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Beitrag Forum: User-Stammtisch   Geschrieben: Mi, 28. Sep 2016 10:41   Titel: Re: Tiefenschärfe

tackleschlepper hat folgendes geschrieben: [Beitrag anzeigen]
Also ich habe am anfang immer so meine Probleme gehabt.
Die anderen hatten den Hintergrund immer assurance chat so toll unscharf,meiner war scharf.
Und wollte ich ihn Scharf haben war er natürlich unscharf.Den hintergrund und die bewusste unschärfe nennt man übrigens in der Fotografie "Bokeh"
Hier hab ich auf jeden fall für denjenigen der sich mehr damit befassen will mal einen guten artikel von Wikepedia eingestellt.Viel spass beim lesen.


Hallo,
Also zog man Artice via wikipedia?
Das ist nicht gut, es gibt falsche Artikel in!
Beitrag Forum: Astrofotografie   Geschrieben: Di, 28. Sep 2010 19:08   Titel: Re: Mondfotos

Blende: eher klein wegen Fokussierung und Tiefenschärfe

Belichtungszeit: ohne Stativ maximal das Reziproke der Brennweite, also bei f=300 max 1/300stel Sekunde

Aber wie gesagt, lieber etwas dunkler als zu hell beleichten, denn das grellweiße Ding da am Himmel überstahlt sonst alles.
Beitrag Forum: User-Stammtisch   Geschrieben: So, 04. Jan 2009 15:16   Titel: Re: Tiefenschärfe

thyno hat folgendes geschrieben: [Beitrag anzeigen]
Hallo,

Äquivalenzen zur Belichtungszeit:

Blende 12 bei 250/Sekunde Belichtungszeit ist gleich Blende 6 bei 125/Sekunde Belichtungszeit. Folgt: Lichtmenge auf dem Folm oder Sensor ist gleich!


Grins!!!

das müsste doch so heissen:

Blende 12 bei 1/250 Sekunde ist gleich Blende 6 bei 1/500 Sekunde, oder?!?!
Beitrag Forum: User-Stammtisch   Geschrieben: Do, 01. Jan 2009 03:38   Titel: Re: Tiefenschärfe

Hallo,

um eskurz zu sagen:

je blendenzahl desto tiefenschärfe (für Landschaften z.B.gut)

je weiniger Blendenzahl, desto weniger Tiefenschärfe (z.B.für Portait gut)

Dabei ist zu beachten: je höher die Blendenzahl, desto geringer die Blendenöffnung. Blendenzahl= wie oft passt die geöffnete Blende in die Brennweite des Objektives.Bei Blende 11 und Brennweite gleich 50 mm bedeutet es, daß die Länge der Blende gleich 11mal in die Brennweite des Objektives passt. Wie weit ist die Blende geöffnet? Antwort: 50mm geteilt durch 11......

Äquivalenzen zur Belichtungszeit:

Blende 12 bei 250/Sekunde Belichtungszeit ist gleich Blende 6 bei 125/Sekunde Belichtungszeit. Folgt: Lichtmenge auf dem Folm oder Sensor ist gleich!
Beitrag Forum: User-Stammtisch   Geschrieben: Mi, 31. Dec 2008 17:45   Titel: Tiefenschärfe

Also ich habe am anfang immer so meine Probleme gehabt.
Die anderen hatten den Hintergrund immer so toll unscharf,meiner war scharf.
Und wollte ich ihn Scharf haben war er natürlich unscharf.Den hintergrund und die bewusste unschärfe nennt man übrigens in der Fotografie "Bokeh"
Hier hab ich auf jeden fall für denjenigen der sich mehr damit befassen will mal einen guten artikel von Wikepedia eingestellt.Viel spass beim lesen.

Schärfentiefe
Beitrag Forum: Fotowissen   Geschrieben: Sa, 27. Dec 2008 15:36   Titel: Objektive Und Den Richtigen Einsatz.

Kleine Objektivkunde

Man unterscheidet Objektive nach ihrem Aufnahmewinkel (bzw. ihrer Brennweite, was äquivalent ist).
Der Aufnahmewinkel hat aber nicht nur Einfluss auf den Bildausschnitt, er bestimmt auch maßgeblich Geometrie und Tiefenschärfe der Aufnahme.
Weitwinkel
Zu den Weitwinkelobjektiven gehört alles unterhalb von 35mm (28mm entsprechen 75°). Diese Objektive eignen sich besonders für Aufnahmen in Innenräumen und für Landschaften, aber Portraits werden damit unnatürlich verzerrt.
Ein besonderes Merkmal ist die vergrößerte Tiefenschärfe, das heißt, bei gleicher Blende wird ein größerer Bereich scharf abgebildet als bei größeren Brennweiten.
Unter den Weitwinkeln unterscheidet man außerdem die extremen Weitwinkel um 18mm Brennweite und die sogenannten Fisheye mit Brennweiten um 8mm können diese Objektive bis zu 180° Aufnahmewinkel erreichen (Vorsicht mit den eigenen Füßen).

Normalbereich
Das allgemeingültige Normalobjektiv gibt es nicht, für Kleinbildkameras ist es aber das 50mm Objektiv (das entspricht einem Aufnahmewinkel von etwa 45°), man sagt, dass es den Seheindruck am natürlichsten wiedergibt, sein Aufnahmewinkel entspricht etwa 45°.Kleinere Bildformate (insbesondere die kleinen Sensoren der Digitalkameras) verlangen Objektive mit kürzeren Brennweiten, um den selben Ausschnitt aufzunehmen.

Teleobjektive
Teleobjektive von 80mm bis 1000mm und darüber eigenen sich hervorragend, um weit entfernte Objekte heranzuholen (Aufnahmewinkel < 16°). Ein leichtes Tele (um 80-100mm) eignet sich auch gut für die Portraitfotografie, weil die Proportionen damit am besten wiedergegebne werden, längere Brennweiten lassen das Gesicht platt erscheinen.
Der Bereich der Schärfentiefe ist bei diesen Objektiven eingeschränkter als bei den Weitwinkeln, was man bei der Aufnahme beachten sollte 8und bei Portraits ebenfalls sinnvoll ist, da die Aufmerksamkeit auf den scharfen Bereich gelenkt wird). Hier muss dann eventuell stärker abgeblendet werden.
Außerdem verwackeln Aufnahmen mit Teleobjektiven leichter (Als Fausregel gilt: Belichtungszeit = 1/Brennweite, also bei 200mm etwa 1/250s), so dass kürzere Verschlusszeiten oder ein Stativ hilfreich sein kann. Nicht zuletzt helfen höherempfindliche Filme die letzten beiden Punkte auszugleichen.

Makro
Das Makroobjektiv ist eine Sonderform des Normal- oder Teleobjektivs. Der Trick dabei ist, dass diese Objektive so konstruiert sind, dass man wesentlich dichter an das zu fotografierende Objekt herankommt, so dass Abbildungsverhältnisse von 1:4 (4cm in der Wirklichkeit werden auf 1cm Film abgebildet) oder besser möglich werden.

Shiftobjektive
Fast exotisch ist die Aufnahme mit Shiftobjektiven. Diese Spezialisten werden vor allem bei Architekturfotografie eingesetzt. Dadurch, dass das Objektiv parallel zum Film Verschoben wird erreicht man, dass stürzende Linien (der Effekt, dass sich bei Gebäuden die von unteren her aufgenommen werden, die Proportionen stark verjüngen, bzw. das Gebäude nach hinten zu kippen scheint) unterdrückt werden.
Beitrag Forum: Landschaftsfotografie   Geschrieben: Fr, 22. Feb 2008 19:41   Titel: Weitwikel Und Landschaftsfotografie

Landschaftsphotographie mit Weitwinkelobjektiven



Weitwinkelobjektive gelten als erste Wahl bei der Landschaftsfotografie, weil man damit viel Objekt auf den Film bekommt. Jedoch sorgt das nacher beim Betrachten der Bilder oft für große Enttäuschung. Zu viele Formen, Farben und Lienien und die hohe Tiefenschärfe sorgen oft für ein unausgewogenes Bild ohne erkennbares Hauptmotiv. Gestalterisches Ordnen der Einzelmotive ist daher vor der Aufnahme sinnvoll.

Problematisch ist der subjektive Eindruck der imposanten Landschaft, die man mit eigenen Augen betrachtet. Viele versuchen dann die gleichen Eindrücke (tolle Farben, Formen, Himmel, Berge und vielleicht noch die süßen Tierchen irgendwo da draussen) ihrer Wahrnehmung in den Kamerasucher zu stopfen. Die entwickelten Bilder oder die betrachteten daten am Monitor sind dann eher enttäuschend. Eine so imposante szenerie sollte doch eigentlich zwangsläufig zu einem guten Bild werden, leider ist meist das genaue Gegenteil der Fall!

Tücken des Weitwinkels

Es bedarf überlegter Bildgestaltung, um Empfindungen der "eingefangenen" Szenerie im zweidimensionalen Bild nachzustellen. Dabei hat gerade das Weitwinkelobjektiv seine Tücken, da zu viele irrelevante Objekte mit abgebildet werden, die den Betrachter verwirren oder von der Kernaussage des Bildes ablenken. Mit Teleobjektiven kann man sehr einfach Störendes durch Wahl eines geeigneten Ausschnittes wegblenden oder durch gezielten Einsatz von Tiefenschärfe in Unschärfe verschwimmen lassen.

Aufgeräumte Bilder

Es ist daher unerlässlich, im Bild aufzuräumen. Ein Betrachter sollte spätestens beim zweiten Hinsehen erkennen, was der Fotograf abbilden wollte. Es ist erforderlich, das im Sucher erfasste Motiv zu analysieren, gedanklich auf die graphischen Grundelemente, die Linien, Formen und Flächen zu reduzieren. Außerdem gilt es zu bedenken, wie man den Betrachter über die Anordnung der Bildelemente ins Bild hineinführt und über das Gefüge der Linien und Formen Spannung aufbaut. Da sich die Motive selbst meist nicht ohne weiteres in eine gestalterisch ideale Anordnung versetzen lassen, müssen wir uns selbst bewegen und den optimalen Standpunkt buchstäblich erlaufen. Standpunkt und Perspektive gilt es, so lange zu wechseln, bis die optimale Linienführung im Sucher erscheint. Zuweilen genügt es, einen Schritt nach links oder rechts zu gehen oder sich einfach in die Hocke zu begeben. Manchmal aber, in bergigem Gelände etwa, sind solche Positionswechsel schwieriger und es kann auch vorkommen, dass man das im Kopf bereits fertige Bild nicht in eine befriedigende reale Aufnahme übersetzen kann und ist gezwungen, aufzugeben - wenn man sich das ehrlich eingesteht, kann man zumindest Film beziehungsweise Platz auf der Speicherkarte sparen.

Bilder gliedern

Viele gelungene Weitwinkelbilder erzielen ihre Wirkung aufgrund einer klaren Staffelung in Vorder-, Mittel- und Hintergrund. Der Vordergrund wird dabei oft vom Hauptmotiv besetzt, während Mittel- und Hintergrund dem Betrachter wichtige Informationen über die Umgebung des Motivs vermitteln. Solche Aufnahmen können, dank ihres hohen Informationsgehaltes, komplette Geschichten erzählen. Ein ausgezeichnetes Hilfsmittel beim überlegten Bildaufbau ist eine Gittermattscheibe im Sucher der Kamera. Einige digitale Kompaktkameras erlauben es, eine Gitterstruktur im Display anzuzeigen, was den gleichen Zweck erfüllt.
Beitrag Forum: Makro und Stilleben   Geschrieben: Fr, 08. Feb 2008 20:24   Titel: Re: Bildserie Pharmazie (Presswerkzeug)

Yäs, durch gescheiten Einsatz des Tiefenschärfebereiches kann man bestimmte Raumwirkungen erzeugen. Bei manchen Bildern (z.B. das Pulver) hätte ich mir perönlich jedoch mehr Tiefenschärfe gewünscht. Aber weil die kosmologische Konstante nun mal so ist, wie sie ist, gefriert Wasser bei 0°C und die Tiefenschärfe hat seine Grenzen.... *seufzt*

Beitrag Forum: Fotowiki   Geschrieben: So, 30. Dec 2007 14:49   Titel: Vorblendtaste

Vorblendtaste

Die Vorblendtaste wird heutzutage nur noch selten an Kameras beobachtet. Sie ist eher an älteren Modellen zu finden, welche über keine (halb)automatischen Belichtungszeiten- und Blendeneinstellungen verfügen.

Durch Betätigung der Verblendtaste wird die Blende so weit geschlossen, wie vorher (meist am Objektiv) eingestellt wurde. Beim Blick durch den Sucher sieht man dann die tatsächlich einfallende Lichtmenge und den realen Effekt der Tiefenschärfe.

Normalerweise wird die Blende erst beim Druck auf den Auslöser entsprechend geschlossen, wodurch bei Kameras ohne Vorblendfunktion die Effekte der Tiefenschärfe und tatsächlichen Lichtmengen nicht beobachtbar sind.
Beitrag Forum: Fotowiki   Geschrieben: So, 30. Dec 2007 14:47   Titel: Tiefenschärfe

Die Tiefenschärfe ist ein Schärfebereich entlang der optischen Achse eines optischen Systems.

Bildlich ist diese z.B. bei Landschaftsaufnahmen erkennbar:

Objekte in mittlerer bis unendlicher Entfernung sind auf dem Foto scharf abgebildet, dann liegt der Tiefenschärfebereich in den mittleren bis unendlichen Entfernungen.
Objekte im Nah- bis Mittelbereich sind scharf abgebildet. Dann liegt die Tiefenschärfe zwischen Nah- und Mittelbereich.

Physikalischer Hintergrund:

Wenn wir eine Kamera ohne Linse betrachten, haben wir nur die Blende (unglaublich, aber früher gab es solche Kameras..."
Weiterhin betrachten wir der Einfacheit halber auch nur einen Objektpunkt, welcher als Objektpunkt auf den Film gebracht werden soll. Wenn die Blende weit offen ist, so hat das einfallende Licht bzw. Lichtstrahlen viele verschiedene Wege, um auf den Film zu treffen. Die Summe der Möglichkeiten bildet eine definierte Kreisfläche. Wenn wir die Blende nun schließen, dann verringern wir damit auch die Anzahl möglicher Wege für das Licht. Dadurch verringert sich die Kreisfläche, die Kreisfläche wird kleiner. Die Kreisflächen werden letztendlich so klein, daß sie für das menschliche Auge oder für den Film nicht mehr als Fläche wahrgenommen werden, sondern als "scharfe" Punkte.

Man kann also sagen, daß man auch ohne Linse fotografieren kann. Die Linse dient eigentlich nur zum Sammeln von Licht.

Nützlich ist der Effekt der Tiefenschärfe, wenn man keine Möglichkeit der Scharfstellung hat. So z.B. bei schlechten Licht oder sich schnell bewegenden Objekten. Man verkleinert die Blende so weit, daß der Tiefenschärfebereich so groß ist, daß man mit einer groben Fokusierung auskommt.

Gestalterisches Mittel:

-bei Landschaftsaufnahmen wird meist ein großer Schärfebereich bevorzugt
-bei portaits ist es oft nützlich, den Hintergrung unscharf zu stellen. Dadurch wird der Blick auf das Wesentliche, dem Portrait, konzentriert.

Wer das Glück hat, noch eine Kamera zu besitzen, welche über eine AbblendtasteVorblendtaste verfügt (das ist meist nur noch bei älteren Modellen der Fall), kann den Effekt der Tiefenschärfe sehr schön im sucher Beobachten und die sich ändernden Schärfenbereiche bei sich ändernder Blende sehr gut vergleichen.

Weblinks


Beitrag Forum: Fotowiki   Geschrieben: Sa, 29. Dec 2007 18:56   Titel: Filmempfindlichkeit

Die Filmempfindlichkeit wird in ISO angegeben (ISO = International Standard Organisation). Der ISO ersetzt den ASA-Index und die DIN-Norm und setzt sich aus diesen beiden zusammen: ISO 100/21° bedeutet ASA 100 bzw. DIN 21°, vereinfacht wird nur noch ISO 100 gesprochen.
Je höher der ISO-Wert, desto höher die Filmempfindlichkeit, und desto geringer jedoch die Kontraststärke und desto höher leider die Körnung des Filmes.

Skalierung der Filmempfindlichkeit und deren Äquivalenz zur Belichtungszeit und Blende:

Die typischen ISO-Werte sind:
  • 100
  • 200
  • 400
  • 800
  • 1600
  • 3200

Man erkennt, dass die je höhere Zahl das Doppelte der vorherigen Zahl ist. D.h. ein ISO 400 Film ist doppelt so empfindlich wie ein ISO-200 Film und halb so empfindlich wie ein ISO-800 Film. Das hat auf Belichtungszeit und Blende folgenden Einfluss:

ISO 200, Blende 8, Verschlusszeit 1/125 ist äquivalent mit ISO 100, Blende 4, Verschlusszeit 1/125 = ISO 400, Blende 16, Verschlusszeit 1/125. Genau so könnte man die Blende konstant halten und dafür die Verschlusszeiten halbieren bzw. verdoppeln.

Wieso verschiedene ISO-Typen? Weil der Vorteil hoher Empfindlichkeit einige Nachteile mit sich bringt. Hier eine Kurze Liste:
ISO 32 bis 100: lichtschwach, aber feinste Kornstruktur und beste Farb- und Kontrastwiedergabe. Anwendung bei bester Ausleuchtung, Bilder bei denen feinste Kontraste und Farben wichtig sind oder welche stark vergrößert (Poster) werden sollen.

ISO 200: mittlere Lichtstärke, gute Kontraste und Farben, noch gute Körnung. Anwendung als Allroundfilm. Mit diesem Film können eigentlich die meisten Motive „ge- oder erschossen“ werden

ISO 400: spürbare grobe Kornstruktur und geringerer Kontrast und Farbwiedergabe. Anwendung: wenn es auf sehr kurze Belichtungszeiten ankommt (bewegte Objekte, Teleobjektivaufnahmen Freihand) oder eine kleine Blendenöffnung zwingend erforderlich ist (Tiefenschärfe) oder die Lichtausbeute schlecht ist (Tele-Aufnahmen, Dämmerung..).

ISO 800 und höher: sehr grobkörnig, schlechter Kontrast und schlechter Farbumfang. Anzuwenden wenn keinerlei Hilfslichtquelle (z.B. Blitz) verwendet werden kann. Anwendung bei extremen Tele-Aufnahmen ( größer 500mm) Freihand, um durch geringe Belichtungszeit Verwackelungen auszuschließen. Durch die grobe Körnung wird man einen Effekt der Tiefenschärfe wohl kaum noch spüren...

Kleine Tabelle zum Gegenüberstellen von ASA und DIN:


ASA//DIN=DIN-ISO
50 // 18
100 // 21
200 // 24
400 // 27
800 // 30
1600 // 33
3200 // 36



Quellen: Meine grosse Fotoschule ISBN:3-88472-387-1
Beitrag Forum: Fotowiki   Geschrieben: Sa, 29. Dec 2007 17:49   Titel: Blendenzahl

Blendenzahl:

Die Blendenzahl ist der Quotient aus Brennweite und Objektivdurchmesser. D.h. bei einem f=80mm, bei dem Blende 16 eingestellt ist, beträgt die Öffnung der Blende 5mm. Je höher die Blendenzahl, desto kleiner die Öffnung.

Blendenzahl zur Bestimmung der Objektivqualität:

Auf den Objektiven steht oft folgende Angabe: 1:x, dabei bedeutet x = Blendenzahl bei voll geöffneter Blende. Z.B. 1:1,8 bedeutet bei einer Festbrennweite, dass die maximale Blendenöffnung 1,8 Blendenzahlen beträgt. Bei 1:1,8-3,5 f=70-210 bedeutet dies: Bei einer Brennweite von 70mm beträgt die max. Blendenöffnung 1,8 Blendenzahlen und bei 210mm Brennweite beträgt die max. Blendenöffnung 3,5 Blendenzahlen.
Da nun die Blendenzahl nur durch die Brennweite und dem Objektivdurchmesser bestimmt wird, können verschiedene Objektive in Bezug auf ihre Lichtstärke gut miteinander verglichen werden, voraus gesetzt sie besitzen die gleichen Brennweiten. Je kleiner die Zahl x bei 1:x ist, desto besser die Lichtstärke.

Die Blendenzahl hat Einfluss auf die Belichtungszeit, der Filmwahl und der Tiefenschärfe. Hierzu folgende Ãquivalenz:
Blende 8 bei 1/125 ist äquivalent zu Blende 16 bei 1/250 Belichtungszeit.
1:1,8 ist besser als 1:3,5 im Bezug auf die Stammdaten des Objektives (Lichtstärke)
f=100mm Blende 8 hat die gleiche Lichtstärke wie f=50mm Blende 16 bei gleichen Objektivdurchmesser und gleicher Güte, da folgende "Faustformel" gilt: Doppelte Brennweite ist gleich halbe Lichtstärke. Warum? Weil bei doppelter Brennweite eine kleinere Objektfläche (und damit eine geringere Lichtmenge) auf den Film projiziert wird. Also ein kleinerer Ausschnitt von einem Objekt wird auf eine stets konstant große Bildfläche projiziert und dadurch die Lichtmenge quasi "verdünnt". Näheres siehe in der Fotowiki.
Große Blendenzahl ist gleich große Tiefenschärfe....siehe dazu beim entsprechenden Artikel.



Quelle: Meine große Fotoschule ISBN: 3-88472-387-1
Beitrag Forum: Portrait   Geschrieben: Mo, 26. Nov 2007 22:07   Titel: Portraitfotografie

Porträtfotografie


Die Porträtfotografie ist eine der beliebtesten Formen der Fotografie.
In diesem Artikel werde ich die günstige Variante der Porträtfotografie beschreiben.

Licht


Sonnenlicht ist in der Regel vollkommend ausreichend für die Porträtfotografe. Es ist kostenlos, hell, gleichmäßig und hat meist die richtige Farbtemperatur.
Porträtfotografie unter blauem Himmel ist jedoch schwierig. Der Helligkeitskontrast im Gesicht der zu fotografierenden Person ist meist zu groß und ein Blitzgerät würde benötigt, um dies Auszugleichen. Ganz besonders um die Augen bilden sich hier immer ganz gerne unschöne Schatten.
Perfekt für die Porträtfotografie ist Himmel. Die Farbtemperatur ist unter diesen Umständen in der Regel passend und das Licht wird von den Wolken weich gestreut.

Das richtige Equipment


Ein Standardobjektiv (ca. 50mm Brennweite) ireicht meist aus. Besitzt man ein Teleobjektiv (ca. 130mm Brennweite und größer),sind die Ergebnisse noch besser. Je größer die Brennweite des Objektivs, desto mehr "zoomt" es rein, d.h. desto mehr vergrößert es. Dementsprechend muss man sich weiter von der zu fotografierenden Personen entfernen, um diese vollständig abzulichten. Dies hat zwar den Nachteil, dass Kommunikation erschwert wird, hat aber auch den großen Vorteil, dass das Gesicht optisch abgeflacht wird. Demenstsprechend wirkt die Nase natürlich, und nicht zu groß. Das Resultat wird dadurch erheblich verbessert. Zudem besitzen teleobjektive geringere Tiefenschärfebereiche, was für Portraits unabdingbar ist.

Technik


Da man in der Regel einen simplen, ruhigen Hintergrund haben möchte, sollte man eine größere Blende wählen, um von großer Tiefenschärfe Gebrauch zu machen. Es sollte also eine kleine Zahl für die Blende gewält werden. (z.B. f/4) Eine große Blendenöffnung hat eine kleine Blendenzahl, weil die Blendenzahl angibt, wodurch man den Abstand der ersten Linse zum Film (bzw. Bildsensor) teilen muss, um die Blendenöffnung zu erhalten.

Perspektive und Komposition


Nun habe Spaß und experimentiere ein wenig mit verschiedenen Objektiveinstellungen, sowie Kompositionen und Perspektiven.

Ausdruck


Die meisten Amateurfotografen fotografieren Menschen lachend. Doch meist macht ein ernster Gesichtsausdruck eine Porträtaufnahme erst interessant. Ein Porträtfoto sollte etwas ausdrücken, und nicht blos ein stumpfes, gefälschtes Lächeln vermitteln.

Verwandte Links:


Fotowiki-Eintrag über Portraifotografie
Fotowiki-Eintrag über Tiefenschärfe
Fotowikieintrag über Blendenzahl
Beitrag Forum: Makro und Stilleben   Geschrieben: So, 11. Nov 2007 17:06   Titel: Blütenzauber auf den Film gebannt

Blütenzauber auf den Film gebannt


Wenn wir durch unsere heimatlichen Fluren und Wälder streifen, oder auf Wanderungen unterwegs sind, werden wir des öfteren Blumen, Gräser oder andere Pflanzenteile entdecken, die – auf unseren Film gebannt – ein sehenswertes Motiv ergeben würden. Doch meist setzen uns die natürlichen Verhältnisse wie Beleuchtung, Wetter und Wind gewisse Grenzen. Insbesondere der Wind ist es, der uns oft zu schaffen macht, so dass das Fotografieren von Blumen zu einer windigen Angelegenheit wird.

Gegen Wind hilft ein Blitz

Um Bewegungsunschärfe durch Wind zu vermeiden, könnten wir natürlich eine kurze Verschlussgeschwindigkeit verwenden.
Da wir aber dadurch die Blende meist ganz öffnen müssen, sinkt wiederum die Schärfentiefe,
was sich hauptsächlich im Nahbereich negativ bemerkbar macht. Als einziger Ausweg bleibt uns in diesen Situationen
deshalb nur der Elektronenblitz. Einen solchen benötigen wir auch, wenn wir Pflanzen im Wald fotografieren.
Dadurch vermeiden wir einen grünen Farbstich, der durch das grüne Blätter- und Nadeldach der Bäume entstehen würde.



Foto rechts: Details von harmonischer Schönheit,
Weisser Germer (Veratrum album)


Bei Windstille ein Stativ


Herrscht draußen Windstille, dann sollten wir auf alle Fälle ein Stativ verwenden.
Dies ist Bedingung für verwacklungsfreie Aufnahmen. Durch die längeren Belichtungszeiten,
die dadurch möglich sind, können wir die Blende weiter schließen, so dass eine größere Tiefenschärfe entsteht.
Bei Blumenaufnahmen machen wir natürlich nicht nur Aufnahmen von der ganzen Pflanze,
sondern besser von einem Teil davon, wie etwa der Blüte, einem Blatt oder dem Stängel.
Diese Ausschnitte sind viel reizvoller. Wie ästhetisch ist doch eine Blüte im Gegenlicht
mit dunklem Hintergrund – ein Blatt, besetzt mit Tautropfen oder ein Pflanzenstängel mit Raureif besetzt.
Voraussetzung ist, dass wir mit unserer Kameraausrüstung auch Nahaufnahmen machen können.


Foto links: Eine Distel im Gegenlicht; der filigrane Aufbau dieser
Pflanze kommt dadurch besonders reizvoll zur Geltung.


Wichtig ist ein ruhiger Hintergrund

Um einen ruhigen Hintergrund zu bekommen, achten wir darauf,
dass unmittelbar hinter der zu fotografierenden Pflanze keine weiteren störenden Details sind.
Ideal wäre es, wenn der Hintergrund im Schatten läge.
Einen ruhigen Hintergrund erhalten wir auch, wenn wir hinter unser blumiges Motiv einen farbigen Karton halten.
Am besten in den Farben dunkelgrün oder dunkelblau. Auf jeden Fall nicht zu grelle Farben.
Bei Großaufnahmen von Blüten empfiehlt es sich, den Hintergrund in der Komplementärfarbe der Blume zu halten.

Foto rechts: Bachnelkenwurz (Geum rivale)


Text & Fotos (c) by Walter J. Pilsak
Beitrag Forum: Nikon-Forum   Geschrieben: Fr, 14. Sep 2007 17:56   Titel: Brennweitenverlängerung Bei Einer Nikon D1

Phänomen der Brennweitenverlängerung


Schon mal ein 1,4/128mm Tele gesehen ?
Oder ein 2,8/600mm ?

Gibt's aber ;-)

Lesen Sie weiter !



Vielleicht haben Sie sich schon einmal gefragt, warum die D1 zumindest in offiziellen Nikon-Publikationen immer mit dem Nikkor AF-S 17-35 mm abgebildet wird, obwohl es doch schon aufgrund seines Preises von fast 4000 DM nicht zur Klasse der Normalobjektive zählt !?

Das hat einen einfachen Grund: Weil es für die D1 das Normalobjektiv ist ! Und das hat folgenden Grund:

Der CCD-Sensor der D1, also das lichtempfindliche Element, hat eine Fläche von 23,7x15,6 mm, das Kleinbildformat dagegen hat eine Fläche von 24x36 mm. Das APS-Format liegt dazwischen. Die folgende Grafik verdeutlicht das:

Der CCD-Sensor der D1



Das hat zur Folge, daß ein Teil der aufgenommenen Bildinformation, wäre der Sensor in z.B. einer F5 anstelle des Films, einfach verlorern ginge, weil diese Bildteile "überstehen". Bei der D1 entsteht so eine Brennweitenverlängerung um den Faktor 1,5, sodaß ein KB-Normalobjektiv tatsächlich eine Brennweite von 50x1,5= 75 mm hat !
Um also ein "Normal"-Objektiv von 50 mm zu erhalten, ist eine KB-Brennweite aus dem Nikkor-F Programm von 50/1,5= 33mm erforderlich.

Das Nikkor 17-35mm hat somit eine effektive Brennweite von 25,5 - 52,5 mm, und das bei gleichbleibender Lichtstärke und Tiefenschärfe !

Dieses Phänomen ist natürlich besonders für Fotografen interessant, die viel im Telebereich arbeiten, denn so wird - immer gleichbleibende Lichtstärke ! - aus einem 2.8 / 300mm ein 2.8 / 450mm und aus einem 2.8 / 80-200 ED ein 2.8 / 120-300 ED !!! Auf rein optischer Basis wären solche Objektive selbstverständlich nicht konstruierbar. Moose Peterson machte so aus seinem 4,0 / 600mm IF-ED ein 4 /900mm IF-ED !

Nachfolgend kommt noch eine Tabelle mit Umrechnungen der wichtigsten KB-Brennweiten.

Was ist nun im Weitwinkelbereich, werden Sie fragen ? Was wird aus meinem 20 mm Nikkor ?
Dazu kann man nur sagen: An der D1 wird es zu einem 30 mm Objektiv, welches nicht einmal die Weitwinkel-Wirkung eines 28mm Objektivs hat, leider. Um den Eindruck eines herkömmlichen 20ers zu bekommen, benötigt man an der D1 ein 14 mm Objektiv, wie es zum Beispiel von Sigma angeboten wird (Preis 2.000 DM).
Für Landschaftsfotografen, deren 20er die Lieblingsbrennweite ist (da zähle ich auch zu, zumindest bei Landschaften) empfiehlt sich also als preiswertere und leichtere Alternative zum 14er ein zweites, konventionelles Gehäuse wie einer Nikon EM oder FE (gebraucht für 200-400 DM).
Ja, ich weiß, die sind nicht digital... aber ein CCD-Sensor im KB-Format würde die D1 preislich auf über 20.000 DM treiben.



Umrechnungstabelle von Brennweiten des KB-Formats (z.B. an einer F5)
und der entsprechenden Brennweite an der Nikon D1
F5 D1
14 21
17 25
20 30
24 36
28 42
35 52
50 75
80 120
85 128
105 157
135 200
180 270
200 300
300 450
400 600
500 750
600 900
800 1200

(gerundet)



Beispiel: Aus einem 1,4/85mm wird an der D1 ein sagenhaftes 1,4/128 mm, aus einem 2,8/400 ein 2,8/600 !

Nikon D1 Website
www.webdigital.de/d1
 
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