3).

Image

Sonnenuntergang in Dagebüll an der Nordsee, fast unbearbeitete Datei aus der Kamera

Image

Bild 2 - kanalgetrennte Tonwertkorrektur auf die tatsächlich vorhandenen Farbbereiche

Image

Bild 3 - kanalgetrennte Tonwertkorrektur mit drastischer Überbetonung des Rot- Kanals und Zurückdrängung von Grün und Blau


Aufnahmetechnik


Für Nachtaufnahmen ist sehr preiswerte Fototechnik nur bedingt geeignet. Die Kamera muss ein abschaltbares Blitzgerät besitzen und möglichst über ein Stativgewinde verfügen; bei Analogkameras sollte die Filmempfindlichkeit manuell einstellbar sein bzw. bei Digitalkameras eine manuelle Empfindlichkeitswahl möglich sein.

Als Notlösung kann man bei preiswerten Kameras den Blitz abdecken und darauf hoffen, dass die Kameraelektronik den Rest macht. Empfehlenswert ist der Belichtungsmodus manuell sowie manuelle Entfernungseinstellung, da einige Autofokus-Systeme in lichtschwacher Umgebung oft Probleme bereiten.

Lichtstarke Wechselobjektive unterstützen die Arbeit, da sie die manuelle Fokussierung mittels der Einstellscheibe vereinfachen, sie sind aber nicht zwingend erforderlich.


Weitere Beispielfotos




Hofkirche von Dresden



Am Festspielhaus Hellerau



Sternspuraufnahme mit Einbau von Landschaft



Flughafen Dresden


Siehe auch


  • Langzeitbelichtung
  • Chromatische Aberration
  • Dynamic Range Increase



Weblinks


Beitrag Forum: Fotowiki   Geschrieben: So, 30. Dec 2007 15:10   Titel: Belichtungsmessung

Grundlagen der Belichtungsmessung


Belichtungsmessungen kann man prizipiell in die beiden Arten Objektmessung und Lichtmessung unterteilen. Beide Arten sollen hier mit Beispielen und ihren Vor- und Nachteilen vorgestellt werden.

1. Objektmessung

Bei der Objektmessung wird aus der Aufnahmeposition in die Richtung des Objektes (des Motivs) gemessen. Somit wird die Lichtreflektion der anvisierten Objekte erfasst. Dies kann mit einem separaten Belichtungsmesser geschehen oder mittels den in Kameras eingebauten Messsystemen. In Amateurkreisen, besonders in den Anfangszeiten, ist die Objektmessung mittels Kamera wohl die häufigste Messmethode. In Verbindung mit den Belichtungsautomatiken (Programmen) vieler Kameras ist diese Messung einfach und sehr schnell. Sie läuft automatisch, mehr oder weniger unbemerkt, leider oft auch unbeachtet beim Andrücken des Auslösers in Sekundenbruchteilen von selbst ab und stellt die Kamera entsprechend ein. Mit schöner Regelmäßigkeit treten dann auch die Nachteile dieser einfachen Methode zu Tage: Fotos sind oftmals unter- oder überbelichtet. Hat die Kamera versagt oder woran mag das liegen?

Dazu zwei Beispiele mit Situationen, wo die Belichtungsautomatik einer Kamera nicht richtig messen kann:

1.1 Gefahr der Ãœberbelichtung bei dunklem Hintergrund




Hat ein Motiv in seiner Gesamtheit viele dunkle Anteile, zum Beispiel dunkle Wände, dichten Waldrand oder eine dunkle Hintergrundfolie wie in nebenstehender Grafik gezeigt, so wird davon sehr viel Licht geschluckt. Es wird wenig Licht reflektiert. Ein Belichtungsmesser zeigt wenig Licht an. Die Kameraautomatik registriert dies ebenfalls und möchte nun durch Verlängerung der Belichtungszeit oder durch weiteres Öffnen der Blende (je nach Automatikprogramm) genügend Licht auf den Film bringen. Die Automatik kann nicht erkennen, dass das Hauptobjekt, zum Beispiel eine Person im Vordergrund, viel heller ist als das Motiv insgesamt. Es kommt zur Ãœberbelichtung des Hauptobjektes (der Person).

1.2 Gefahr der Unterbelichtung bei hellem Hintergrund




Hat ein Motiv in seiner Gesamtheit viele helle Anteile, zum Beispiel eine Schneelandschaft, eine helle Hauswand oder eine weisse Hintergrundfolie, so wird davon sehr viel Licht reflektiert. Ein Belichtungsmesser schlägt weit aus. Die Kameraautomatik registriert dies als große Helligkeit und will nun durch eine kurze Belichtungszeit oder durch weitgehendes Schließen der Blende (je nach Automatikprogramm) zuviel Licht für den Film vermeiden. Die Kameraautomatik kann nicht erkennen, daß das Hauptobjekt, zum Beispiel eine Person vor diesem Hintergrund, viel dunkler ist als das Motiv insgesamt. Es kommt zur Unterbelichtung des Hauptobjektes (der Person).

1.3 Objektmessung als Referenzmessung




Nun heißt es, die Automatik der Kamera abzuschalten und den Aufnahmepunkt zu verlassen. Gehen wir doch einfach näher an das Motiv heran und zeigen unserer Belichtungsmessung nur das, was von uns als maßgebliches Objekt, als Referenzobjekt angesehen wird. Hierzu bieten sich zum Beispiel Gesichter von Personen an oder Handflächen. Dieses Detail nehmen wir groß in den Sucher und stellen nun manuell die Blende und Zeit auf die richtige Belichtung ein. Ob eine lange Zeit mit geringer Blendenöffnung oder umgekehrt bevorzugt wird, muss von Fall zu Fall nach der Motivsituation beurteilt werden. Dann kehren wir zum Aufnahmestandpunkt zurück und machen von hier aus unsere Aufnahme mit der manuell eingestellten Zeit und Blende.

Eine Variante dazu ist die Verwendung der sogenannten Graukarte. Dies ist ein grauer Karton oder Kunststoffplatte mit einem mittleren Reflektionsgrad. In vielen Fällen ist eine optimale Kameraeinstellung auf diese Weise einfach möglich. Zu Thema "Graukarte" wird es einen separaten Tipp geben, der dann zum Lesen empfohlen sei.

Bei der Landschaftsfotografie und anderen Situationen, wo kein Hauptmotiv (wie Personen) vorhanden ist, kann man andere Referenz-Bildausschnitte des Motives anvisieren und nach gleichem Muster verfahren. Zusätzliche Aufnahmen mit leichter Unter- und Ãœberbelichtung (z.B. 1/2 Blendenwert) sind besonders bei Dia-Filmmaterial empfohlen.

Einige Kameras verfügen über verschiedenste Einstellmöglichkeiten für die Belichtungsmessung. So können z.B. Spotmessungen möglich sein, mit der das Hauptobjekt "allein" anvisiert werden kann oder Messungen mit vielen Messpunkten im ganzen Sucherbereich verteilt. Die Entwicklung neuer Kamera-Messysteme geht in dieser Beziehung sehr weit und sind unterschiedlich. Daher kann hier an dieser Stelle nur auf die jeweiligen Kamerabeschreibungen verwiesen werden.

2. Lichtmessung


Diese Art der Belichtungsmessung ist separaten Belichtungsmessern vorbehalten. Bei der Lichtmessung wird nicht ermittelt wieviel Licht ein Objekt (Motiv) reflektiert, sondern wieviel Licht dort ankommt. Die Messrichtung ist vom Objekt weg (zur Kamera, Aufnahmeposition) gewandt.

2.1 Lichtmessung bei Tages- und Dauerlicht



Der Belichtungsmesser wird für diese Messmethode mit einer Streulichtscheibe (Diffusorkalotte) versehen. Dadurch werden Einflüsse durch punktuelle Helligkeitsunterschiede auf das Messergebnis vermieden. Die weiss-matte Streulichtscheibe bildet quasi die Referenzfläche für den lichtempfindlichen Sensor im Inneren des Belichtungsmessers. Vorteil dieser Licht-Messmethode ist, dass Einflüsse durch helle oder dunkle Objektbestandteile keinen Einfluss auf das Messergebnis haben. Nachteilig wirkt sich aus, dass außer der Kameara ein Belichtungsmesser benötigt wird und dass die Lichtverluste in der Kamera (im Objektiv) ungemessen bleiben und deswegen durch manuelle Korrekturen berücksichtigt werden müssen.

2.2 Lichtmessung beim Einsatz von Blitzanlagen




Eine weitere Licht-Messmethode wird bei der Verwendung von Studio-Blitzanlagen angewendet. Hierbei kommt ein spezieller Belichtungsmesser, der sogenannte Blitz-Belichtungsmesser zum Einsatz. Dieser Blitz-Belichtungsmesser ist in der Lage, den sehr kurzen Lichtimpuls einer Blitzanlage zu speichern und auszuwerten. Er zeigt, wie die anderen Belichtungsmesser auch, mögliche Zeit-Blendenkombinationen für die richtige Belichtung an.

Abschließend kann zu allen Messmethoden gesagt werden, dass immer die Erfahrung des Fotografen zur richtigen Interpretation und ggf. Korrektur der Messergebnisse erforderlich ist. Geräte und Messmethoden - und seien sie noch so gut - können Besonderheiten im Motiv, für die die Geräte nicht ausgelegt sind, nicht berücksichtigen.

Text & Grafiken (c) by Lothar Franz

siehe auch

Beitrag Forum: Fotowiki   Geschrieben: So, 30. Dec 2007 15:08   Titel: Goldener Schnitt

Der goldene Schnitt


Kompositionsbestimmende Motivteile und dominante Linien wie z.B. Horizontlinien sollten nicht in der Bildmitte positioniert werden. Bereits die alten Griechen kannten ein Teilungsverhältnis für Flächen und Strecken, das der Mensch als besonders harmonisch empfindet, den so genannten Goldenen Schnitt. Mathematisch genau lautet das ausgewogene Verhältnis für Strecken und Flächen 1 : 1,618.

Einteilung der Bildfläche nach dem Goldenen Schnitt


In der Praxis, beim Fotografieren, wird man sich mit einer solchen Zahl sicher schwer tun. Das annähernde Verhältnis 3:5 kann man sich leichter vorstellen. Teilen wir das Bildformat in der Waagrechten und in der Senkrechten in fünf gleiche Teile auf, so ergibt sich das unten gezeigte Gitter. Um die Bildmitte ergeben sich vier Schnittpunkte, die hier durch ein rotes + gekennzeichnet sind. Legen wir nun über jeweils zwei dieser Punkte horizontale und vertikale Linien, so bilden diese die Anhaltspunkte zur Bildaufteilung nach dem Goldenen Schnitt.


Grafik 1: Anhaltspunkte für die Bildgestaltung nach dem Goldenen Schnitt


Beispiele

Die Wirkung des Goldenen Schnittes soll hier mit sehr einfachen Grafiken, ohne störende Bildelemente, deutlich gemacht werden.

Im nebenstehenden Beispiel (Grafik 2) wurde das bildbestimmende Motiv, eine Kerze und eine Zitrone, in die Bildmitte gesetzt. Die horizontale Trennlinie, die hintere Kante des Tisches, liegt genau in halber Bildhöhe. Hierdurch wirkt der Bildaufbau sehr statisch und recht langweilig. Dies ist ein Fehler, den besonders Anfänger immer wieder machen.



Grafik 2: Motiv in der Bildmitte positioniert



Im zweiten Beispiel (Grafik 3) sind die Bildelemente nach der vereinfachten Regel des Goldenen Schnittes angeordnet.

Das bildbestimmende Motiv, die Kerze mit der Zitrone, wurden auf den Kreuzungspunkt der rechten und der unteren Linie gesetzt (vergl. Grafik 1 ganz oben). Die hintere Kante des Tisches wurden nach dem Teilungsverhältnis 3:5 auf die untere Linie positioniert. Diese Bildkomposition wirkt harmonischer und natürlicher auf uns, als die zentrale Positionierung.


Grafik 3: Motiv nach dem Goldenen Schnitt positioniert


Ein kleiner Unterschied mit großer Wirkung! Noch deutlicher wird die unterschiedliche Bildwirkung, wenn man die beiden Bildgrafiken nacheinander für sich alleine betrachtet.

Nun haben wir ganz oben in der Gitter-Grafik (Grafik 1) gesehen, dass es nach dem Goldenen Schnitt nicht nur je eine Linie zur Aufteilung nach rechts und unten, sondern auch Linien für die Positionen links und oben gibt; also insgesamt vier Möglichkeiten, die zur Wahl stehen. Welche sollten denn nun gewählt werden?

Man kann es wohl so formulieren: Es ist das Feeling des Fotografen gefragt. Einen global gültigen Merksatz für die richtige Entscheidung in allen Motivsituationen gibt es nicht. Zwei weitere Kompositionsbeispiele sollen aber zeigen, warum bei diesem Motivbeispiel die Position der Kerze unten rechts, wie in Grafik 3 gezeigt, wohl am günstigsten empfunden wird:

Es ist sicher unschwer zu erkennen, dass unser Kerzenmotiv und die Tischkante auf der oberen waagrechten Linie, so wie in Grafik 4, nicht optimal positioniert sind.

Die obere Waagrechte eignet sich mehr für Landschaftsaufnahmen, bei denen das Hauptmotiv im Vordergrundliegt und/oder eine gewisse Schwere (Erdverbundenheit) zum Ausdruck kommen soll. Gute Fotobeispiele zu allen Kompositions-Möglichkeiten sind auf den verschiedenen Webseiten des nfac zu finden.


Grafik 4: Motiv oben links positioniert


Die Position der Kerze unten links ist grundsätzlich denkbar. Es ist sicher kein gravierender Fehler, sie so anzuordnen.

Wir sind jedoch in unseren Kulturkreisen die Schreib- und Leserichtung von oben links bis nach rechts unten von kleinauf gewohnt. Unmerklich wird unser Blick i.d.R. beim Betrachten eines Bildes von links beginnen; auch wenn es nur Bruchteile von Sekunden sind. Wenn keine besondere Linienführung im unseren Blick lenkt, "arbeiten" wir ein Motiv ähnlich wie in Lesemanier ab; natürlich aber gelenkt von Motivelementen.

Grafik 5: Motiv unten links positioniert

Die rechts positionierte Kerze kommt unserer Lese- und Betrachtungsgewohnheit daher mehr entgegen. Sie bindet unseren Blick nicht gleich in der linken Bildseite, sondern steht wie ein kleiner Höhepunkt am Ende unseres "Betrachtungsstreifzuges". Dies mag bei der doch recht simplen Kerzengrafik nicht gleich augenfällig werden. Wenn man aber gefällige Fotografien mal unter diesem Aspekt analysiert, wird man recht häufig auf die Anwendung dieses Gestaltungsmerkmals treffen.
Last but not least

Weitere Tipps werden das Thema der Bildgestaltung unter anderen Aspekten beschreiben. Nicht jedes Foto kann vorbehaltslos nach dem Goldenen Schnitt gestaltet werden. Für erfolgreiche Fotografie ist es aber wichtig, die grundlegenden Gestaltungsmöglichkeiten zu kennen und anwenden zu können, so auch den Goldenen Schnitt.

Text & Grafiken (c) by Lothar Franz

© 1998-2007 nfac - Konzept

siehe auch
Beitrag Forum: Fotowiki   Geschrieben: So, 30. Dec 2007 15:04   Titel: Robert Mapplethorpe

Robert Mapplethorpe

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Robert Mapplethorpe (* 4. November 1946 in New York City; †9. März 1989 in Boston) war ein US-amerikanischer Fotograf und Künstler.

Biographie


Robert Mapplethorpe wurde 1946 als drittes von sechs Kindern einer katholischen Arbeiterfamilie in Floral Park im New Yorker Stadtteil Queens geboren. Nach dem Abschluss der Schule ging er auf Wunsch seiner Eltern an das Pratt Institute. Dort kam er mit der 68er-Bewegung in Kontakt. Während des Studiums lernte er auch Patti Smith kennen und verliebte sich in die damals unbekannte Musikerin und Poetin. Die beiden zogen zusammen und Mapplethorpe vertiefte seine Arbeit an eigenen Kunstwerken.

Das Studium schloss er schließlich mit einem Bachelor of Fine Arts ab. Seine ersten Werke enthielten noch keine eigenen Fotos aber oft Bilder, die er aus Büchern oder Zeitschriften entnommen hatte. Bald darauf begann er auch mit ersten eigenen Bildern zu arbeiten, die er mit einer Polaroid-Kamera aufnahm. Später sagte er über diese Zeit:

„Ich fing an zu verstehen, dass Fotografie Kunst sein könnte.“

Ab Anfang der 80er Jahre wurde Mapplethorpe von einem größeren Publikum wahrgenommen, zuerst in New York City. Viele Persönlichkeiten ließen sich von ihm porträtieren, unter anderem Andy Warhol, Deborah Harry, Richard Gere, Peter Gabriel, Grace Jones, und Patti Smith. Es wurde in, sich von Mapplethorpe fotografieren zu lassen. Die Mehrzahl seiner Aufnahmen entstanden in seinem eigenen Studio oder in einem der unzähligen New Yorker Lofts. Dabei waren seine Aufnahmen stets schlicht, vor weißem oder schwarzem Hintergrund fotografiert.

Im Gegensatz zu seinen Bildern, auf denen er Stillleben mit Blumen oder Portraits gesellschaftlich anerkannter Schauspieler und Künstler zeigt, wählte Mapplethorpe auch oder gerade kontroverse Themen.

Seine Nacktarbeiten zeigten häufig homoerotische Motive welche von eher klassischen Posen bis hin zu BDSM-Szenen reichten. Mapplethorpe wurde insbesondere durch seine Portfolio X Serie bekannt. Insbesondere im angelsächsischen Raum führte die durch die US-amerikanische National Education Association finanzierte Serie zu einer Kontroverse, nachdem bekannt wurde, dass der Künstler ein Selbstporträt angefertigt hatte, das ihn mit einer in seinem Anus eingeführten Bullenpeitsche zeigt [1].

Mapplethorpes Arbeiten wurden in den USA häufig in öffentlich finanzierten Ausstellungen gezeigt. Viele konservative und religiöse Gruppen wie z.B. die American Family Association protestierten regelmäßig dagegen, derartige Kunstwerke zu fördern. Der Künstler rückte in diesem Bereich, stellvertretend für die Gesamtthematik, in den Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion in den USA zum Thema Kunstförderung.

Mapplethorpe lebte ein sehr exzessives Leben, das von Drogen und zahlreichen homosexuellen und heterosexuellen Beziehungen geprägt war. Als bekannt wurde, dass sich Mapplethorpe mit AIDS infiziert hatte, schnellten die Preise für seine Fotos in die Höhe. Im Dezember 1988 verkaufte er Fotos im Wert von 500.000 US-Dollar.

Robert Mapplethorpe starb am Morgen des 9. März 1989 in einem Bostoner Krankenhaus an den Folgen einer HIV-Infektion.

1990, nur ein Jahr nach Mapplethorpes Tod, führte eine Ausstellung seiner sieben sadomasochistische Porträts unter dem Titel The Perfect Moment in Cincinnati zu einer Kontroverse über die Darstellungen. In Folge der Ausstellung kam es zu dem vergeblichen Versuch das Cincinnati Contemporary Arts Center und seinen Direktor Dennis Barrie wegen der Ausstellung obszönen Materials (Pandering Obscenity) in einem Gerichtsverfahren zu verurteilen. Die Ereignisse wurden mit James Woods in der Rolle des Museumsdirektors unter dem Titel Dirty Pictures im Jahr 2000 verfilmt.

Literatur


  • Morrisroe, Patricia: Mapplethorpe: A Biography, Da Capo Press, 1997, ISBN 0-306-80766-1
  • Arthur C. Danto (1996) Playing with the Edge: the Photographic Achievement of Robert Mapplethorpe (University of California Press: London and Los Angeles)
  • Gary Banham (2002) "Mapplethorpe, Duchamp and the Ends of Photography" Angelaki 7.1
  • Sylvia Wolf: Mapplethorpe Polaroids. Englische Originalausgabe. Prestel Verlag, München 2007, ISBN 978-3-7913-3835-4



Quelle



Wikipedia

Film


  • 2000: Dirty Pictures (nur Englisch) (Der Film beruht auf dem Verfahren in Cincinnati)


Weblinks







Kategorien:
Beitrag Forum: Fotowiki   Geschrieben: So, 30. Dec 2007 14:51   Titel: Weißabgleich

Der Weißabgleich (engl. white balance, WB) dient dazu, die Kamera auf die Farbtemperatur des Lichtes am Aufnahmeort zu sensibilisieren. Die digitale Aufzeichnung von Bildern (Foto und Film) sowie die Videotechnik erlaubt – wie auch die analoge Technik – eine den Lichtverhältnissen angepasste Farbtemperatur.

Auch das menschliche Auge verfügt über diese Fähigkeit der chromatischen Adaption.



Ein Bild, im Rohdatenformat von Canon fotografiert und später auf vier verschiedene Arten den Weißabgleich gesetzt.








Im ersten Bild ist eine unter Kunstlicht aufgenomme Milchtüte mit verfälschten Farben zu sehen. Im zweiten Bild wurde in gleicher Lichtsituation vor die Milchtüte eine Graukarte zum manuellen Weißabgleich positioniert. Nachdem die Kamera entsprechend kalibriert wurde ist im dritten Bild eine korrekte Farbgebung zu erkennen




Vollautomatischer Abgleich



Beim vollautomatischen Abgleich (engl. automatic white balance, AWB) sucht die Kamera nach einer für sie weiß erscheinenden Fläche. Das kann funktionieren, wenn wirklich nahezu Weiß in ihrem Blickfeld ist. In Wirklichkeit ermittelt sie jedoch nur die hellste Stelle des Bildes, die naturgemäß im Original nicht unbedingt weiß gewesen sein muss. Die Folge davon sind Farbstiche, die nicht immer als künstlerische Verfremdung akzeptiert werden können. Der vollautomatische Weißabgleich versagt zum Beispiel häufig bei Aufnahmen im Dämmerlicht.

Halbautomatischer Abgleich


Hier wird eine Grundumgebung vorgegeben. Die Bestimmung von Weiß ist in diesem Fall nicht mehr gegeben, da die Kamera auf die vorhandene Beleuchtungsart voreingerichtet ist.

Beispielhafte Einstellmöglichkeiten:

* Tageslicht
* Kunstlicht
* Kunstlicht von Leuchtstoffröhren

Ein automatischer Weißabgleich kann bei einheitlichen Lichtsituationen akzeptable Resultate erzielen, bei Mischlicht (z. B. Tageslicht und Kunstlicht im Motiv) ist die Fehlerquote jedoch recht hoch.

Manueller Abgleich


Im ersten Bild ist eine unter Kunstlicht aufgenomme Milchtüte mit verfälschten Farben zu sehen. Im zweiten Bild wurde in gleicher Lichtsituation vor die Milchtüte eine Graukarte zum manuellen Weißabgleich positioniert. Nachdem die Kamera entsprechend kalibriert wurde ist im dritten Bild eine korrekte Farbgebung zu erkennen
Im ersten Bild ist eine unter Kunstlicht aufgenomme Milchtüte mit verfälschten Farben zu sehen. Im zweiten Bild wurde in gleicher Lichtsituation vor die Milchtüte eine Graukarte zum manuellen Weißabgleich positioniert. Nachdem die Kamera entsprechend kalibriert wurde ist im dritten Bild eine korrekte Farbgebung zu erkennen

Zum manuellen Weißabgleich hält man die Kamera formatfüllend auf eine möglichst weiße oder neutral graue Fläche in der zu filmenden oder fotografierenden Umgebung. Ein weißes DIN-A4-Blatt tut in den meisten Fällen diesen Dienst, wobei sinnvollerweise die Belichtung so weit zurückgenommen wird, dass keiner der Farbkanäle übersteuert. Da jedoch viele Papiere optische Aufheller enthalten, können sie der Kamera zu blau erscheinen, was nach dem Weißabgleich dann einen Gelbstich der Bilder zur Folge hat, daher ist eine so genannte Graukarte ideal. Nach Betätigung der entsprechenden Funktion kann der Kameraprozessor die richtige Farbtemperatur ermitteln.

Weißabgleichsreihen



Kameras im höheren Preissegment bieten die Funktion für Weißabgleichsreihen. Bei dieser Technik werden vom selben Motiv mehrere Aufnahmen mit verschiedenen Einstellungen für den Weißabgleich aufgenommen.

Softwarebasierter Weißabgleich


Moderne Software erlaubt sogar einen nachträglichen Weißabgleich mit recht guten Ergebnissen. Auch hierbei gibt es die beschriebenen Verfahren wie Vollautomatik, Halbautomatik und manuell. Beim manuellen Abgleichen per Software bestimmt man den Weißpunkt per Mausklick. Das kann bei komfortablen Programmen durch mehrere Punkte (Klicks) noch verfeinert werden, die dann einen Mittelwert ergeben.

Ein nachträglich durchgeführter Weißabgleich findet komplett verlustfrei statt, wenn die Bilder im kameraeigenen Rohdatenformat abgespeichert wurden. Das bedeutet, dass man die Wahl des Weißabgleiches für die Aufnahme des einzelnen Bildes nicht notwendiger Weise vor Ort vornehmen muss und den größtmöglichen Spielraum bei der Nachbearbeitung hat. Die zusätzliche Aufnahme einer Weißabgleichkarte oder Graukarte kann sich bei dieser Nachbearbeitung jedoch als nützlich herausstellen, da sich der notwendige Weißpunkt nicht in jedem Motiv finden lässt. Im Unterschied zum Rohdatenformat führt die Korrektur des Weißabgleichs einer Aufnahme, die im datenreduzierenden JPEG-Kompressionsformat gespeichert wurde, zu mitunter deutlichem Qualitätsverlust.

Weißabgleichkarte



Eine neutrale Weißabgleichkarte kann dabei als Referenz ähnlich einer Graukarte verwendet werden. Bei Verwendung einer Weißabgleichkarte gibt es keine Fehler wie bei den im nachfolgenden beschriebenen Ersatzlösungen, für Fälle, in denen keine genormte Referenz zur Hand ist.

In diesem wie in allen anderen Fällen des Weißabgleichs ist aber zu beachten, dass auch nach Durchführung des Abgleichs noch Unterschiede zwischen diversen Lichtquellen verbleiben: ein Weißabgleich bei bläulichem Licht führt beispielsweise dazu, dass bei den anschließenden Fotos dem gesamten Bild die Farbe blau entzogen wird, somit auch solchen Gegenständen, die eigentlich blau sein sollen. Dieser Effekt kann durch Verwendung einer Tageslichtlampe als Lichtquelle minimiert werden.

Siehe auch


* Belichtungsmessung
* Lichtplanung
* Chromatische Adaption

Weblinks


Wiktionary: Weißabgleich – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme und Ãœbersetzungen

* nachträglicher Weißabgleich mit Gimp (Gimps.de)
* http://www.digitalkamera.de/Tip/11/72.htm - Fototipp: Weißabgleich – braucht man den? (Digitalkamera.de)
* http://www.photographie.de/workshops/digitipp_04_03.cfm - Online-Workshops: Weißabgleich - (Photographie Online)
* Ausführliche Seite über das Thema Farbtemperatur und Weißabgleich

Quelle

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Beitrag Forum: Partybilder   Geschrieben: So, 11. Nov 2007 16:51   Titel: Tipps zur Konzertfotografie

Konzertfotografie



Brauchbare Ergebnisse sind von enorm vielen Faktoren abhängig. Da sind die meist schlechten Lichtverhältnisse, eine Luft zum Schneiden - teilweise Temperaturen, die einer Sauna gleichkommen - Kabel, die ein Meer an Stolperfallen bereithalten, keinen ausreichenden Platz, um Filmmaterial, Objektiv etc. zu wechseln, keine Blitzerlaubnis (finde ich jedoch nicht unbedingt tragisch - mehr dazu s.u.), eine Lautstärke (und sei es auch die Lieblingsband), die einem fast das Trommelfell platzen läßt - wenn einem nur der sichere Standpunkt an den Boxen bleibt - kreischende und schupsende Fans, eine Security, die nur darauf wartet, einem den Job zu vermasseln und so weiter und so fort...

Selbst bei Open-Air-Veranstaltungen treffen viele der vorgenannten Faktoren zu, auch wenn die Lichtverhältnisse wesentlich besser sind. Im Sommer hat man allenfalls - je nach dem - mit den Schweißperlen auf der Stirn zu kämpfen. Bei einer der Open-Air-Veranstaltung bin ich z.B. zwei Tage lang jeweils über 10 Stunden bei ca. 35°C auf dem Platz, mit der kompl. Fotosausrüstung um den Hals hängend, herumgelaufen bzw. habe an der Bühne gestanden. Trotz der enormen Anstrengung hat es sehr, sehr viel Spaß gemacht und das ist mit das Wichtigste.



Die Musiker

Dann kommen wir zu den Musikern selbst: entweder schätzen sie die Arbeit eines Fotografen, wie die eigene oder sie sind über alles erhaben und betrachten sie nur als notwendiges Nebenher. Man hat entweder nach einer bestimmten Vorgabe der Musiker etc. das entsprechende Bildmaterial abzuliefern oder aber, sie lassen einem freie Hand. Entweder zählen die Fotografen nur zu den Störenfrieden oder aber: sind sie nicht zur Stelle, hält man sie für unentbehrlich. Und zum guten Schluß folgt dann noch die Diskussion über die (Vervielfältigungs-)Rechte am Bild ...., sofern diese nicht vorher abgeklärt wurden. Das Letztere ist nicht der Fall, wenn man aus eigenem Ermessen fotografiert und nicht von den Musikern beauftragt wurde, sondern lediglich die Genehmigung hat, das Konzert mit der Kamera zu begleiten. Geht es jedoch darum, Fotos für ein CD-Cover o.ä. abzuliefern, muß man sich mit dem Thema "Urheberrecht" schon ernsthaft auseinandersetzen. Sollte etwa die Band eines der Fotos für so unschlagbar gut befinden, daß es tausendfach als CD-Cover verwendet wird, muß man schon sehr genau aufpassen, daß man als Fotograf nicht leer ausgeht und das Recht auf Namensnennung gewahrt bleibt. Insbesondere den Amateurfotografen wird "gutes Material" schnell aus der Hand genommen und hinterher bleibt nur noch Enttäuschung derselben, wenn diese plötzlich im CD-Shop von den eigenen Fotos ihrer Lieblingsband angelächelt werden - dies nur als Beispiel. Hier spricht die Tatsache für sich, daß "gutes Material" wohl sonst kaum an dieser Stelle anzutreffen gewesen wäre. Ebenso unterschätzen leider immer noch eine Menge Musiker, die Nacharbeit des Fotografen. Die Rennerei zum Labor, das oft stundenlange Vorsortieren, anschließende Treffen und Bilddiskussionen mit den Musikern, die Auswahl bestimmter Bilder, weitere Vervielfältigungen, Vergrößerungen, Fahrtkosten und ... und .... und - um hier nur einige Beispiele zu nennen.



Praxis

Grundsätzlich darf bei einem Live-Konzert an Filmmaterial keineswegs gespart werden, bei aller Technik und allem Können gehört hier ebenso eine gute Portion Glück dazu, die Musiker im richtigen Augenblick unter den vorgenannten Bedingungen mit der Kamera "einzufangen". Alles in allem ist der Bereich Konzertfotografie trotzdem eine besondere Herausforderung. Ich versuche von vornherein, dieses musikalische Erlebnis mit der Spannung des Fotografierens zu verbinden. Wie schwierig das ist, dürfte inzwischen klar sein. Daher steht für mich der Musiker als Mensch im Vordergrund, der in der Lage ist, eigene (oder auch nicht ;-) Klangwelten zu präsentieren. Dazu ist es meist erforderlich, diese(n) bereits vor dem Konzert kennenzuleren und sich mit ihm gemeinsam über die Fotografie auseinanderzusetzen. Das gelingt natürlich nicht immer, denn es ist bekannter Weise sehr schwierig, hier einen Zeh zwischen verschlossende Türen zu setzen. Mit viel Geschick und Einfühlungsvermögen muß den Musikern oder den Verantwortlichen klar gemacht werden, daß es nicht in erster Linie um die Herstellung eines Massenproduktes geht, sondern um die Dokumentation kleiner und großer, mitunter einmaliger, Erlebnisse. Wenn dann von vornherein Sympathien zwischen Musiker und Fotograf entstehen, ist das die wichtigste Basis für gute Ergebnisse. Denn man geht dann, trotz der harten Bedingungen vor Ort, ganz anders an diese fotografische Aufgabe heran. Und der Fotograf wird nicht als "notwendiges übel", sondern als Teil des Ganzen betrachtet.

Ausrüstung

Von der Ausrüstung her, sollte man "sparsam" an die Sache herangehen: zwei Kameras umhängen, um sich den Objektivwechsel unter den vorherrschenden Bedingungen möglichst zu ersparen und ggfs. eine Fotoweste, um das (reichliche) Filmmaterial in unmittelbar greifbarer Nähe zu haben. Es sollten möglichst lichtstarke Objektive verwendet werden. Das 50 mm ist eine gute Alternative zum Weitwinkel, um die kompl. Bühne aufnehmen zu können oder auch nur einzelne Ausschnitte, wenn man nahe genung an das Geschehen herankommt. Ebenso ein Zoom-Objektiv mit entsprechend längerer Brennweite, wenn einem der Platz auf oder unmittalbar an der Bühne verwehrt bleibt und, um die Musiker auf dem hinteren Teil der Bühne fotografieren zu können. In der "Available Light Photographie" ist die Wahl des richtigen Filmmaterials ein wichtiger Faktor. Ich verwende hauptsächlich Material mit Iso 400/27° und ggfs. entsprechend auf Iso 1000/31° belichtet und entsprechend gepusht werden kann. Da ich vorzugsweise viel im s/w-Bereich fotografiere, habe ich auch sehr gute Ergebnisse mit Iso 3200/36° erzielt, wenn man die grobe Körnung geschickt einsetzt. Speziell diese Aufnahmen stießen auch auf Gegenliebe bei den Musikern. Entscheidend ist dabei natürlich auch, daß ich bei Live-Konzerten sehr gerne experimentell fotografiere. Bewegungsunschärfen sind zu dem ein interessantes Stilmittel und man sollte sie daher nicht scheuen, sondern ruhig in Kauf nehmen. Auf den Einsatz eines Blitzgerätes sollte möglichst verzichtet werden. Es stört meist nicht nur die Musiker, sondern auch die Konzertbesucher. Zudem machen gerade die schwierigen Lichtverhältnisse den Reiz an der Konzert- und Bühnenfotografie aus und die Stimmung läßt sich intensiver "einfangen". Inzwischen hat die digitale Fotografie natürlich in vielerlei Hinsicht der analogen Fotografie den Rang streitig gemacht. Doch auch hier gilt: eine ruhige Hand, ein gutes Auge und das schnelle Erfassen der Bühnensituation sind die Basis für gute Konzertfotos.

Bildgestaltung

Interessant und ein wichtiger Punkt ist zudem auch der gewählte Ausschnitt. Nicht immer müssen es die Musiker selbst sein, die den bildwichtigsten Teil darstellen. Die Hände des Gitarristen, das Gesicht eines Jazz-Musikers in seiner absolut vertieften Mimik, die fliegenden Sticks des Drummers oder nur der Teil eines Instrumentes ... können faszinieren und erweitern die Bildvielfalt der Konzertfotografie erheblich. Alles in allem gibt es kein Patentrezept in Sachen Konzertfotografie. Lediglich die Erfahrung und der Mut zum Ausprobieren führen einen Schritt für Schritt an diese Aufgaben heran. Das hier Geschriebene beruht lediglich auf meinen eigenen Erfahrungen und diese zu erweitern, ist für mich immer wieder eine Herausforderung.

Text & Fotos (c) by Alex We Hillgemann
Beitrag Forum: Fotowissen   Geschrieben: Sa, 10. Nov 2007 17:43   Titel: Fotostudio mit einfachen Mitteln einrichten:

Fotostudio mit einfachen Mitteln einrichten:

Dazu benötigt man als erstes mal einen Raum.
Je größer der Raum, umso vielfältigere Shootings kann man machen (besonders wenn man mit langen Brennweiten experimentieren möchte.)

Dazu kommen dann noch verschiedene Hintergründe.
im Idealfall sollte man Karton von der Rolle nehmen. Den befestigt man an die Decke und lässt ihn herunter hängen und auf den Fußboden weiter laufen. Die Ecke zwischen Horizontale und Vertikale bildet man als Hohlkehle aus. Dadurch erreicht man bei beszimmten monochromen Hintergründen einen Unedlich-Effekt, d.h. der Hintergrund scheint unendlich weit weg zu sein.
Man kann auch verschiedene Stofflagen verwenden. Das Problem dabei ist jedoch der Faltenwurf. Entweder man setzt die Falten als Gestaltungsmittel ein, oder man reduziert ihre Wirkung durch längeren Abstand zur Kamera.
Für kleine Modelle, Makros, Stilleben u.v.m. reicht auch oft ein Tisch aus. Auf diesen stellt man Karton gewünschter Farbe so auf, daß man einen gescheiten Hintergrund hat. Man kann auch verschieden farbigen Katon verwenden und anstrahlen. dadurch erhält man diverse Farb- und Beleuchtungseffekte.

Was noch ganz wichtig ist: LICHT!!

Wenn man großen Wert auf Tageslicht legt, kommt man um große Fenster und Reflektoren nicht herum. Alternativ wäre der Einsatz von Tageslichtlampen. Dieses Thema beschäftigt sich aber mit dem Aufbau eines Studios aus einfachen Mitteln!! Für ausreichend und günstig habe ich aus eigener Erfahrung den Einsatz von Bauscheinwerfern empfunden. Da diese jedoch nicht die Farbtemperatur von tageslicht besitzen, kommt man um einen Weißabgleich nicht herum. Wenn man jedoch s/w fotografiert, ist die Farbtemperatur relativ egal. Der große Nachteil von Bauscheinwerfern ist jedoch die Extreme Hitze. Gerade beim Fotografieren von Menschen, Tiere, Lebensmitteln, Pflanzen und von mir aus auch Eis wird es zu Problemen kommen. Man kann aber versuchen, indirekt zu Beleuchten. Dadurch geht viel Wärmeenergie verloren. Ob sich der Einsatz von LED loht, kann ich nicht beurteilen. Es würde viel Bastelarbeit bedeuten. Die Zeit, Mühe und das geld kann man auch in eine gute Blitzanlage investieren.


Und was noch wichtig ist:
Ideenreichtum, Krativität. Objekte.
 
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