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Beitrag Forum: Fototouren   Geschrieben: Sa, 18. Mar 2017 08:55   Titel: Re: Industrieromantik - Tour Durch Das Ruhrgebiet

DCW wrote: [Beitrag anzeigen]
Hallo zusammen!

An einem der nächsten Wochenenden wollte ich mal ein wenig mit meiner Kamera durch Ruhrgebiet streifen und ein wenig Industrieromantik einfangen. Falls jemand lust hat dabei zu sein bitte kurz antworten.
Bisher habe ich noch keinen festen Termin und auch noch crédit keine bestimmten Orte zu denen ich hin wollte (wobei Landschaftspark Nord, Zeche Zollverein, usw) sind natürlich Pflichtprogram! Das könnte man dann ja noch besprechen, falls hier jemand Interesse hat.

Gruß

Dirk
Bonjour à vous tous
Beitrag Forum: Praktica-Forum   Geschrieben: Mo, 07. Oct 2013 00:15   Titel: Praktica DCZ 6.2

Hallo,
nach dem Formatieren der Speicherkarte meiner Praktica DCZ 6.2 mittels PC nimmt die Kamera keine Bilder mehr auf.
Das Objektiv fährt nach dem Einschalten wie gewohnt aus, aber auf dem Display wird sowohl im Fotomodus als auch im Videomodus
die Fehlermeldung "WENIG LICHT!" angezeigt. Tonaufnahmen sind hingegen möglich.
Auch scheint das Display in Ordnung zu sein, da der Startbildschirm und sämtliche Menüpunkte fehlerfrei angezeigt werden.

Ist es möglich, daß sich auf der Speicherkarte noch Software befand, die von der Kamera benötigt wird?
Vor dem Formatieren der Karte funktionierte alles einwandfrei.

Vielleicht weiß hier jemand Rat?
Ich möchte die Kamera ungern aufgeben
Beitrag Forum: Fototouren   Geschrieben: Do, 16. Jun 2011 08:23   Titel: Industrieromantik - Tour Durch Das Ruhrgebiet

Hallo zusammen!

An einem der nächsten Wochenenden wollte ich mal ein wenig mit meiner Kamera durch Ruhrgebiet streifen und ein wenig Industrieromantik einfangen. Falls jemand lust hat dabei zu sein bitte kurz antworten.
Bisher habe ich noch keinen festen Termin und auch noch keine bestimmten Orte zu denen ich hin wollte (wobei Landschaftspark Nord, Zeche Zollverein, usw) sind natürlich Pflichtprogram! Das könnte man dann ja noch besprechen, falls hier jemand Interesse hat.

Gruß

Dirk
Beitrag Forum: Fotowissen   Geschrieben: Do, 16. Jun 2011 08:19   Titel: S/W DIA Entwicklung

Hallo zusammen!

Da ich in nächster Zeit mich ein wenig mit S/W DIAs beschäftigen wollte und hier die Anzahl der Labore die soetwas entwickeln doch recht eingeschränkt ist wollte ich mal nachfragen, ob jemand Erfahrung mit der Entwicklung solcher DIAs hat.
Gibt es emfehlenswerte Labore?
Kann man das vielleicht auch selber zu hause machen (auch wenn man bisher mit dem Entwickeln keine Erfahrung hat)?

Vielen Dank für eure Meinungen im Voraus!

Gruß

Dirk
Beitrag Forum: Praktica-Forum   Geschrieben: Mo, 06. Jun 2011 17:53   Titel: Re: Pentacon Objektiv 4/300

Hallo Leute!

Sorry, war in letzter Zeit ein wenig inaktiv...
Habe mich wohl zu sehr mit meiner neuen Erungenschaft beschäftigt (EOS 3).

Generell habe ich meine nun schon diversen Prakticas natürlich alle auch noch und möchte sie auch nicht missen.
Die EOS 3 ist zwar eine wahsinns Kamera (ich sag nur in Verbindung mit dem PB E2 bis zu 7 frams per sec!) aber irgendwie ist das auch nur noch Geknipse. Für ne Urlaubskamera und spontane Fotos gut geeignet aber für künstlerische Fotografie nehm ich doch lieber die VLC2 oder MTL5B.

Langer Rede kurzer Sinn: das Objektiv liegt noch bei mir rum und wenn du mir ne Anleitung schicken kannst, wie man das repariert wäre ich sehr glücklich. Wobei ich mir zwischenzeitlich auch ein Anderes 4/300 gekauft habe. Aber das ist das Vorgängermodell und das Andere mag ich eigentlich lieber...

Gruß

Dirk

P.S.: Die PN sollte nun funktionieren.
Beitrag Forum: Praktica-Forum   Geschrieben: Do, 13. Jan 2011 14:12   Titel: Re: Fragen Zur Praktica DCZ 5.8

Freut mich, daß man dir ein wenig helfen konnte.
Praktica ist halt einfach eine super Firma.
Beitrag Forum: analoge Bearbeitung   Geschrieben: Mo, 03. Jan 2011 14:46   Titel: Re: Scanner Für Negative Und Dias

Hallo Thyno,

ist das eine Flachbettscanner mit Durchlichteinheit oder ein 'echter' Filmscanner?

Ich habe mich mal ein wenig auf www.filmscanner.info schlau gemacht. Leider sind die Testberichte von eher älteren Modellen aber es erschreckt mich schon, wenn man da teilweise sich die effektiven Scanqualitäten anschaut. 50% und weniger unter dem vom Hersteller angegebenen Wert scheint eher die Regel zu sein... So wirklich überzeugend habe da wirklich nur die Geräte außerhalb des finanzierbaren Bereiches abgeschnitten.

Na ja. Meine Freundin will sich demnächst eine DSLR kaufen und einen M42 Diakopierer habe ich zu hause liegen. Nen Adapter von der DSLR auf M42 ist sowieso geplant. Ich das dann mal testen und hier darüber berichten.

Gruß

Dirk
Beitrag Forum: Praktica-Forum   Geschrieben: Do, 18. Nov 2010 13:01   Titel: Re: Praktisix

Ich bin auf jeden Fall mal gespannt, wie die Kamera so ist. Das Handling soll ja wohl auch nicht so einfach sein. Habe bereits auf einer Homepage gelesen, daß die Praktisix eine richtige kleine Diva sein soll.
Ich werde es dann mal ausprobieren und berichten. (Kann noch ein wenig dauern. Habe nämlich bisher nur die Kamera gekauft und noch kein Objektiv...)
Beitrag Forum: Astrofotografie   Geschrieben: Di, 28. Sep 2010 19:04   Titel: Re: Mondfotos

Hallöle,

ich würde auch gern ohne großen Aufwandt gute Mondfotos schiessen. Das Blöde ist aber, daß eine 300 oder 400 mm Brennweite einfach zu wenig ist.

Ganz einfache Überlegung:

Bei f=300mm ist der Mond im Sucher vielleicht geschätzt daumengroß. Ein Sucherbild "fühlt" sich durch den geringen Abstand zum Äugli dazu noch relativ groß an.

Auf dem Papier oder Monitor ist der Mond einsprechend auch nur etwa daumengroß.

Richtig große Mondfotos kann man nur mit einem Teleskop schießen, und auch dort nur mit Okularprojektion.
Z.B. Teleskop f=1000 mm Okular f=10 mm
Vergrößerung= 1000/10=100 fach. Man bekommt alsonur via Teleskop und Okularprojektion richtig gute Mondfotos hin.

Tipp für 300 mm Objektiv:

Mond am Horizont als gesalterisches Mittel nutzen (z.B. Mond neben Baum, haus , Turm oder Berg mit evtl. netten Wolken...). Bei der Belichtung eher unterbelichten als "richtig" belichten...

vg,

Tino
Beitrag Forum: Astrofotografie   Geschrieben: Di, 28. Sep 2010 13:27   Titel: Mondfotos

Hallo zusammen,

habe mal eine (vielleicht) ganz doofe Frage:
Wie kann ich vernünftige Fotos vom Mond machen?
Ich meine jetzt nichts aufwendiges mit einem Teleskop, sondern einfach mit 'normalen' Teleobjektiven bis 300er Brennweite.
Habe schon ein wenig probiert, war aber mit den Resultaten nicht zufrieden.
Sollte man also eine möglichst kleine oder eher große Blende wählen?
Wie sieht es mit der Belichtingszeit aus?

Gruß

Dirk
Beitrag Forum: Praktica-Forum   Geschrieben: Do, 23. Sep 2010 09:14   Titel: Pentacon Objektiv 4/300

Hey Leute!

Hat zufällig jemand Ahnung von der Reparatur von Objektiven?
Mir ist bei meinem Pentacon 4/300 eine Blendenlammle aus der Verankerung gerutscht. Der ortsansässige Feinmechanikermeister für Fototechnik wollte dafür ca. € 120,- haben. Das ist mir dann doch ein wenig zu teuer.
Habe mal versucht das Ding auseinander zu nehmen - bin aber nicht weit gekommen...

Gruß

Dirk
Beitrag Forum: Praktica-Forum   Geschrieben: Do, 10. Dec 2009 10:01   Titel: Praktica EE2 Defekt???

Hallo liebe Praktica Freunde,

beim Entrümpeln des Kellers habe ich die alte Praktica EE2 Kamera meines Vaters entdeckt. Natürlich habe ich mir die gleich unter den Nagel gerissen.

Zu Hause habe ich die Kamera natürlich gleich ein wenig "im trockenen" (ohne Film und Batterie) ausprobiert. Leider habe ich selber wenig Ahnung von analogen Geräten (ich bin ein Kind des digitalen Zeitalters) jedoch habe ich den Eindruck, daß da etwas nicht ganz in Ordnung mit ist:

Die Kamera läßt sich ohne Probleme spannen und auch auslösen. Nur klappt sich nach dem Auslösen der Spiegel nicht wieder runter... Der Spiegel geht erst dann wieder in seine eigentliche Position, wenn man die Kamera noch ein oder zwei Mal wieder spannt ohne das sie dabei ausgelöst werden kann. Erst wenn der Spiegel wieder unten ist und man wiederum spannt kann auch wieder ausgelöst werden.

Außerdem scheint der Selbstauslöser nicht zu funktionieren. Jedenfalls fängt er nicht an zu laufen, obwohl sowohl der Selbstauslöser, als auch die Kamera gespannt sind und ausgelöst wird...

Die oben beschriebenen "Macken" sind doch nicht normal oder? Es liegt doch sicher auch nicht an der fehlenden Batterie. Die ist doch nur für die Belichtungsmessung da oder?

Gruß

DCW
Beitrag Forum: User-Stammtisch   Geschrieben: So, 28. Dec 2008 13:20   Titel: Re: Gedanken Eines Anfängers

Hallo,

ja, zum Fotografieren gehört einiges dazu....

Das fängt an bei der Ausrüstung. Nicht der Preis ist ausschlaggebend, sondern die Funktionen die man braucht oder auch nicht braucht. Ich arbeite mit einer halbautomatischen Praktica BX20 und MTL 5B. Blende stell ich immer manuell ein und die Kamera berechnet die Belichtungszeit.... Dann braucht man natürlich noch einige Objektive oder ein sehr gutes Zoomobjektiv. Aber noch nicht genug, ein Blitzgerät mit TTL Lichtmessung muss auch noch sein. Naja, dann kommt es darauf an, was man fotografieren möchte... Ich möchte möglichst alles mal ausprobieren, die Ausrüstung darf aber nicht viel kosten. Daher habe ich mich für die guten alten DDR-Modelle entschieden. Objektive und Blitzgeräte gibt es da schon für sehr wenig Geld.
Für "Studioaufnahmen" reicht mir ein Bauscheinwerfer (für digitale Fotografen reicht das auch, da diese an ihrer Kamera einstellen können, welche Farbtemperatur vorherrscht).
Aber Gerätemachen noch keine guten Bilder. Das muss ich auch jedes mal schmerzhaft erkennen. Man muss die Motive finden und erkennen. Man muss seinen optimalen Bildaufbau im Kopf haben oder am Rechner nachtrählich den Bildaufbau optimieren. Und die Ausbelichtung des Bildes muss auch stimmen.
Aber wie lern man das? Von anderen! Entweder durch befreundete (Hobby-)Fotografen oder Mitgliedschaft in einem Club oder eben durch Communities im Internet (so wie hier eben...).
Mit der Zeit (und das meine ich ernsthaft in Jahren gerechnet) lern man immer mehr über das Fotografieren. Sowohl rein technisch als auch praktisch. Wichtig ist immer dabei, die Kritik an den eigenen Bilder zuzulassen ohne dabei blind der Kritik aller Kritiker zu glauben. Es gibt erstens zu viele Wichtigtuer und zweitens sollte jeder Fotograf seinen persönlichen Stil finden auch wenn dieser nicht jedem gefällt....

Die Kritik an Bildern ist zum einen ein sehr mächtiges Werkzeug bei Onlinecommunities, können aber auch zur Belastung werden. Als geschriebenen Text kann man einer Kritik nur reine nüchterne faktische Information zufügen,jedoch wird man als empfängernie wissen, wie positiv oder negativ eine Kritik gemeint wird. Das Gesicht und die Stimme des Gegenüber fehlt eben. Zudem kann man manchmal nichts zu einem Bild sagen, ausser ob es einen gefällt oder nicht. Ich kann z.B. nicht immer erklären, warummirein Bild gefällt, ich kann es nicht an technischen Fakten (Bildaufbauverhältnisse und Beleuchtungsverhältnisse.......) festmachen, weil für micht immer nur der bildhafte Eindruck zählt.

Motive finden, Chancen sehen und abdrücken:

ist als Alleingänger oft sehr schwierig. In der GRuppe kann ich besser fotografieren als allein. Ausser bei speziellen langwierigen Aufnahmen (z.B. Astrofotos) macht es in der GRuppe mehr Spass, weil jeder bei einer Fototour neue und andere Ideen den anderen Teilnehmern nahebrigen kann.
Daher wäre es für mich persönlich auch so wichtig, daß eine Onlinecommunity nicht nur über das Internet agiert, sondern daß die User auch im "echten leben" was gemeinsam unternehmen. Leider sind wir noch nicht so viele und die räumliche Distanz ist auch nicht gerade gering! Wenn jedoch genügend User einer Region zusammenfinden, sollte einem Treffen nicht im Wege stehen (zumindes für die regional zusammenhängenden User...).

Was ich auch noch schätze ist....
.... Zusammenarneit bei der Ausrichtung von Veranstanltungen wie z.B. Fotoausstellungen. Aber dazu müssen sich auch erstmal Leute finden.

Was ich super finden würde....
.... Die Zusammenarbeit nicht nur von Hobbyfotografen als Einzelkämpfer hier, sondern eine tiefgehende Interaktion auch von Fotoclubs und Profifotografen. Optisches-werk.de bietet prinipiell auch kompletten Fotoclubs eine umfassende Plattform an.

Was mich freuen würde....
....viele viele viele begeisterte Fotografen, welche ein hohen Interesse und Engagement zeigen, sich, ihr Hobby und ihre Werke zu präsentieren und ihr Wissen an andere weitergeben. Fotografen, welche das Forum und all die anderen Funktionen hier mit Leben füllen. Die genau wie ich andere Wege gehen wollen und Alternativen zu den großen kommerziellen Fotocommunities suchen. Optisches-werk.de bietet diesen Leuten eigentlich alles was sie brauchen, und das für exakt 0,00€. Was uns nur noch fehlt sind zahlreiche engagierte oder aktive User. Und die Betonung liegt auf AKTIV!

So, das waren mal meine Gedanken eines seit 10 Jahren immer noch Anfängers....

Immer gutes Licht,

Thyno
Beitrag Forum: Fotowiki   Geschrieben: Fr, 19. Sep 2008 19:55   Titel: Innenfokussierung

Innenfokussierung



Innenfokussierung, abgekürzt IF, ist eine Konstuktionsart von Objektiven, bei der die Entfernungseinstellung nicht durch eine Verschiebung des ganzen Objektivs, sondern nur von einer oder mehreren Linsen innerhalb des Objektivs erfolgt. Die übrigen Linsen, insbesondere die Frontlinse, behalten ihren Abstand von der Bildauffangebene (Film oder Bildsensor) bei, wodurch sich die Baulänge des Objektivs nicht ändert.


Problematik


Gewöhnliche Objektive fokussieren dadurch, dass sich das gesamte Linsenpaket in Richtung ihrer optischen Achse verschiebt. Dies führt beim Einstellen auf nahe Motive zu einer größeren Baulänge und einer damit verbundenen Schwerpunktverlagerung. Hinzu kommt, dass mit dem Verstellen aller Linsen eine große Masse bewegt werden muss, die das Fokussieren verlangsamt. Diese Effekte sind für kurze Brennweite bedeutungslos, bei Teleobjektiven aber beträchtlich und von großem Nachteil. Deswegen werden Kameraobjektive ab etwa 3facher Vergrößerung gegenüber der Normalbrennweite, bei Kleinbild also etwa ab 150 mm, seit den 1970er Jahren zunehmend mit Innenfokussierung gebaut.

Objektive mit Innenfokussierung lassen sich kompakter und leichter bauen, was insbesondere bei langen Brennweiten günstig ist. Auch verlagert sich der Schwerpunkt beim Fokussieren kaum, so dass bei Stativaufnahmen keine Änderung der Stativbelastung und somit kein störendes Kippen der Kamera (durch die Elastizität des Stativs) erfolgt. Von Nachteil kann allerdings sein, daß sich im Allgemeinen die Brennweite mit der Entfernungseinstellung ändert.

Funktionsweise


Bei konventioneller Fokussierung bleiben die Abstände der Linsen voneinander stets gleich. Das Linsenpaket besitzt eine Unendlicheinstellung und lässt sich von dieser ausgehend von der Kamera weg verschieben. Um ein Motiv in gegebener Entfernung scharf abzubilden, ist eine bestimmte Entfernung des Linsenpakets (genauer: der bildseitigen Hauptebene) von der Film- bzw. Sensoerebene einzustellen. Diese Auszug genannte Verschiebung des Objektivs hängt neben der Motiventfernung auch von der Brennweite des Objektivs ab. Sie wird mit zunehmender Brennweite größer.

Wenn man auch die Abstände der Linsen voneinander ändert, wie es bei der Innenfokussierung der Fall ist, verschiebt sich nicht nur die bildseitige Hauptebene, sondern es ändert sich im Allgemeinen auch die Brennweite und damit der einzustellende Abstand der Hauptebene vom Film. Somit gibt es zwei Möglichkeiten, die Scharfeinstellung zu realisieren:

  • Die Hauptebene wird bei gleichbleibender Brennweite nach vorn verschoben.
  • Bei gleichbleibender Position der Hauptebene wird die Brennweite verkleinert.


In der Regel nutzt man beide Effekte gleichzeitig.

Bei der Innenfokussierung werden nur ausgewählte Linsen im hinteren Bereich des Objektivs verschoben. Diese Linsen sind relativ klein und leicht und müssen sich meist nur wenig bewegen, und beeinflussen den Objektiv-Schwerpunkt infolgedessen nur unbedeutend. Auch lassen sie sich sehr schnell verstellen, sowohl mit der Hand, wie auch durch einen Autofokusmotor. Da die vorderen Linsen, insbesondere die Frontlinse, nicht zu den verstellten Linsen gehören, bleibt die Objektiv-Baulänge unverändert. Die verringerte Brennweite und somit Vergrößerung bei Naheinstellung hat in der Praxis keine Bedeutung. Im Gegensatz zum herkömmlichen Verfahren kann sich aber die Verzeichnung des Objektivs mit der Entfernung ändern.

Anstatt ausgewählte Linsen zu verschieben, kann man die Entfernung auch verstellen, indem man Linsen auswechselt. Dies führt zu einer stufenweisen Fokussierung und findet bei Polaroid-Sofortbildkameras Anwendung (siehe Polaroid).

Vorteile der Innenfokussierung


  • Bei der Fokussierung wird weniger Masse bewegt, so dass sie schneller erfolgen kann.
  • Die Gewichtsverlagerung ist viel kleiner, so dass sich die Stativbelastung kaum ändert und sich die Kamera nicht neigt.
  • Die Fassung des Objektivs kann kleiner und leichter konstruiert werden.
  • Das Objektiv ist im Allgemeinen robuster. Wenn das Objektiv einen Schlag auf die Vorderkante abbekommt, wird die Fokussiermechanik dadurch nicht belastet, da sie komplett im Inneren liegt.
  • Die Frontlinse dreht sich nicht (im Gegensatz zur Frontlinsen-/Frontgruppen-Fokussierung vieler Zoomobjektive).

Dadurch können Pol- oder Verlaufsfilter (s. Filter) problemlos benutzt werden. Darum ist auch die Verwendung von tulpenförmigen Streulichtblenden (ugs. Gegenlichtblenden) möglich, welche in den Bildecken eingeschnitten sind, um Vignettierungen zu vermeiden.

Besonderheit: Hinterlinsenfokussierung


Die Hinterlinsenfokussierung (engl. rear focus, RF) ist eine Spielart der Innenfokussierung. Dabei wird die hinterste Linse oder Linsengruppe verschoben.
Beitrag Forum: Fotowiki   Geschrieben: Mi, 30. Apr 2008 11:28   Titel: Nachtfotografie


Nachtfotografie/Nachtaufnahmen


Nachtaufnahmen oder auch Nachtfotografien wird ein Bereich der Themenfotografie bezeichnet, bei dem fotografische Aufnahmen bei speziellen Lichtverhältnissen – in der Dämmerung, bei Anbruch der Nachtstimmung sowie in Form von Langzeitbelichtungen in der Nacht unter Verwendung von Belichtungszeiten von einigen Sekunden bis Minuten durchgeführt werden. Sie bilden eine besonders schwierige Gruppe von fotografischen Aufnahmen. Die bevorzugten Motive sind Architektur, Stadtansichten oder Landschaften. Nicht selten werden auch Himmelsobjekte in das Motiv mit einbezogen, so dass der Übergang zur Astrofotografie fließend ist. Verwandte fotografische Genres sind die Astro- und die Landschaftsfotografie, in denen ähnliche Arbeitstechniken und Bildgestaltungen verwendet werden.

In Nachtfotografien treten aufgrund der relativ langen Belichtungen (einige Sekunden bis Minuten) fotografische Effekte wie der Schwarzschildeffekt (in der analogen Fotografie) oder vermehrtes Rauschen (in der digitalen Fotografie) in Erscheinung (siehe Abschnitt Erläuterung einzelner Effekte).

Voraussetzung für Nachtfotografien ist ein sicherer Stand der Kamera, hier bietet sich die Nutzung eines Stativs an. Lichtstarke Wechselobjektive helfen bei der Bildgestaltung, da sie ein vergleichsweise helles Sucherbild ermöglichen. Hochempfindliche Filme können eingesetzt werden, um den Schwarzschildeffekt zu reduzieren, häufig wird jedoch mehr Wert auf die bessere Schärfe, geringere Körnigkeit und kräftigere Farbwiedergabe normalempfindlicher Filme gelegt. Eine besonders attraktive Zeit für Nachtfotografien ist die so genannte Blaue Stunde, also die Dämmerung.

Aus technischer Sicht sind auch die meisten Fotografien von Sonnenuntergängen zu den Nachtaufnahmen zu zählen. Verglichen mit anderen fotografischen Genres kennzeichnen Nachtaufnahmen folgende Merkmale, die auftreten können, aber nicht alle müssen:
  • wenig Licht (z. B. während der so genannten Blaue Stunde),
  • Kunstlicht mit unsicherer Bestimmung der Farbtemperatur,
  • Verwendung aufwändigerer Technik als sonst üblich.


Die Available-Light-Fotografie ist im Gegensatz zu Nachtaufnahmen nicht an Tageszeiten gebunden. In der Available-light-Fotografie werden vergleichsweise kurze Belichtungszeiten verwendet. Ihr gestalterisches Ziel ist das Einfangen der Lichtstimmung vor Ort auch tagsüber z. B. in geschlossenen Räumen, ohne Zuhilfenahme zusätzlicher Lichtquellen wie Blitzlicht.



Besonderheiten


Bei Nachtaufnahmen sind einige Besonderheiten zu beachten, die sonst nicht oder weniger intensiv auftreten:

  • Filmkorn bzw. Bildrauschen
  • Lichthof
  • Schwarzschildeffekt


Gerade bei Nachtaufnahmen erreicht man oft enttäuschende Ergebnisse, weil das fertige Bild nicht die Stimmung wiedergibt, die man selbst erlebt hat. Dies betrifft insbesondere Farbtemperatur und Filmkorn bzw. Rauschen sowie Bildunschärfen wegen der sehr langen Belichtungszeiten und großen Blendenöffnungen.

Filmempfindlichkeit

Dabei ist es unerheblich ob man analog oder digital fotografiert: Es gibt sowohl hochempfindliche Filme als auch ebenso lichtempfindliche Digitalsensoren (handelsüblich derzeit bis ISO 3200/36° ohne Push-Entwicklung). Im Gegensatz zur Available-Light-Fotografie wird man für Nachtaufnahmen meist jedoch aufgrund der höheren Farbsättigung und des geringeren Korns niedrigempfindliche Filme einsetzen; dabei muss allerdings der Schwarzschildeffekt in der Belichtungszeit kompensiert werden.


Farbwiedergabe


Aufgrund der Fähigkeit der menschlichen Wahrnehmung zur chromatischen Adaption können Menschen die exakte Farbtemperatur einer Lichtquelle nicht objektiv beurteilen; die subjektiv wahrgenommene Farbstimmung weicht darüber hinaus auch von der Sensibilisierung der fotografischen Emulsion bzw. vom automatischen Weißabgleich der Kamera ab, da diese auf standardisierte „Normalbedingungen“ eingestellt sind; bei Nachtaufnahmen kommt in der Praxis häufig noch als zusätzliche Problematik das Mischlicht aus Lichtquellen unterschiedlicher Farbtemperatur hinzu.

Objektivieren kann man diese Effekte nur mit Hilfe eines fotometrischen Belichtungsmessers (z. B. Gossen Mastersix in Verbindung mit Vorsatzgerät PROFi-color), wobei allerdings für exakte Messungen eine Lichtintensität von mindestens 10 Lux erforderlich ist (etwa 60-Watt-Glühbirne auf 1,5 Meter Entfernung in einem abgedunkelten Raum). Gerade unter den Bedingungen einer Nachtaufnahme wird es also für den Fotoamateur schwierig, die Lichtsituation objektiv zu bestimmen. Faustregeln gibt es nicht. Mit ein wenig Erfahrung und einer Farbtemperaturtabelle lassen sich jedoch die Wirkungen von Kunstlicht auf fotografische Emulsionen oder digitale Sensoren recht gut abschätzen.

Körnung und Rauschen

Die grobe Körnung eines fotografischen Films wird von manchen Fotografen gerne in Kauf genommen und als Effekt bewusst eingesetzt; legt man jedoch Wert auf eine feine Körnung und hohe Kantenschärfe, sollten Filme mit Empfindlichkeiten über ISO 200/24° unbedingt vermieden werden. Eine höhere Präzision der Belichtung erzielt man mit Diafilmen, während Negativfilme einen höheren Belichtungsspielraum bieten. Spezialfilme wie z. B. 'Kodak Professional Ektapress Film PJ800' können bis 6400 ASA belichtet werden und haben dabei eine noch akzeptable Körnung, die mit herkömmlichen 400-ASA-Filmen vergleichbar ist. Allerdings sind solche Filme und deren Entwicklung sehr teuer.

In der Digitalfotografie weisen nahezu alle aktuellen Kameramodelle ein Dunkelrauschen auf, das teilweise durch Algorithmen der Kameraelektronik kompensiert – oder auch verschlimmert – wird. Zu den besten Ergebnissen gelangt man mit Empfindlichkeitseinstellungen um 100 ASA in Verbindung mit dem jeweiligen Rohdatenformat der Kamera.

Das Rohdatenbild lässt sich dann bei der Bildbearbeitung mit speziellen Hilfsprogrammen wie Noise Ninja oder Neatimage, gezielt entrauschen und beispielsweise mit Photokit Sharpener oder FocalBlade nachschärfen. Soll das Rohdatenformat vermieden werden, hilft zweimaliges Belichten, zuerst mit offenem Verschluss und dann mit geschlossenem,so kann die Kamera das Rauschen teilweise herrausrechnen.


Erläuterung einzelner Effekte


Die folgenden Bilder wurden mit verschiedenen Aufnahmetechniken angefertigt und zeigen einige der vorher beschriebenen Effekte:

Unschärfe

Image


Passeig de Gracia in der Innenstadt von Barcelona


Aufnahmetechnik:

  • EXA Rheinmetall
  • 2,8/50 Festbrennweite
  • KodaChrome 25
  • f=5,6 / ca. 2 s


Obwohl die Kamera an eine Laterne gedrückt wurde, ist das Bild insgesamt unscharf, bei den Menschen erscheint unabwendbar Bewegungsunschärfe.

Farbtemperatur

Image

Tossa de Mar an der spanischen Costa Brava

Aufnahmetechnik:

  • Canon EOS 50 E
  • 1,8/50 Festbrennweite
  • Kodak Gold 100
  • f=2,0 / 1/15 s


Der Farbstich fällt besonders im rechten Bildteil auf. Das gesamte Bild wirkt wesentlich wärmer als es ursprünglich der Fall war. Die Beleuchtung der Burg erfolgt mit wärmeren Lampen als die Straßenbeleuchtung. Die Lampen wirken zwar wärmer, als sie in der Aufnahmesituation wahrgenommen wurden, dies wird aber im fertigen Bild meist als angenehm empfunden.

Lichthof

Image

Lichterträume im Familiengarten Eberswalde

Aufnahmetechnik:

  • Canon G5
  • f=8 / 1 s


Den Lichthof kann man bei allen im Bild sichtbaren Lichtquellen beobachten, besonders in der unteren Bildmitte und rechts beim roten Licht. Selbst die angestrahlten Blätter links oben überstrahlen.


Stimmung

Aufnahmetechnik:

  • Ricoh RDC-i 500
  • f=2,8 / 1/15 s


Das Originalbild gibt die (physikalisch) korrekten Farben wieder. Es wirkt etwas kraftlos, das Ergebnis ist nicht unbedingt befriedigend. Durch gezielte Farbkorrekturen am Computer kann die ursprünglich gesehene Stimmung bzw. eine übertriebene, kitschige Postkartenatmosphäre erreicht werden (Bilder 2 und 3).

Image

Sonnenuntergang in Dagebüll an der Nordsee, fast unbearbeitete Datei aus der Kamera

Image

Bild 2 - kanalgetrennte Tonwertkorrektur auf die tatsächlich vorhandenen Farbbereiche

Image

Bild 3 - kanalgetrennte Tonwertkorrektur mit drastischer Überbetonung des Rot- Kanals und Zurückdrängung von Grün und Blau


Aufnahmetechnik


Für Nachtaufnahmen ist sehr preiswerte Fototechnik nur bedingt geeignet. Die Kamera muss ein abschaltbares Blitzgerät besitzen und möglichst über ein Stativgewinde verfügen; bei Analogkameras sollte die Filmempfindlichkeit manuell einstellbar sein bzw. bei Digitalkameras eine manuelle Empfindlichkeitswahl möglich sein.

Als Notlösung kann man bei preiswerten Kameras den Blitz abdecken und darauf hoffen, dass die Kameraelektronik den Rest macht. Empfehlenswert ist der Belichtungsmodus manuell sowie manuelle Entfernungseinstellung, da einige Autofokus-Systeme in lichtschwacher Umgebung oft Probleme bereiten.

Lichtstarke Wechselobjektive unterstützen die Arbeit, da sie die manuelle Fokussierung mittels der Einstellscheibe vereinfachen, sie sind aber nicht zwingend erforderlich.


Weitere Beispielfotos




Hofkirche von Dresden



Am Festspielhaus Hellerau



Sternspuraufnahme mit Einbau von Landschaft



Flughafen Dresden


Siehe auch


  • Langzeitbelichtung
  • Chromatische Aberration
  • Dynamic Range Increase



Weblinks


 
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